Kompakter Musikserver: Digibit Aria Piccolo

Arbeitet flüssig per App mit Tablet und Smartphone zusammen: der Digibit Aria Piccolo.
Arbeitet flüssig per App mit Tablet und Smartphone zusammen: der Digibit Aria Piccolo.

Digibits Musikserver Aria bekommt kleine Geschwister: Der Aria Piccolo kommt in den nächsten Wochen mit verschiedenen Festplattenkapazitäten auf den Markt. Außerdem kann man ihn mit oder ohne internen D/A-Wandler bestellen.

Ganz so stylish und edel wie der große Bruder sieht der Piccolo zwar nicht aus, aber immerhin besteht sein Gehäuse aus Aluminium. Der rund drei Kilo leichte Server lässt sich wahlweise mit einer 1-Terrabyte-SSD-Festplatte oder mit einer konventionellen 2-Terrabyte-Festplatte bestellen. Weiterhin haben Interessenten die Wahlmöglichkeit zwischen einer Version mit integriertem D/A-Wandler und einer Version ohne DAC. Das Geräuschniveau soll sich in Grenzen halten, da der Digibit Aria Piccolo ohne Lüfter auskommt.

Passt mit 30 x 25 x 4,5 Zentimetern in jedes Regal: der Digibit Aria Piccolo.
Passt mit 30 x 25 x 4,5 Zentimetern in jedes Regal: der Digibit Aria Piccolo.

Die Bedienung des Servers erfolgt per iOS- oder Android-App. Zusätzlich lassen sich mit der App auch Streaming-Dienste in Anspruch nehmen. Die Einbindung ins Heimnetzwerk erfolgt per LAN oder WLAN, wodurch man auch Dateien vom Rechner abspielen kann. Dateien von CDs gelangen über ein externes Laufwerk auf die Festplatte. Beim Finden der Metadaten hilft AccurateRip-Check.

Auf der Rückseite stehen zwei USB-Schnittstellen für externe Festplatten oder Wandler zur Verfügung. Außerdem an Bord: eine HDMI-Buchse, ein Ethernet-Port, eine optische Schnittstelle sowie analoge Audio-Ausgänge.
Auf der Rückseite stehen zwei USB-Schnittstellen für externe Festplatten oder Wandler zur Verfügung. Außerdem an Bord: eine HDMI-Buchse, ein Ethernet-Port, eine optische Schnittstelle sowie analoge Audio-Ausgänge.

Der Musikserver unterstützt die gängigen Audioformate wie WAV, FLAC, ALAC oder AIFF. Außerdem beherrscht er auch das besonders hochauflösende DSD-Format bis 11,2 MHz. Genaue Preise stehen noch nicht fest, es wird jedoch erwartet, dass sie – je nach Ausführung – bei rund 2.000 Euro starten.

PLAYER.de meint: Wie schön – eine preiswerte Alternative zum Aria, der momentan für über 5.000 Euro über den Ladentisch geht. Gut 2.000 Euro und mehr für einen Musikserver sind allerdings auch nicht gerade wenig, wenn man bedenkt, dass es in diesem Segment noch preiswertere Alternativen gibt – zum Beispiel von Cocktail Audio.