Neuer Streaming DAC: Auralic Altair

Digitale Schaltzentrale: der ab Juni 2016 erhältliche Auralic Altair.
Digitale Schaltzentrale: der ab Juni 2016 erhältliche Auralic Altair.

D/A-Wandler mutieren immer mehr zur eierlegenden Wollmilchsau und ersetzen zunehmend Vorverstärker. Bestes Beispiel: Der neue Auralic Altair, ein streamingfähiger Wandler, der laut Hersteller „als Musik-Centre mit insgesamt mehr als 15 möglichen digitalen Quellen“ fungiert.

Zu diesen Quellen zählen beispielsweise Netzwerkfreigaben, USB-Speicher, Bluetooth, Internetradio oder Streaming-Dienste wie Qobuz. Hinzu kommen noch zahlreiche Anschlussmöglichkeiten auf der Rückseite, wo digitale Schnittstellen wie Toslink, AES/EBU oder SPDIF Koaxial zur Verfügung stehen. Dank der asynchronen USB-Schnittstelle lässt sich auch ein Laptop oder Desktop-Rechner direkt per USB-Kabel anschließen. Ausgangsseitig lässt sich der Altair per Cinch oder XLR mit einer Endstufe oder Aktivboxen verbinden, wodurch mit wenig Bauteilen eine komplette Stereoanlage entsteht. Das 3,2 Kilogramm schwere Gerät fällt mit 33 x 23 x 6,5 cm zudem recht kompakt aus und sollte in jedes Rack oder Regal passen.

Die zahlreichen digitalen Eingänge sitzen auf der Rückseite in der Mitte.
Die zahlreichen digitalen Eingänge sitzen auf der Rückseite in der Mitte.

Die Chinesen legen dabei Wert auf die Aussage, dass der voraussichtlich 2.000 Euro kostende Altair „sowohl ein High-End-Netzwerkplayer als auch D/A-Wandler“ ist. „Die Basis lieferte unser VEGA-DAC, dem schließlich die Streaming-Funktion unserer Lightning-Plattform hinzugefügt wurde, um ein vollausgestattetes digitales Quellgerät anbieten zu können“, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung.

 

In Kombination mit den hauseigenen Mono-Endstufen Merak.
In Kombination mit den hauseigenen Mono-Endstufen Merak.

Für den guten Klang soll ein ultrapräziser Systemtaktgeber mit dem Namen „Femto Clock“ sorgen, der eine extrem jitterarme Wandlung und geringes Phasenrauschen garantieren soll. Darüber hinaus verfügt der Auralic Altair über vier eingebaute Digitalfilter, mit deren Hilfe sich der Sound an den persönlichen Geschmack anpassen lässt. Die ersten Geräte sollen im Juni 2016 ausgeliefert werden.

 

PLAYER.de meint: Bereits mit der Streaming Bridge Aries oder dem besonders preiswerten Aries Mini sorgte Auralic für Furore, sehen die Geräte doch stylish aus, klingen gut und bieten ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Das gilt auch für die digitale Schaltzentrale Aries, die wir gerne mal live in Aktion erleben möchten. Dann wird sich zeigen, in welche Klangdimensionen „Made in China“ wirklich vorstoßen kann.