Nikon stellt die Coolpix P310 vor

Master of Light: Die Coolpix P310 von Nikon besitzt ein besonders lichtstarkes Nikkor-Objektiv

Nikon erweitert seine Coolpix-P-Serie um eine digitale Kompaktkamera speziell für ambitionierte Fotografen: Die Coolpix P310 bietet nicht nur manuelle Einstellmöglichkeiten, sondern verfügt auch über ein 4,2-faches Zoomobjektiv der Marke Nikkor, welches mit einer maximalen Blendenöffnung von f/1,8 besonders lichtstark ist.

Die Brennweite reicht von 4,3 bis 17,9 Millimeter, was einem Kleinbildäquivalent von 24 bis 100 Millimeter entspricht. Daraus lässt sich aber auch schließen, dass der eingebaute 16-Megapixel-Bildsensor ziemlich klein ist. Tatsächlich misst er nur 6,2 x 4,2 Millimeter (1/2,3-Zoll-Format) und fällt damit genauso groß aus wie in vielen herkömmlichen Schnappschusskameras. Dafür ist der CMOS-Chip rückwärtig belichtet, sodass laut Hersteller selbst bei Nachtaufnahmen oder schwierigen Lichtbedingungen “gestochen scharfe Bilder” entstehen.

Oberseite der Nikon Coolpix P310

Dank des Modus-Wahlrads auf der Oberseite kann das gewünschte Belichtungsprogramm im Handumdrehen ausgewählt werden

Zoomobjektiv der Nikon Coolpix P310

Das Linsensystem bietet einen 4,2-fachen optischen Zoom und beherbergt einen Bildstabilisator

Darüber hinaus versprechen die vier Aufnahmemodi dem Fotografen kreative Freiheiten: Von der Programmautomatik (P) über die Blenden- und Zeitvorwahl (A beziehungsweise S) bis hin zur manuellen Belichtungssteuerung (M) lassen sich sämtliche Kameraeinstellungen per Hand festlegen. Die frontseitige Funktionstaste ist individuell belegbar. Natürlich kann man auch die Vollautomatik nutzen, in der die Coolpix P310 die Konfiguration selbs vornimmt. Um die Scharfstellung kümmert sich dabei das Autofokus-System mit 99 Messfeldern. Ein 3D-Modus, der zwei aus verschiedenen Perspektiven aufgenommene Fotos zu einem dreidimensionalen Bild kombiniert, ist ebenfalls an Bord.

Das Objektiv ist zwecks Bildstabilisierung mit einer beweglichen Linsengruppe augestattet, die sämtlichen Verwacklungen entgegenwirkt und so um bis zu vier Stufen längere Belichtungszeiten ermöglichen soll. Die Coolpix P310 wartet zudem mit einer Full-HD-Videofunktion auf, die laut Nikon das 1080p-Format unterstützt.

 

Integrierter Aufhellblitz der Nikon Coolpix P310

Der in die Coolpix P310 eingebaute Aufhellblitz soll im Weitwinkel eine Reichweite von 0,5 bis 6,5 Metern erreichen

Ebenso können Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde gemacht werden. Der Autofokus und der optische Zoom bleiben während des Filmens weiterhin nutzbar. Für den passenden Sound sorgt ein integriertes Stereomikrofon. Ein HDMI-Port zur Direktwiedergabe von Bildern und Videos auf einem Fernseher komplettiert die Ausstattung der Kamera.

Die Nikon Coolpix P310 kommt voraussichtlich Mitte März 2012 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 329 Euro in den Handel. Als Farbvarianten stehen Schwarz und Weiß zur Auswahl.

Display der Nikon Coolpix P310

Das Live-View-Display der Nikon Coolpix P310 misst 7,5 cm (3 Zoll) in der Diagonale und löst 921.000 Pixel auf

PLAYER.de meint:
Bieten die meisten herkömmlichen Digicams eine Anfangslichtstärke von f/2,8 oder schwächer, besticht die Coolpix P310 mit einer besonders großen Blendenöffnung von f/1,8. Schade nur, dass Nikon trotzdem auf einen winzigen Bildsensor im 1/2,3-Zoll-Format setzt und so die kreativen Möglichkeiten wie etwa das Arbeiten mit der Hintergrundunschärfe stark einschränkt. Im Großen und Ganzen macht das Modell aber einen soliden Eindruck. Als kompakte Zweitkamera für ambitionierte Fotografen ist die P310 also sicherlich gut zu gebrauchen , wenn auch qualitätstechnisch zum Beispiel Canons PowerShot S100 (zum Test) ob ihres größeren Sensors die besseren Bilder knipsen dürfte.

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