Das Erste zeigt „Oma wider Willen“ in HDTV

Oma wider Willen
"Oma wider Willen" am 02.03.2012 um 20:15 Uhr auf ARD HD

Heute am Freitag, den 02. März 2012 um 20:15 Uhr bringt Das Erste den deutsch-österreichischen Spielfilm aus dem Jahr 2012 „Oma wider Willen“ in HD-Auflösung.

Der Film mit den bekannten Schauspielern Christiane Hörbiger und Peter Weck dauert 90 Minuten und wird im 720p-Standard ausgestrahlt.

Die ARD schreibt:

Viele Jahre sind vergangen, seit die Unternehmerin Henriette Dietrichstein sich mit ihrer Tochter Luise zerstritten hat, weil die junge Frau auf Studium und Karriere pfiff, um ihrer großen Liebe nach Südamerika zu folgen. Seitdem hat Henriette nie wieder etwas von ihrer Tochter gehört. Umso größer ist die Überraschung, als eines Tages das kleine brasilianische Mädchen Evita vor ihr steht und behauptet, Luises Tochter zu sein. Diese sei bei einem Brand ums Leben gekommen – und Henriette Evitas einzige lebende Verwandte. Nach anfänglicher Ablehnung schließt die strenge Dame das lebensfrohe Kind tief ins Herz. Allerdings hat sie nicht mit der intriganten Ehefrau ihres Neffen gerechnet, die um das Familienerbe fürchtet und alles daransetzt, Evita wieder loszuwerden.

Henriette Dietrichstein (Christiane Hörbiger) ist Unternehmerin mit Leib und Seele. Nach dem frühen Tod ihres Mannes hat sie sich ganz der Leitung des familieneigenen Betriebs verschrieben. Für die geliebte Tochter Luise blieb wenig Zeit. In der Erwartung, dass Luise eines Tages ihren Platz einnehmen würde, schickte Henriette sie auf die besten Internate und Schulen. Doch die junge Frau verliebte sich in einen Brasilianer und folgte ihm Hals über Kopf nach Südamerika. Seither ist jeder Kontakt zwischen Mutter und Tochter abgebrochen.

Mit den Jahren wandelte sich Henriette zu einer einsamen, herrischen Frau, die mit strenger Hand die Geschicke der Firma führt. Die einzigen Menschen, denen sie noch vertraut, sind der Firmenanwalt Richard (Peter Weck) und die treusorgende Haushälterin Rosa (Marianne Mendt). Als jedoch eines Tages das brasilianische Mädchen Evita (Luna Baptiste Schaller) auftaucht und behauptet, ihre Enkelin zu sein, kommt Bewegung in Henriettes Leben. Das Kind versichert, dass Luise ihre Mama und bei einem Brand ums Leben gekommen sei; außer ihrer Großmutter habe sie keine Verwandten, bei denen sie bleiben könne. Obwohl Henriette an der Geschichte zweifelt, hat sie keine Wahl, als Evita zunächst bei sich aufzunehmen. Das aufgeweckte Mädchen fühlt sich in ihrem neuen Zuhause sofort wohl, auch wenn die „Oma wider Willen“ ihr die kalte Schulter zeigt.

Rosa und Richard hingegen sind von dem herzlichen Temperament der kleinen Brasilianerin verzaubert – und es dauert nicht lang, bis auch Henriettes Schutzwall zu bröckeln beginnt und sie dem kindlichen Charme Evitas erliegt.

Das plötzliche Auftauchen eines neuen Familienmitglieds versetzt allerdings die ehrgeizige Ehefrau von Henriettes Neffen und Stellvertreter Alfred (Mathias Herrmann) in Alarmzustand: Beate (Elisabeth Lanz) hatte darauf gehofft, dass ihr Gatte eines Tages als Alleinerbe die Firma übernehmen kann. Während Henriette unter dem Einfluss ihrer Enkeltochter zu neuem Leben erblüht, spinnt Beate eine Intrige und setzt das Jugendamt auf den Fall an. Doch die „eiserne Lady“ steht fest zu ihrer Enkelin, die sie so sehr an ihre verlorene Tochter erinnert. Und sie ist nicht bereit, das Kind so einfach wieder aufzugeben.

Publikumsliebling und Charakterdarstellerin Christiane Hörbiger verkörpert in „Oma wider Willen“ eine vermögende, aber vom Leben enttäuschte Frau, die dank ihrer kleinen Ekeltochter zurück ins Leben findet. Peter Weck spielt in der anrührenden Geschichte einen gewitzten Anwalt, der im Hintergrund die Fäden zieht, um das Mädchen nach Deutschland zu seiner Großmama zu holen. Ebenfalls mit dabei: Marianne Mendt als herzensgute Haushälterin, Elisabeth Lanz als intrigante Erbschleicherin und die Newcomerin Luna Baptiste Schaller als lebenslustige Enkelin Evita.

PLAYER.de meint:
Christiane Hörbiger spielt hier,- zunächst, die abweisende Großmutter in einer weiblichen Variante des „Kleinen Lords“, ein gern gesehender Film hierzulande zur Weihnachtszeit. Und für Enkelkinder kann Weihnachten nicht oft genug sein…