Kaufberatung: Die 10 besten Subwoofer bis 2.000 Euro

Darf’s ein bisschen mehr Tieftonfundament sein?
Darf’s ein bisschen mehr Tieftonfundament sein?

Fehlt im Heimkino der letzte Wumms, klingt’s vor der Stereoanlage langweilig? Dann brauchen Sie mehr Bass. Mit diesen zehn aktiven Subwoofern wackeln garantiert die Wände und die Nachbarn.

Bässe sind die Würze in der Musik – nichts klingt schlimmer als ein hellgreller Actionfilm ohne Tiefbass oder elektronische Musik ohne Wumms im Keller. Natürlich gibt es kleine Bass-Brüllwürfel für wenige Hundert Euro zu kaufen, aber die liefern meist leider nicht dieses markerschütternde Grollen, das unser Herz höherschlagen lässt. Deshalb befassen wir uns in diesem Kaufberatungsartikel mit Subwoofern der gehobenen Leistungsklasse zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Die Basswürfel sind vor allem in gehobenen Heimkinosystemen das Salz in der Suppe – der Tiefton trifft in die Magengrube und vermittelt Emotionen. Nur mit einem guten Sub erschrecken wir uns bei Explosionen und anderen Actiongewittern. Aber auch in einer klassischen Stereoanlage kann ein Subwoofer der Baustein sein, der aus einer guten Musikanlage eine sehr gute macht. Denn auch Musik lebt vom Tiefbassfundament. Bei den hier vorgestellten Subwoofern handelt es sich ausschließlich um aktive Exemplare mit eigener Endstufe – passive Subwoofer, die durch einen externen Verstärker befeuert werden müssen, sind mittlerweile so gut wie ausgestorben.

Nubert nuVero AW-17

Ohne Schwächen: der Nubert nuVero AW-17.
Ohne Schwächen: der Nubert nuVero AW-17.

Für genau 1.570 Euro gibt es beim schwäbischen Direktversender Nubert den ultimativen Bassbeschleuniger: den Nubert nuVero AW-17. Dieser 38 Kilo schwere Brocken aus Nuberts High-End-Serie nuVero, zu der auch große Standlautsprecher, Regalboxen und ein Center-Lautsprecher zählen, reicht bis unter 20 Hertz in den Basskeller hinab und lässt Hosenbeine flattern. Dabei wird es nie schwammig, sondern bleibt immer auf der knackig-präzisen Seite. Dadurch eignet er sich auch für Musik jeder Art, ein Einsatzfeld, bei dem reine Heimkino-Subwoofer gerne mal ins Schwimmen geraten. Aufgrund seiner beiliegen Fernbedienung und zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten lässt er sich auch optimal in ein Stereo-Set-up integrieren. Bei diesem ultrastabilen Subwoofer lassen sich einfach keine Schwachpunkte finden – unser Platz eins in der Klasse bis 2.000 Euro!

 

Focal Sub 1000 F

Universell einsetzbar: der Focal Sub 1000 F.
Universell einsetzbar: der Focal Sub 1000 F.

Die Franzosen können nicht nur wunderbare Standlautsprecher in allen Preisklassen bauen, sondern auch erstklassige Subwoofer. Bester Beweis: der Focal Sub 1000 F für 1.300 Euro. Der geschlossene Franzose wiegt wesentlich weniger (21 Kilogramm) als das oben vorgestellte Nubert-Monster, kommt auf eine stolze Leistung von 1.000 Watt und reicht bis 25 Hertz in den Keller. Die Übergabefrequenz lässt sich zwischen 40 bis 160 Hertz einstellen. Klanglich bewegt sich dieser Subwoofer auf der schnellen, dynamischen Seite, er reicht aber auch sehr tief hinab, ohne zu schnell an sein Limit zu gelangen. Wummern kennt er praktisch nicht. Damit eignet sich er sich sowohl fürs große Heimkino als auch für die teure Stereoanlage. Und toll sieht er auch noch aus.

 

Vorgestelltes Produkt:
Focal jm-lab Subwoofer Sub 1000 F
Aktueller Amazon-Preis: EUR 1.143,00


 

 

Elac SUB 2070

Deutsche Wertarbeit: der Elac SUB 2070.
Deutsche Wertarbeit: der Elac SUB 2070.

Noch besser sieht unserer Meinung nach der exzellent verarbeitete Elac SUB 2070 aus, besonders im edlen Hochglanzschwarz. Auch technisch begeistert dieser Basslautsprecher, verfügt er doch über gleich zwei 25-Zentimeter-Chassis, die von einer 600-Watt-Endstufe angetrieben werden. Das Besondere an dem Pärchen: Sie feuern nicht nach vorne und hinten, sondern nach oben und unten. Durch diese Bauart sollen ungewollte mechanische Vibrationen reduziert werden. Im Hörtest erweist sich der 1.500 Euro teure Elac-Subwoofer als sehr pegelfest, ohne dabei an Basskraft einzubüßen. Laut Elac reicht er bis 18 Hertz hinunter. Etwas seltsam finden wir hingegen die Tatsache, dass der Subwoofer kaum Regler für die individuelle Anpassung am Gehäuse bietet. Diese Grundeinstellungen können – nein: müssen – über eine Smartphone-App vorgenommen werden.

 

SVS SB-2000

 

Praktisch, quadratisch, gut: der SVS SB-2000.
Praktisch, quadratisch, gut: der SVS SB-2000.

Und hier kommt unser heißer Preistipp, der sogar die 1.000-Euro-Marke unterschreitet: der geschlossene SVS SB-2000 für 900 Euro. Der kompakte, quadratisch gehaltene und 23 Kilogramm schwere Subwoofer besitzt einen 12-Zoll-Treiber (30 Zentimeter), der von einer 500-Watt-Class-D-Endstufe angetrieben wird und nach vorne abstrahlt. Im Hörtest überzeugt der SVS SB-2000 mit enormen Tiefgang (bis 19 Hertz hinunter) und hoher Impulstreue – für diese Leistung muss man bei anderen Herstellern gerne mal das Doppelte hinblättern. Schwachstellen gibt es aber auch: Das Folienfinish in Schwarz wirkt längst nicht so edel wie der Hochglanzlack bei zum Beispiel einem Elac SUB 2070, die Verarbeitung entpuppt sich hingegen als tadellos. Die schwarze Hochglanz-Version kostet 100 Euro Aufpreis. Außerdem setzt es für die fehlende Fernbedienung Abzüge. Der Subwoofer aus den USA überzeugt dennoch mit einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Vorgestelltes Produkt:
SVS SB-2000 Piano Gloss Black
Aktueller Amazon-Preis: EUR 496,00


 

 

Paradigm Monitor Sub 12

Optional mit Raumkorrektur-System: Paradigm Monitor Sub 12.
Optional mit Raumkorrektur-System: Paradigm Monitor Sub 12.

 

Und gleich noch ein Subwoofer aus Nordamerika: der aus Kanada stammende Paradigm Monitor Sub 12. Der kompakte und mit 18 Kilogramm überraschend leichte Basswürfel besitzt einen nach vorne abstrahlenden 12-Zoll-Treiber und arbeitet mit dem geschlossenen Prinzip. Dafür reicht der Monitor Sub 12 sehr tief herab (bis 21 Hertz) und erreicht einen erstaunlichen Maximalpegel von rund 106 dB. Zu seinen Besonderheiten zählt das Raumeinmesssystem „PBK“, das allerdings 300 Euro extra kostet. Dadurch steigt der Preis des Subwoofers auf 1.800 Euro. Andererseits besitzen manche Händler dieses System samt Mikrofon und übernehmen die Einmessung gratis und fachmännisch. Der Paradigm macht nicht nur im Heimkino eine gute Figur, sondern auch in nahezu jeder Stereo-Kette. Wir hätten uns allerdings eine Fernbedienung gewünscht.

 

Nubert Nuline AW-1100

Schlanker und stärker als der Vorgänger: der Nubert Nuline AW-1100.
Schlanker und stärker als der Vorgänger: der Nubert Nuline AW-1100.

Bestwerte beim Preis-Leistungs-Verhältnis erreicht auch der Nubert Nuline AW-1100 für 965 Euro. Im Vergleich mit seinem Vorgänger, dem Nuline AW-1000, wurde die Verstärkerleistung auf 380 Watt erhöht, zudem bekam er eine Fernbedienung spendiert. Mit 35 Kilogramm Kampfgewicht zählt er zu den „dicken Dingern“ und erfordert starke Arme sowie einen gesunden Rücken. Auch klanglich erweist sich der makellos verarbeitete Sub als dickes Ding: Mit bis zu 18 Hertz Tiefgang lässt er Wände wackeln und Nachbarn verzweifeln – zumal er auch extrem laut, kraftvoll und impulstreu spielen kann. Durch seinen Subsonic-Filter lässt sich das in drei Farben (Schwarz, Weiß, Braun) lieferbare Gerät zudem sehr flexibel an die eigenen Wünsche anpassen. Zusammen mit dem SVS SB-2000 unser Preis-Leistungs-Sieger.

 

Vorgestelltes Produkt:
Nubert nuLine AW-1100 - Aktiv-Subwoofer (Stück)
Aktueller Amazon-Preis: EUR 965,00


 

 

Dali SUB K-14 F

Danish Dynamite: der Dali SUB K-14 F.
Danish Dynamite: der Dali SUB K-14 F.

Aus Dänemark stammt der Dali SUB K-14 F, der auf einen Listenpreis von 1.200 Euro kommt und mit einer sehr großen 355-Millimeter-Membran (14 Zoll) begeistert. Pluspunkte sammelt auch sein sehr modern wirkendes, edles Design, das jedes Wohnzimmer aufwerten dürfte. Mit 26 Kilo Gewicht und Abmessungen von 429 x 396 x 428 mm (H x B x T) fällt der mit einem Bassreflexsystem versehene Dali SUB K-14 F zudem erstaunlich wohnraum- und rückentauglich aus. Beim Hörtest macht sich die außergewöhnlich großzügige Membranfläche sofort positiv bemerkbar: Der Dali SUB K-14 F entwickelt Druck und Tiefgang ohne Ende und wirkt in keiner noch so extremen Situation überfordert. Durch das Bassreflexsystem kann das Gehörte manchmal jedoch eine Spur gemütlicher wirken und nicht so straff wie bei geschlossenen Systemen rüberkommen.

 

Velodyne EQ-Max 15

Ein Topprodukt aus den USA: der Velodyne EQ-Max 15.
Ein Topprodukt aus den USA: der Velodyne EQ-Max 15.

Kein Top-Ten-Feld ohne den amerikanischen Subwoofer-Spezialisten Velodyne. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley gilt seit gut drei Jahrzehnten als Tiefton-Topadresse in allen Preisklassen. Der 1.650 Euro teure Velodyne EQ-Max 15 bildet da keine Ausnahme: Der immens große 15-Zoll-Treiber garantiert Pegel (über 110 db) und Tiefbass im Überfluss, wobei der Amerikaner nicht ganz so tief in den Keller steigt wie die meisten anderen Subs hier – bei circa 30 Hertz ist Schluss. Dafür spielt der 32 Kilo schwere Velodyne sehr sauber und empfiehlt sich deshalb auch zur Ergänzung von Stereoanlagen. Zudem verfügt er über ein Einmesssystem, das seinen Sound noch zackiger wirken lässt. Optisch finden wir ihn eher mittelmäßig.

 

Vorgestelltes Produkt:
Velodyne EQ-Max15 Aktiv-Subwoofer | Gehäusefarbe: Schwarz
Aktueller Amazon-Preis: EUR 767,00


 

 

JL Audio e110

Kratzt mit 2.000 Euro Listenpreis an unserer preislichen Obergrenze: der JL Audio e110.
Kratzt mit 2.000 Euro Listenpreis an unserer preislichen Obergrenze: der JL Audio e110.

Beim JL Audio e110 handelt es sich um einen geschlossenen Subwoofer der Spitzenklasse. Der knapp 24 Kilogramm schwere Tieftonmeister aus den USA verfügt über einen stufenlos verstellbaren Tiefpassfilter zwischen 35 und 130 Hertz, eine Verstärkerleistung von immensen 1.200 Watt sowie über ein 10-Zoll-Langhub-Chassis. Er reicht bis 25 Hertz in den Basskeller hinab und erweist sich als wahrer Allrounder für jede Art von Musik und Heimkino-Erlebnis. Dies traut man ihm angesichts seiner kompakten Ausmaße und aufgrund des relativ kleinen Chassis nicht wirklich zu. Aufgrund seines doch recht hohen Preises landet er in unserer Top-Ten-Liste etwas weiter hinten.

 

Teufel S 8000 SW

Gigantisch groß und schwer: der Teufel S 8000 SW.
Gigantisch groß und schwer: der Teufel S 8000 SW.

Was für ein Riese: Mit 36 x 70 x 55 Zentimetern und einem Gewicht von 41 Kilogramm passt der Teufel S 8000 SW eher in große Heimkinos als in kleine oder mittelgroße Wohnzimmer. Und genau für das dunkle Heimkino ist der Subwoofer vom Berliner Direktversender Teufel auch ausgelegt, obwohl der schwarze Klavierlack äußerst edel aussieht. Sein von einer 500-Watt-Endstufe befeuerter 30-Zentimeter-Treiber zielt auf den Boden, die Bassreflexöffnung befindet sich auf der Rückseite. Seine Auslegung auf den Heimkino-Einsatz signalisiert das THX-Siegel auf der Vorderseite, hier sogar in der besonders schwer zu erfüllenden THX-Ultra-2-Variante. Im Hörtest erweist sich der 2.000-Euro-Subwoofer als sehr pegelfest und tief hinunter reichend – ideal für bassgewaltige Actiongewitter.

 

Vorgestelltes Produkt:
Teufel Aktiv-Subwoofer S 8000 SW - THX Ultra 2 Aktiv-Subwoofer für Musik und Heimkino-Wiedergabe
Aktueller Amazon-Preis: EUR 1.999,99


 

 

PLAYER.de meint: Überlegen Sie sich vor dem Kauf, wo Sie den neuen Subwoofer einsetzen möchten – im Heimkino, in der Stereoanlage oder in beiden? Manche der hier vorgestellten Bass-Spezialisten eignen sich für beide Einsatzzwecke, manche – allen voran das Modell von Teufel – eher für den Film-Einsatz. Alle zehn hier vorgestellten Subs zählen zu den besten Vertretern ihrer Gattung und Preisklasse.