ZDF zeigt „The Good German – In den Ruinen von Berlin“ in HDTV

The Good German-In den Ruinen von Berlin
"The Good German-In den Ruinen von Berlin", in der Nacht zum 16.02.2012 um 01:00 Uhr auf ZDF HD

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 16.Februar.2012 um 01:00 Uhr zeigt das ZDF den amerikanischen Politthriller aus dem Jahr 2006- „The Good German – In den Ruinen von Berlin“ in HD-Auflösung.

Der Schwarzweißfilm mit George Clooney in der Hauptrolle-  dauert 100 Minuten und wird im 720p-Standard ausgestrahlt.

Das ZDF schreibt:

Berlin 1945 nach der Kapitulation. Die Stadt ist eine in vier Sektoren aufgeteilte Ruinenlandschaft, in der jeder ums Überleben oder seinen Vorteil kämpft. US-Kriegskorrespondent Jake Geismer (George Clooney) kommt als Berichterstatter zur Potsdamer Konferenz nach Berlin, wo er vor dem Krieg schon einmal eine Korrespondentenstelle hatte. Über seinen korrupten Fahrer Corporal Tully (Tobey Maguire), einen skrupellosen Schwarzmarkthändler, für den alles käuflich ist, trifft Jake zufällig Tullys Freundin, die Prostituierte Lena (Cate Blanchett) – seine einstige große Liebe.

Lena hat sich verändert, ist kalt und hart geworden, dennoch beherrscht sie noch immer Jakes Gefühle. Als Tully eines seiner dubiosen Geschäfte nicht überlebt, ermittelt Jake gegen die Anweisung der zuständigen Militärbehörden und insbesondere Colonel Mullers (Beau Bridges), auf eigene Faust. Doch was er erfährt, macht ihn nicht glücklicher, denn alle Spuren führen zu Lena und alten Nazi-Seilschaften, die vom Interesse der Amerikaner an deutschen Spitzenforschern profitieren wollen.

Die Frage „Wenn Krieg die Hölle ist, was kommt dann danach?“ könnte als Motto dieses Thrillers dienen, in dem nahezu jeder jedes anderen Feind ist. In den Ruinen des besetzten Berlin geht der Krieg mit anderen Mitteln bruchlos in den Kalten Krieg über, in dem moralische Grundsätze höchstens eine untergeordnete Rolle spielen.

George Clooney („Ocean’s Eleven/ Twelve/ Thirteen“, „Michael Clayton“) spielt in Soderberghs Hommage an den Film Noir die einzige geradlinige Figur. Wie eine Art Humphrey Bogart in Uniform leidet er an der Verkommenheit der Welt – und an einer gefährlichen Frau. Cate Blanchett („Elizabeth – Das Goldene Königreich“, „Aviator“) gibt der dunkelhaarigen Deutschen den klassischen Zuschnitt einer Femme fatale: attraktiv, geheimnisvoll, skrupellos.

Regisseur Soderbergh („Traffic“, „Ocean’s Eleven/ Twelve/ Thirteen“), der unter dem Pseudonym Peter Andrews auch die Kamera führte, drehte seine Schwarzweiß-Bilder mit alten Kameralinsen in einem Vollbild-Format, das dem Kinoformat der 40er Jahre entspricht, so, dass Wochenschau- und Dokumentarbilder problemlos eingeschnitten werden konnten. Starke Kontraste, altmodische Rückprojektionen, Wischblenden, selbst das alte Warner-Logo vor dem Film sind Bestandteile einer stilistischen Tour de Force, die man so noch nicht gesehen hat.

player.de meint:
Ein Politthriller, wie im letzten Absatz beschrieben, mit sehr viel Aufwand in Schwarzweiß gedreht…sehenswert.