Das Erste zeigt „Gangs of Taipeh – Monga“ in HDTV

Gangs of Taipeh-Monga
"Gangs of Taipeh-Monga" am 05.02.2012 um 23:35 Uhr auf ARD HD

Am Sonntag, den 05. Februar 2012 um 23:35 Uhr zeigt Das Erste als KinoFestival den taiwanesischen Spielfilm aus dem Jahr 2010- „Gangs of Taipeh – Monga“-  in HD-Auflösung.

Das epische Jugenddrama- über junge Gangster im Tawain der 80er-Jahre dauert 135 Minuten und wir im 720p-Standard ausgestrahlt.

Die ARD schreibt:

Schon sein ganzes Leben wird der 17-jährige Einzelgänger Mosquito von den anderen gehänselt. Nach einem Schulwechsel schließt er sich der Streetgang von Dragon Lee an, dem Sohn des gefürchteten Rotlicht-Paten von Taipeh. Im Schutz der Bande blüht der Teenager auf und träumt von einem gemeinsamen Leben mit der Hure Ning. Doch die chinesische Mafia beansprucht die Kontrolle über das Viertel für sich. Mosquito und seine Gang geraten in eine Spirale der Gewalt, aus der es kein Zurück gibt.

Das bildgewaltige Actiondrama in bester Tradition des asiatischen Kinos war ein Blockbuster in Taiwan. Die epische Geschichte um Freundschaft, Erwachsenwerden und die zersetzende Macht der Gewalt beeindruckt durch die filmische Umsetzung.

Gleich am ersten Schultag in Monga, einem alten Vergnügungsviertel von Taipeh, wird dem 17-jährigen Mosquito (Mark Chao) schmerzlich bewusst, dass hier das Recht des Stärkeren gilt. Mit dem Mut der Verzweiflung setzt er sich gegen eine Übermacht brutaler Rüpel zur Wehr, die von ihm Schutzgeld erpressen wollen. Der Neue stellt sich dabei geschickt an und gewinnt die Anerkennung von Dragon Lee (Rhydian Vaughan), dem Sohn des hiesigen Unterweltbosses. Zum ersten Mal hat der vaterlos aufgewachsene Teenager Freunde, die sich für ihn einsetzen. Gemeinsam mit Dragon Lee und dessen Gang macht er nun die Straßen unsicher.

Beim obligatorischen Bordellbesuch verliebt er sich in die schöne Prostituierte Ning (Chia-yen Ko), die von den anderen wegen einem blauen Auge gemieden wird. Schneller als ihm lieb ist, lernt Mosquito auch den blutigen Alltag des Bandenwesens kennen. Von nun an gibt es kein Zurück mehr, zu tief steckt er in der rigiden Organisation alteingesessener Clans, die seit Generationen die Stadt unter sich aufgeteilt haben. Deren fest gefügte Ordnung steht Anfang der 80er Jahre vor dem Umbruch. Chinesen vom Festland unterwandern das Geschäft, und dabei setzen sie Feuerwaffen ein, die in der archaischen Unterwelt von Taipeh verpönt sind. Ausgerechnet Mosquitos bester Freund Monk (Ching-Tien Juan) lässt sich von der Gegenseite anwerben. Als sich herausstellt, dass deren Anführer Grey Wolf (Chen-zer Niu) Mosquitos Vater ist, nimmt das Drama seinen Lauf.

Das furios choreografierte Action- und Gangster-Drama erzählt mitreißend von Initiation, Freundschaft und Verrat. Regisseur Chen-zer „Doze“ Niu, der als cooler Gangsterboss selbst vor der Kamera steht, erweist sich als Feinmechaniker, der einschlägige Vorbilder des fernöstlichen Martial-Arts-Kino geschickt variiert. Die Massenkeilereien der Straßengang erinnern in ihrer tänzerisch-ästhetisierten Inszenierung an die „West Side Story“. Seinen sorgsam gezeichneten Figuren gesteht der Film mehr Gefühle zu als in diesem Genre üblich.

PLAYER.de meint:
Für uns als “ Westler“ ein ungewohnter Film, eine Mischung aus West Side Story, Mafiaepos und Samurai-Western mit aufregend gewagten Eighties-Frisuren. Mal was anderes am Sonntagnacht um 24:00 Uhr…