Test: Pentax K-30 – draußen zu Hause

Pentax K-30 im Test
DSLR-Kamera: Pentax K-30 im Test

Auspacken, wenn andere einpacken: Pentax bietet mit der K-30 eine neue Outdoor-DSLR an, die auch unter widrigen Umgebungseinflüssen erstklassige Fotos und gestochen scharfe Full-HD-Videos garantiert. Doch was steckt wirklich im kompakten, wetterfesten und staubgeschützten Gehäuse?

Spritzwasser, Schnee oder Staub: Nichts von alledem soll der neuen Pentax K-30 etwas anhaben können. Die erste digitale Spiegelreflexkamera seit der Übernahme durch den Ricoh-Konzern ist insofern besonders, als dass sie speziell für den Outdoor-Einsatz konzipiert wurde. Äußerlich sieht man ihr die Robustheit erst auf den zweiten Blick an, zumal diese auf praktisch unsichtbaren Dichtungen beruht und das solide Magnesiumgehäuse der übergeordneten K-5 vorbehalten bleibt. In puncto Bildqualität liegen die beiden Schwestern mit 16-Megapixel-Sensoren aber – so viel sei vorab gesagt – auf Augenhöhe. Der Preis von 749 Euro für die kleine Wind-und-Wetter-DSLR klingt fair.

Skifahrer mit Pentax K-30
Fit für die kalte Jahreszeit: Als solide Outdoor-DSLR knipst die Pentax K-30 auch im Schneegestöber tolle Fotos. Allerdings sollte man sie nicht mit einer Actioncam verwechseln.
 

Vorgestelltes Produkt:
Pentax K-30 SLR-Digitalkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Wetterfest, Full-HD, Prismensucher) mit DAL 18-55mm Objektiv Kit schwarz
Aktueller Amazon-Preis:


 

Vorteile der Pentax K-30 im Überblick:
+ hervorragende Fotoqualität mit geringem Bildrauschen
+ gegen äußere Einflüsse geschütztes Gehäuse
+ sehr umfangreiche Ausstattung
+ übersichtliches Menü

Nachteile der Pentax K-30 im Überblick:
– langsamer Autofokus im Live-View
– wenige Anschlüsse (z.B. kein HDMI-Ausgang und kein Mikrofoneingang)

Pentax K-30 | Technik

Dichtungen der Pentax K-30
Kein Zutritt für Unbefugte: Die K-30 wurde mit insgesamt 81 Dichtungen ausgestattet, welche die sensible Kameratechnik vor Regen, Schnee, Frost und Staub schützen.

Wohin das Auge auch blickt, man sieht fast nur Kunststoff. Insofern fällt es schwer zu glauben, dass die K-30 ihren Mitstreiterinnen in Sachen Robustheit und Verarbeitung weit überlegen ist. Das Geheimnis liegt nicht etwa im Edelstahlgehäuse unter dem Plastikmantel, sondern vielmehr in den Spalten und Zwischenräumen: Diese sind mit insgesamt 81 Dichtungen versehen, welche die sensible Kameratechnik wirkungsvoll vor äußeren Einflüssen schützen.

Selbst das im 849 Euro teuren Standardzoom-Kit enthaltene SMC DA 18-55 mm F3.5-5.6 AL WR (27 bis 82,5 Millimeter Kleinbildäquivalent) ist entsprechend abgedichtet, wobei die Frontlinse zudem eine fett- und schmutzabweisende Fluorid-Vergütung besitzt.

Optionaler GPS-Empfänger Pentax O-GPS1
Mit dem Pentax O-GPS1 (rund 200 Euro) versieht die Kamera sämtliche Bilder mit Geodaten und gleicht sogar die Erdrotation aus. Der Anschluss des Moduls erfolgt über den Zubehörschuh der Kamera, wobei die Stromversorgung separat über herkömmliche Batterien erfolgt.

Der Anschluss von Wechseloptiken erfolgt über das KAF2-Bajonett. Anders als bei Canon und Nikon, verfügt die DSLR über einen eingebauten Verwacklungsschutz (Shake Reduction), so dass sie das Bild mit praktisch jedem Objektiv stabilisiert. Hierfür bewegt sich der Bildsensor automatisch in die jeweils entgegengesetzte Richtung. Schließt man den optionalen GPS-Empfänger O-GPS1 an, wird sogar die Erdrotation ausgeglichen. Bei Bulb-Langzeitbelichtungen in der Astrofotografie erscheinen so zum Beispiel Sterne als Punkte und nicht als Striche.

Die einstellbaren Verschlusszeiten reichen von einer Sechstausendstelsekunde bis 30 Sekunden. Im Serienbildmodus sind bis zu sechs Fotos pro Sekunde möglich. Um nahe Objekte aufzuhellen, hat Pentax der K-30 einen Ausklappblitz mit Leitzahl zwölf spendiert. Ein Zubehörschuh für externe Blitzgeräte und Videoleuchten gehört natürlich ebenfalls zur Ausstattung.

Der CMOS-Sensor misst 23,7 x 15,7 Millimeter und fällt damit sogar ein wenig größer aus als die bei der Konkurrenz verbauten APS-C-Chips. Die Auflösung beträgt rund 16,3 Megapixel, während man die ISO-Empfindlichkeit standardmäßig zwischen 100 und 12.800 regulieren respektive auf 25.600 erweitern kann. Das RAW-Format mit zwölf Bit Farbtiefe pro Kanal (DNG-Datei) eröffnet dem Fotografen dabei umfassende Nachbearbeitungsmöglichkeiten.

Farbvarianten der Pentax K-30
Schwarz, blau oder weiß: Pentax bietet die K-30 in den drei Farbvarianten „Classic Black“, „Crystal Blue“ und „Crystal White“ an. Die meisten Objektive für das KAF2-Bajonett hingegen sind nur in schwarz lieferbar.

Der Drei-Zoll-Monitor bietet dank 921.000 Pixeln ein scharfes Bild, was nicht zuletzt der manuellen Fokussierung im Live-View-Modus zugutekommt. Selbstverständlich ist auch ein Autofokus an Bord. Dieser wurde auf den Namen „SAFOX IXi+“ getauft und besitzt elf Messpunkte, von denen neun als Kreuzsensoren fungieren.

Pentax-K30-Kamerakit mit zwei Objektiven
Outdoor-Fotografen sollten beim Kauf einer Optik für die K-30 auf die Abkürzung „WR“ achten. Diese steht für „Weather Resistant“ und kennzeichnet die gegen äußere Einflüssen abgedichteten Objektive.

Überzeugende Videoaufnahmen gewährleistet der „Prime M Imaging“-Prozessor. Er zeichnet Full-HD-Clips (1.920 x 1.080 Pixel) wahlweise mit 24, 25 oder 30 Bildern pro Sekunde auf, beherrscht aber ebenso den 720p-Standard mit einer Bildfrequenz von bis zu 60 Hertz. Das Filmmaterial wird im Format H.264/MPEG-4 AVC auf einer SD-/SDHC-/SDXC-Karte abgelegt.

Leider versteht das integrierte Mikrofon nur mono – ein externes Stereomikrofon lässt sich mangels entsprechenden Eingangs nicht anschließen. Ebenso fehlt der K-30 ein HDMI-Port zur Direktwiedergabe der gespeicherten Aufnahmen auf einem HD-Fernseher oder -Projektor. Das unterstreicht die Outdoor-Ausrichtung der Kamera, zumal sie ihre Energie wahlweise aus dem mitgelieferten Lithium-Ionen-Akku D-LI109 oder aus vier AA-Batterien bezieht (spezieller Halter erforderlich).

Pentax K-30 | Bedienung

Das wettergeschützte Edelstahlgehäuse in allen Ehren, doch wäre eine sparsamere Verwendung von Kunststoff nicht nur dem sonst so schnittigen Design, sondern auch der Haptik zugutegekommen. Beim Anfassen erweckt die K-30 nämlich vielmehr den Eindruck einer Einsteiger-DSLR auf Niveau der Canon EOS 1100D denn den eines Mittelklasse-Modells. Immerhin liegt sie dank der gummierten Griffwulst mit Pentax-typischer Einkerbung für den Mittelfinger ausgesprochen gut und sicher in der Hand.

Die relativ kompakten Abmessungen von 128,5 x 96,5 x 71,5 Millimetern (B x H x T) ermöglichen dabei einen komfortablen Transport in Kamerataschen und Rucksäcken. Das Gewicht liegt bei etwa 650 Gramm (ohne Objektiv) Der stoßabsorbierend gelagerte Glasprismensucher deckt das Bildfeld bei 0,92-facher Vergrößerung zu 100 Prozent ab, ist jedoch vergleichsweise dunkel. Canons EOS 650D zum Beispiel zeigt ein helleres und subjektiv saubereres Bild. Ebenso hat die Rivalin der K-30 ein schwenkbares Display voraus, wobei dieses im harten Outdoor-Einsatz ohnehin eine gewisse Schwachstelle darstellt – insofern also kein wirkliches Manko.

Seitenansichten der Pentax K-30
Ergonomisch: Die Pentax K-30 liegt gut und sicher in der Hand, zumal das Gehäuse ziemlich kompakt ist. An Anschlüssen stehen lediglich der obligatorische USB-Port (Gummiabdeckung auf der linken Kameraseite) und eine Fernauslöserbuchse zur Verfügung.

Zur exakten Ausrichtung der Kamera lässt sich eine digitale Wasserwaage einblenden. Leider arbeitet der Autofokus im Live-View-Betrieb weniger genau und recht langsam. Dafür funktioniert er auch beim Filmen, obgleich keine automatische Schärfenachführung zur Verfügung steht. Wurde im Videomenü ein Belichtungsprogramm ausgewählt, kann man während der Aufnahme wichtige Parameter wie etwa die Blende oder den ISO-Wert manuell festlegen.

Oberseite der Pentax K-30
Schnittig und funktional: Das Gehäuse der K-30 sieht markant aus und hat die meisten Bedienelemente an der richtigen Position. In Videoaufnahmen muss man mit dem integrierten Monomikrofon vorliebnehmen.

Beim Menüaufbau setzt Pentax auf den bewährten, übersichtlichen Registerkarten-Stil. Um die DSLR an persönliche Bedürfnisse anzupassen, lassen sich diverse Tasten individuell belegen. So ist beispielsweise der RAW-Modus auf Knopfdruck ein- und ausschaltbar – ein RAW-Konverter liegt übrigens bei (Silkypix Developer Studio 3.0).

Die eindeutig beschrifteten Bedienelemente erlauben selbst Einsteigern eine unkomplizierte Handhabung, obgleich die Live-View-Taste und das hintere Rändelrad sinnvoller hätten positioniert werden können. Letzteres liegt nämlich etwas zu nah am optischen Sucher, weshalb linksäugige Fotografen beim Anpassen der Aufnahmeparameter oft mit dem Daumen gegen die Nase stoßen dürften. Äußerst praktisch finden wir den zweiten Drehregler auf der Vorderseite, so dass man im manuellen Modus den Blendenwert und die Belichtungszeit gleichzeitig festlegen kann, ohne die Kamera vom Auge nehmen zu müssen.

Der Autofokus stellt im Sucherbetrieb angenehm schnell scharf, schwächelt allerdings in der Dämmerung sowie allgemein düsterer Umgebung. Auf den Positionen „U1“ und „U2“ des Modus-Wahlrads lassen sich häufig genutzte Einstellungen speichern. Natürlich gibt es auch eine Vollautomatik, in der die K-30 alle Konfigurationen automatisch festlegt. Leider wird das Motiv dabei nicht immer wie erhofft abgelichtet. Anders als bei der großen Schwester – der K-5, haben ambitionierte Filmer die Möglichkeit, das Monomikrofon manuell einzupegeln. Eine Akkuladung reicht laut Hersteller für rund 270 Minuten Videomaterial oder knapp 500 Fotos.

Display der Pentax K-30
Das Display der Pentax K-30 besticht durch eine scharfe und brillante Darstellung. Über die Schnellansicht erhält man einen Überblick über die eingestellten Aufnahmeparameter sowie weitere wichtige Informationen. Der hier angezeigte Bulb-Modus ist über das Wahlrad auf der Oberseite abrufbar.
Auswahl der Energiequelle bei der Pentax K-30
Flexibel: Die Pentax K-30 kann sowohl den mitgelieferten Lithium-Ionen-Akku als auch handelsübliche AA-Batterien als Energiequelle nutzen.
Konfigurationsmenü der Pentax K-30
Konfigurationsmenü: Pentax hat der K-30 zahlreiche Einstellmöglichkeiten spendiert, wobei einige Menüpunkte Fragen aufwerfen dürften.
Tastenbelegung bei der Pentax K-30
Alles im Griff: Die beiden Einstellräder können mit verschiedenen Funktionen belegt werden, damit man die K-30 nicht vom Auge nehmen muss.
Szenenmodus der Pentax K-30
Nichts Neues: Der Szenenmodus der K-30 bietet die gewohnten 19 Kreativprogramme, die das Knipsen in bestimmten Situationen erleichtern.
Anpassung der Aufnahmelautstärke bei der Pentax K-30
Laut und deutlich verstehen: Die Pentax K-30 bietet eine manuelle Tonpegelung für ihr Mikrofon. Leider wird nur in mono aufgezeichnet.
Interne Bildbearbeitungsfunktion der Pentax K-30
Unabhängig: Fotografen und Filmer können die gespeicherten Aufnahmen direkt auf der K-30 bearbeiten. Die Optionen sind aber eingeschränkt.

Pentax K-30 | Kreativprogramme

Obwohl sich die K-30 als knallharte Outdoor-DSLR profiliert, bietet sie keine speziell auf raue Einsätze zugeschnittenen Kreativoptionen. Vielmehr serviert Pentax die gewohnte Kost, die experimentierfreudigen Fotografen ob der üppigen Auswahl aber durchaus schmecken dürfte.

Den Hauptgang bildet der über das Wahlrad abrufbare Szenenmodus mit 19 Motivprogrammen. Dazu gehören neben dem obligatorischen Trio „Portrait“, „Landschaft“ und „Sport“ unter anderem auch diverse Nachtmodi sowie Programme zum Fotografieren von Kindern, Haustieren, Lebensmitteln oder Sonnenauf- beziehungsweise -untergängen.

Für schwierige Gegenlichtsituationen steht außerdem eine HDR-Automatik bereit, die automatisch drei unterschiedlich belichtete Aufnahmen erstellt und diese zu einem dynamikoptimierten (JPEG-)Foto kombiniert. Um die Farbdarstellung an das Motiv anzupassen oder eine bestimmte Farbwirkung zu erzielen (zum Beispiel „Lebendig“, „Gedeckt“ oder „Monochrom“), hält die Kamera elf benutzerdefinierte Bildstile bereit. Sieben Digitalfilter, mit denen man etwa einen Spielzeugkamera-, Retro- oder Miniatureffekt auf das Bild anwenden kann, komplettieren das Kreativ-Angebot.

Nicht vergessen werden darf natürlich die integrierte Bildbearbeitungsfunktion. Über diese lassen sich gespeicherte Aufnahmen drehen, verkleinern, zuschneiden, vergleichen und nachträglich mit einem Digitalfilter versehen. Ebenso stehen darin eine Diashow-Wiedergabe, ein RAW-Konverter, ein Videoschnitt-Tool sowie ein Direktdruck-Feature (DPOF) zur Verfügung.

Landschaftsaufnahme der Pentax K-30
Idyllisch: In hellen Umgebungen stellt das AF-System der K-30 sehr präzise scharf. Selbst detailreiche Motive bringen die Kamera dabei nicht aus der Ruhe.

Pentax K-30 | Bildqualität

Normalerweise dienen DSLRs ihren noch recht jungen spiegellosen Pendants als Vorbild, nicht selten sogar als Teilespender. Bei der K-30 ist es genau umgekehrt: Sie wurde mit dem gleichen CMOS-Chip wie die Cousine namens K-01 bestückt. Warum auch nicht? Schließlich legte die von einem australischen Industriedesigner entworfene 16-Megapixel-Kamera (zum Testbericht) eine hervorragende Fotoqualität an den Tag.

Beispielfoto für das geringe Bildrauschen der Pentax K-30
Die K-30 knipst auch bei wenig Licht saubere und rauscharme Fotos. Farben und Kontraste werden originalgetreu dargestellt.

Besonders gut gefällt das geringe Rauschverhalten, das bis einschließlich ISO 3.200 für makellose Aufnahmen sorgt. Selbst bei ISO 6.400 wirkt das Bild noch sehr sauber – das gelingt aktuell wohl keiner Konkurrentin. Höhere Empfindlichkeitswerte gehen allerdings mit zunehmenden Detaileinbußen einher.

Das Auflösungsvermögen überzeugt im Großen und Ganzen, doch wirken die Fotos der K-5 mit genauso vielen Bildpunkten subjektiv ein wenig schärfer.

An der Farbdarstellung gibt es wenig bis nichts auszusetzen. Hier seien lediglich die leichte Übersättigung und die etwas überspitzten Kontraste im ab Werk aktivierten Standard-Farbprofil genannt. Wechselt man hingegen in die Voreinstellung „Natürlich“, wird das Motiv originalgetreu abgebildet.

Im RAW-Modus besticht die K-30 außerdem durch einen respektablen Dynamikumfang. Das Kitobjektiv zeigt in der Praxis weder störende Vignettierungen noch Verzeichnungen. Die nächste Fotosession im Regen kann also kommen.

Für Filmer ist Pentax‘ neue Wind-und-Wetter-DSLR zwar nicht ganz so gut geeignet wie für Fotografen, doch lassen sich mit ihr dennoch ansprechende Videos drehen. Vor allem in heller Umgebung liefert ihre Full-HD-Videofunktion knackig scharfe Clips mit satten Farben. Dank des soliden Rauschverhaltens gelingen sogar bei wenig Licht saubere Aufnahmen, die jedoch etwas weich wirken.

Das eigentliche Problem stellt – ebenso wie bei der K-01 – der sogenannte Rolling-Shutter-Effekt dar, welcher in bewegten Motiven sowie Kameraschwenks diagonale Verzerrungen und Schlieren hervorruft. Außerdem pumpt das AF-System deutlich, weshalb man besser von Hand scharf stellen sollte. Hinzu kommt, dass das 18-bis-55-Millimeter Standardzoom beim Fokussieren Störgeräusche verursacht. Allgemein liefert das interne Monomikrofon dennoch eine akzeptable Tonqualität. Anspruchsvolle Filmer sollten aber lieber einen Blick auf die EOS 650D von Canon werfen, zumal diese sowohl eine automatische Schärfenachführung als auch einen separaten Mikrofoneingang bietet.

Mit der Pentax K-30 fotografierter Laubfrosch
Auch wenn andere DSLRs höher auflösen, punktet der 16-Megapixel-Sensor der K-30 mit einer tollen Detailtreue und scharfer Durchzeichnung. Ausschnittvergrößerungen sind kein Problem.
Beispielfoto für die geringe Schärfentiefe der Pentax K-30
Bei niedrigen Blendenwerten (hier f/5,6) bietet der APS-C-Sensor der Pentax K-30 einen kleinen Schärfentiefebereich. Die Bildqualität ist makellos.

PLAYER.de-Testurteil: Sehr gut mit KauftippPLAYER.de meint:
Hart im Nehmen, sanft im Geben: Pentax hat mit der K-30 eine DSLR entwickelt, die sowohl in Alltagssituationen als auch unter widrigen äußeren Einflüssen erstklassige Fotos liefert. Besonders das niedrige Rauschverhalten gefällt, was nicht zuletzt dem großen APS-C-Sensor mit vergleichsweise moderaten 16 Megapixeln zu verdanken ist. Um fernab der Steckdose kein Motiv auslassen zu müssen, können mithilfe eines optionalen Adapters sogar handelsübliche AA-Batterien eingesetzt werden. Weniger flexibel zeigen sich der Autofokus und die Videofunktion, die bei schwachem Licht zu Fehlern neigen. Dennoch bekommt man für den Preis ein ordentliches Gesamtpaket geboten, von dem erfahrene Outdoor-Fotografen und Hobbyknipser gleichermaßen profitieren. Das beschert der Pentax K-30 das PLAYER.de-Qualitätssiegel „Sehr gut“ sowie unseren „Kauftipp“.

Pentax K-30

Preis lt. Hersteller: 749,- Euro (nur Gehäuse)
AUSSTATTUNG
Sensor/Auflösung: CMOS mit 16,3 Megapixeln
Objektiv: KAF2-Bajonett; getestet mit Pentax SMC DA 18-55 mm F3.5-5.6 AL WR, Brennweite: 27 bis 82,5 mm (KB)
ISO: 100 bis 25.600
Verschlusszeiten: 1/6.000 bis 30 Sekunden (+ Bulb-Modus)
LC-Display: 3 Zoll (921.000 Pixel)
Besonderheiten: Staub- & Spritzwasserschutz (81 Dichtungen), integrierter Bildstabilisator, Full-HD-Video, Verwendung von AA-Batterien möglich, digitale Wasserwaage, HDR-Funktion
BEWERTUNG
Technik: 4,5 von 5 Punkten
Bedienung: 4,5 von 5 Punkten
Kreativprogramme: 5 von 5 Punkten
Fotoqualität: 5 von 5 Punkten
Videoqualität: 3 von 5 Punkten
PLAYER.de GESAMTWERTUNG Sehr gut (mit Kauftipp)