Denon AVR-X2000: Neuer 7.1-Receiver mit 4k-Unterstützung, AirPlay & DLNA

Denons neuer 7.1-Receiver AVR-X2000
Der Denon AVR-X2000 ist das aktuelle Spitzenmodell der neuen X-Serie, könnte aber schon bald im Schatten eines großen Bruders stehen.

Die aktuelle Spitze von Denons neuer X-Receiverserie bildet der AVR-X2000: Er hebt sich gegenüber den untergeordneten 5.1-Modellen AVR-X500 und AVR-X1000 unter anderem durch eine höhere Leistung von siebenmal 150 Watt sowie die Unterstützung der Ultra-HD- beziehungsweise 4k-Auflösung ab.

Anspruchsvolle Kunden sollen außerdem das „Komplettpaket an Audyssey-Technologien“ zu schätzen wissen, mit denen der Klang konfiguriert werden kann. So ermöglicht zum Beispiel „Dynamic Volume“ die Lautstärkeanpassung in Echtzeit, während „Dynamic EQ“ die Surround-Sound-Eigenschaften bei niedrigeren Lautstärkepegeln optimiert. Ebenso verfügt der 7.1-Receiver über die „MultEQ XT“-Technologie zur automatischen Lautsprecherkalibrierung beziehungsweise -einmessung (inklusive Subwoofer) auf bis zu acht Hörpositionen – das erforderliche Mikrofon wird mitgeliefert.

Darüber hinaus hat Denon eigenen Angaben zufolge intensiv an der Nutzerfreundlichkeit gearbeitet: „Es ist bis Dato nie einfacher gewesen, einen AV-Receiver zu bedienen.“ Konkreter ausgedrückt: Die neue grafische Benutzeroberfläche und die aktuellste Version des Installationsassistenten sollen den Blick in die Bedienungsanleitung überflüssig machen. Ein besonderes Augenmerk galt auch dem Soundtuning. Der Verstärker kann laut Hersteller nämlich neben einem 5.1- oder 7.1-Boxensystem parallel zwei weitere Lautsprecher in einem anderen Raum mit Audiosignalen versorgen (Zone 2).

Denon AVR-X2000 mit Einmessmikrofon und Fernbedienung
Der Denon AVR-X2000 biete eine reichhalte Ausstattung und wird mit dem Audyssey-Einmessmikrofon sowie einer edel anmutenden Fernbedienung ausgeliefert.

Ein großes Highlight sind die insgesamt sieben HDMI-Eingänge (einer auf der Vorderseite) mit 3D- und 4k-Unterstützung. Darüber hinaus sollen sich analoge und digitale Bildquellen bis auf die vierfache Full-HD-Auflösung skalieren lassen. Der frontseitige USB-Port gestattet zudem den Anschluss von iPod, iPhone und Co. Die Netzwerkfunktionen sind identisch mit denen des AVR-X1000. So beherrscht der AVR-X2000 unter anderem das Audiostreaming via AirPlay oder DLNA (inklusive Gapless-Unterstützung) und kann mittels der „Denon Remote“-App für iOS sowie Android über Smartphones respektive Tablet-PCs bedient werden. Die Internetdienste Spotify, last.fm, vTuner und Flickr komplettieren die Ausstattung.

Der Denon AVR-X2000 soll 599 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) kosten und kommt – ebenso wie die beiden untergeordneten Modelle – Ende April 2013 auf den Markt – weitere Receiver der X-Serie folgen laut Hersteller in Bälde. Das Gehäuse wird ausschließlich in Schwarz angeboten.

Rückseite des Denon AVR-X2000
Denon hat den AVR-X2000 mit allen wichtigen Anschlüssen ausgestattet. Auf Annehmlichkeiten wie einen zweiten HDMI-Ausgang wurde jedoch verzichtet.

PLAYER.de meint:
Wer hohen Wert auf Klangqualität und Optik legt, sollte sich den AVR-X2000 in jedem Fall näher ansehen. Das derzeitige Top-Modell der X-Serie punktet mit ausreichenden Leistungsressourcen, einer sehr präzisen Einmessautomatik und einem hochwertigen Design. Zwar weiß die Ausstattung ebenfalls zu überzeugen, doch kann Denon hier nicht ganz mit dem TX-NR626 von Onkyo mithalten. So muss man auf verschiedene Anschlüsse wie etwa einen zweiten HDMI-Ausgang oder eine zweite Subwoofer-Buchse verzichten. Der Preis scheint dennoch angemessen.