Dokumentation in 4k-Auflösung: „TimeScapes“ wird ab sofort auf Festplatte verkauft

"TimeScapes" gibt es jetzt auch in 4k-Qualität auf Festplatte zu kaufen
"TimeScapes" gibt es jetzt auch in 4k-Qualität auf Festplatte zu kaufen

Wer bereits zu den stolzen Besitzern eines 4k-Displays samt kompatiblem Zuspieler gehört, kann ab sofort die im Zeitraffer aufgenommene Naturdokumentation „TimeScapes“ in voller Auflösung betrachten. Konkret bietet der Film 4.096 x 2.304 Pixel, also mehr als viermal so viele Bildpunkte wie herkömmliches Full-HD-Material. http://www.youtube.com/watch?v=e-GYrbecb88

Dementsprechend hoch fällt allerdings auch der Speicherbedarf aus, weshalb ihn der Produzent Southwest Light Ltd. auf Festplatte verkauft: 140 Gigabyte nimmt die knapp 50 Minuten lange Dokumentation auf dem Datenträger ein. Außerdem gibt es noch eine komprimierte Version mit 31 Gigabyte Volumen, die auf USB-Stick angeboten wird. Diese kostet 99,95 US-Dollar (ca. 80 Euro), während die „TimeScapes“-Festplatte mit stolzen 299,95 US-Dollar (rund 241 Euro) zu Buche schlägt.

Für Besitzer eines Monitors, der 2.560 x 1.440 Pixel darstellen kann, gibt es zudem eine HDTV-Download-Version für 29,95 US-Dollar (umgerechnet knapp 24 Euro). Möchte man sich vor dem Kauf von der Qualität überzeugen, gibt es unter anderem auf YouTube den TimeScapes-Trailer. Dieser ist auch auf herkömmlichen Monitoren abspielbar, wobei er dann natürlich nur skaliert erscheint.

Die Zeitrafferaufnahmen in der Dokumentation wurden übrigens mit einer 4k-fähigen „Red Epic“-Digitalkamera sowie diversen Spiegelreflexkameras aus dem Hause Canon erstellt.

„TimeScapes“-Trailer auf YouTube:

PLAYER.de meint:
Teures Futter für die ohnehin schon teuren 4k-Wiedergabegeräte. Wer sich einen 4k-fähigen Fernseher wie den Toshiba CEVO 55ZL2G (ca. 8.000 Euro) oder besser noch den Projektor Sony VPL-VW1000ES (ca. 18.000 Euro) gegönnt hat, kann wohl auch noch das nötige Kleingeld für die 4k-Dokumentation zusammenkratzen. Zwar sind die Zeitrafferaufnahmen im Trailer wirklich beeindruckend, doch dürfte sich der Kauf der hochaufgelösten Version nur für eingefleischte und gut betuchte Cineasten lohnen. Alle anderen sollten noch warten, bis die Preise für die 4k-Technik ins Purzeln kommen. Ach ja: Wer selber 4k-Filme drehen möchte, sollte einen Blick auf die demnächst erscheinende DSLR Canon EOS-1D C werfen!