4k zum Mitnehmen: Erste Notebooks mit Ultra-HD-Auflösung kommen 2013

Samsung plant angeblich 4k-Notebooks
Neben Innolux Corporation soll auch Samsung in der zweiten Jahreshälfte kompakte 4k-Displays für Notebooks herausbringen (Bild: Samsung-Ultrabook der Serie 7)

Selbst Apple-Hasser müssen zugeben, dass das Retina-Display im aktuellen MacBook Pro oder iPad wirklich beeindruckt. Der Hauptrivale Samsung und die Innolux Corporation könnten den Hersteller aus Cupertino aber bald alt aussehen lassen, haben die beiden Unternehmen doch kompakte Bildschirme mit Ultra-HD-Auflösung angekündigt.

Das behauptet zumindest die taiwanische Tageszeitung DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus der Industrie – diesen zufolge erscheinen die ultrahochauflösenden Panels noch 2013. So soll die (Chimei) Innolux Corporation in der zweiten Jahreshälfte sowohl einen entsprechenden All-in-One-Monitor mit 28 Zoll Diagonale als auch ein 15,6-Zoll-Panel speziell für Laptops auf den Markt bringen. Gleichzeitig plant angeblich Samsung die Massenproduktion von 13,3 und 15,6 Zoll großen Notebook-Displays mit 4k-Unterstützung.

Die Innolux Corporation gehört zu den führenden Display-Herstellern
Der Weg in die Zukunft? Laut DigiTimes plant die taiwainische Innolux Corporation sowohl einen All-in-One-Monitor als auch ein Notebook-Display mit 4k-Auflösung.

Laut des Berichts hat sogar der zu BenQ gehörende Hersteller AU Optronics (AUO) konkrete Pläne, die Auflösung der Displays zu erhöhen beziehungsweise zu verfierfachen – mit deren Marktstart sei dieses Jahr allerdings nicht mehr zu rechnen. Als Grund für das steigende Ultra-HD-Engagement wird der wachsende Konkurrenzkampf im Hinblick auf Tablet-PCs und andere Mobilgeräte genannt, welche die Notebook-Verkäufe schrumpfen lassen. Dass der 4k-Standard und kleinere Bilddiagonalen durchaus kombinierbar sind, hat Panasonic übrigens im Rahmen der CES 2013 mit einem nicht näher bezeichneten Windows-8-Tablet bewiesen, dessen 20-Zoll-Touchscreen stolze 3.840 x 2.560 Pixel darstellt.

PLAYER.de meint:
Angesichts der enormen Pixeldichte sind auf einem 15,6 oder gar 13,3 Zoll großen Ultra-HD-Display für die meisten Menschen keine Bildpunkte mehr mit bloßem Auge erkennbar. Über den Nutzen scheiden sich jedoch die Geister: Während die einen auf die Detailtreue und die damit verbundenen Vorteile in der Postproduktion pochen, finden die anderen die vierfache Full-HD-Auflösung schlichtweg übertrieben und sorgen sich zudem um die Akkulaufzeit – letztere könnte bei 4k-fähigen Notebooks de facto ein Problem darstellen. Ob diese Laptops aber wirklich auf den Markt kommen, ist ungewiss. Schließlich brillierte DigiTimes in der Vergangenheit nicht gerade mit stichhaltigen Gerüchten, wie zuletzt die Meldung über einen 4k-Fernseher von Apple zeigte (wir berichteten).