Nikon Coolpix S6300 und S9300: Kompakte Superzoomer für die Hosentasche

Nikon zeigt kompakte Superzoomer: Coolpix S6300 & S9300
Nikon hat neue Kompaktkameras mit Superzoom-Objektiv vorgestellt (im Bild: Coolpix S9300)

Nikon bringt mit der Coolpix S6300 und der Coolpix S9300 zwei neue Kompaktkameras auf den Markt, die sich aufgrund ihres zehn- beziehungsweise 18-fachen optischen Zooms optimal für Reisen, Sportveranstaltungen, Konzerte und viele andere Situationen eignen sollen. Da das Objektiv beim Ausschalten komplett hereinfährt, passen die Digicams problemlos in die Hosentasche.

Jens Gutzeit, Manager für Produktmarketing bei Nikon, erklärt: „Sowohl die Coolpix S9300 als auch die Coolpix S6300 ermöglichen es, besondere Momente auf stilvolle Art festzuhalten. Ob Sie Fotos oder Full-HD-Videos aus nächster Nähe oder großer Entfernung aufnehmen – die neuen Coolpix-Superzoomkameras bieten erstklassige Aufnahmequalität. Dazu beeindrucken Funktionsmerkmale wie der HDR-Automatikmodus, die 3D-Kapazität und der integrierte GPS-Empfänger.“

Nikon Coolpix S6300

Farbvarianten der Nikon Coolpix S6300
Das Frühjahr wird bunt: Nikon bietet die Coolpix S6300 in sechs verschiedenen Farbvarianten an

Der Hersteller bezeichnet die Coolpix S6300 als „elegante Option für alle, die sich eine anwenderfreundliche, handliche Kamera mit modernster Technologie wünschen“. Dazu gehört unter anderem der 3D-Aufnahmemodus, welcher zwei aus leicht versetzten Perspektiven aufgenommene Bilder zu einem dreidimensionalen Bild kombinieren soll. Der räumliche Effekt ist allerdings nur auf 3D-fähigen Fernsehern beziehungsweise Monitor erkennbar. Das eingebaute 2,7-Zoll-Display selbst unterstützt ausschließlich 2D-Inhalte.

Display der Nikon Coolpix S6300
Das 2,7 Zoll große Display der Nikon Coolpix S6300 löst relativ wenige 230.000 Bildpunkte auf

Die eingebaute Zoomoptik deckt einen Brennweitenbereich von 4,5 bis 45 Millimetern (25 bis 250 Millimeter entsprechend Kleinbild) ab und ist somit für die wichtigsten Aufnahmesituationen gerüstet. Verwacklungen und Vibrationen werden durch den optischen Bildstabilisator effektiv reduziert. Der CMOS-Bildsensor mit 16 Megapixeln sowie rückwärtiger Belichtung verspricht dabei auch unter schlechten Lichtbedingungen eine hohe Detailtreue und Schärfe. Die passende Einstellung wird automatisch seitens der Kamera vorgenommen. Eine Full-HD-Videofunktion (1080p) komplettiert die Ausstattung.

Oberseite der Nikon Coolpix S6300
Keine manuellen Einstellungen: Die Aufnahmeparameter werden automatisch von der Coolpix S6300 an die Motivsituation angepasst

Die Nikon Coolpix S6300 soll Mitte Februar 2012 in sechs Farbvarianten (Schwarz, Silber, Rot, Pink, Gold und Blau) auf den Markt kommen. Der unverbindlich empfohlene Verkaufspreis leigt bei 199 Euro.

Nikon Coolpix S9300

Farbvarianten der Nikon Coolpix S9300
Gelungenes Design: Die Nikon Coolpix S9300 wirkt edel und professionell

Mit 30,6 statt 26 Millimetern an der breitesten Stelle ist die Coolpix S9300 zwar nicht ganz so schlank wie das kleinere Schwestermodell, doch beherbergt sie dafür ein 18-faches Zoomobjektiv. Der kleinbildäquivalente Brennweitenbereich reicht von 25 bis 450 Millimeter, sodass selbst weit entfernte Motive eingefangen werden können, während eine beweglich gelagerte Linsengruppe Verwacklungsunschärfen vermeiden soll. Als Bildsensor kommt der gleiche 16-Megapixel-Chip wie in der S6300 zum Einsatz.

Display der Nikon Coolpix S9300
Auch die Rückseite der Nikon Coolpix S9300 macht einen hochwertigen Eindruck. Das Display löst fast eine Million Bildpunkte auf

Ansonsten bietet die Coolpix S9300 mehr Ausstattung. So verfügt sie zum Beispiel über einen GPS-Empfänger, welcher die Fotos mit Geodaten versieht. Darüber hinaus löst das Live-View-Display stattliche 921.000 Bildpunkte auf und ist mit drei statt 2,7 Zoll großzügiger bemessen. Videos landen ebenfalls im Full-HD-Format auf seiner SD-/SDHC-/SDXC-Karte. Die Aufnahme lässt sich laut Hersteller sogar pausieren und später fortsetzen, ohne dass separate Dateien erstellt werden. Auf eine Schwenkpanoramafunktion muss man natürlich nicht verzichten.

 
 
Die Nikon Coolpix S9300 ist voraussichtlich ab Mitte März 2012 in vier Farben (Schwarz, Silber, Rot und Blau) erhältlich. Als unverbindliche Preisempfehlung wurden 329 Euro genannt.

Oberseite der Nikon Coolpix S9300
Die Nikon Coolpix S9300 verfügt im Gegensatz zum Schwestermodell zwar über ein integriertes GPS-Modul, erlaubt aber auch keine manuellen Veränderungen der Aufnahmeparameter

PLAYER.de meint:
Nikons neue Kompaktknipsen eignen sich hervorragend für Reisen, sind sie doch mit flexiblen Zoomoptiken ausgestattet, die beim Ausschalten vollständig ins Gehäuse hereinfahren. Darüber hinaus besitzt die etwas größere Coolpix S9300 ein GPS-Modul, welches unter anderem den Aufnahmeort für jedes einzelne Foto dokumentiert. Qualitätstechnisch bieten die beiden Superzoom-Modelle sicherlich mehr als zum Beispiel die Coolpix S30, doch sollte man auch hier seine Anforderungen ein wenig zügeln. Schließlich verrichtet im professionell anmutenden Gehäuse ein herkömmlicher 1/2,3-Zoll-Sensor seinen Dienst.