CES 2013: Panasonic gibt Entwicklung von 4k-OLED-TV mit 56 Zoll bekannt

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Neben Sony präsentiert auch Panasonic auf der CES 2013 den „weltgrößten 4k-OLED-TV“.

Nicht einmal 24 Stunden nach Sonys Produktvorstellung präsentiert auch Panasonic auf der in Las Vegas stattfindenden CES einen 4k-OLED-Fernseher mit 3.840 x 2.160 Pixeln. Das Modell bietet ebenfalls eine Diagonale von 56 Zoll (141,4 Zentimeter) und soll im kostensenkenden Druckverfahren produziert werden.

Diese Methode ermöglicht Panasonic eigenen Angaben zufolge die flexible Herstellung von Displays in verschiedenen Größen sowie mit einer „exzellenten Farbwiedergabe“ und „großem Blickwinkel“. Jedoch handelt es sich hierbei ebenfalls um einen Prototypen, zu dessen Serienproduktion noch keine Informationen bekannt sind. Immerhin wurden ein paar technische Eckdaten veröffentlicht. So verspricht das Gerät eine Helligkeit von bis zu 500 Candela pro Quadratmeter (cd/m-²) und ein Kontrastverhältnis von 3.000.000:1 – eine Hintergrundbeleuchtung ist dank der selbstleuchtenden OLEDs überflüssig.

Weitere Vorteile der organischen Leuchtdioden liegen in der kurzen Reaktionszeit und der normalerweise geringeren Stromaufnahme. Die Graustufenauflösung gibt der Hersteller mit zehn Bit an, wobei der NTSC-Farbraum zu 100 Prozent abgedeckt wird. Der Bildschirm selbst misst 123,3 x 69,3 Zentimeter und ist an der dünnsten Stelle 8,9 Millimeter dick. Das Gewicht liegt bei 12,4 Kilogramm. Zur Optimierung des Druckverfahrens, für das übrigens keine teuren Vakuum- beziehungsweise Reinräume erforderlich sind, arbeitet Panasonic mit Sony zusammen – das erklärt wohl auch die fast gleichzeitige Präsentation der 4k-OLED-Fernseher.

Vorstellung des Panasonic 4k-OLED-TVs auf CES 2013
Der 4k-OLED-Fernseher von Panasonic ist ein echter Publikumsmagnet auf der CES 2013.

Wann der Prototyp die Serienreife erlangt und wie viel er kosten wird, steht noch nicht fest.

PLAYER.de meint:
Die 4k-OLED-Fernseher und Panasonic und Sony sind wohl zweifellos die Highlights der diesjährigen Consumer Electronics Show, obgleich es sich noch um Prototypen handelt. Schließlich liegt die Bildqualität durch die Kombination der beiden Technologien auf einem bislang unerreichten Niveau, das weit über dem von herkömmlichen LCD- und Plasma-Modellen liegt. Allerdings bieten die organischen Leuchtdioden aktuell eine recht geringe Lebensdauer, während der Preis noch recht hoch ist. Wir sind gespannt, inwieweit das Druckverfahren die Produktionskosten senken kann.