Das Erste zeigt „Zack and Miri make a Porno“ in HDTV

Zack and Miri make a Porno
"Zack and Miri make a Porno" am 19.01.2012 um 00:40 Uhr auf ZDF HD

In der Nacht von Mittwoch, den 18.Januar 2012 auf Donnerstag, den 19. Januar 2012 zeigt das ZDF um 00:40 Uhr den amerikanischen-  Spielfilm us dem Jahr 2008 „Zack and Miri make a Porno“ in HD-Auflösung.

Der Film dauert 95 Minuten und wird im 720p-Standard ausgestrahlt.

Das ZDF schreibt:

Zack Brown und Miriam „Miri“ Linky sind die besten Freunde, die man sich vorstellen kann. Seit Schulzeiten gehen sie gemeinsam durch dick und dünn, und auch jetzt, wo gerade in ihrer Zweier-WG der Strom abgestellt wurde, halten die beiden zusammen. Um möglichst schnell an Geld zu kommen, beschließen sie, einen Pornofilm zu drehen. Mit improvisiertem Drehbuch, einer engagierten, aber eher talentfreien Besetzung und der nötigen Portion Enthusiasmus stürzen sich Zack und Miri in das Projekt, bei dem es so manche Schwierigkeit zu meistern gilt. Als sie ihre erste gemeinsame Sexszene zu absolvieren haben, wird es jedoch erst richtig kompliziert – denn urplötzlich funken bislang unterdrückte Gefühle füreinander dazwischen.

Kultregisseur Kevin Smith hat eine freche, offenherzige Komödie inszeniert – mit reichlich Romantik und noch mehr F-Wörtern. Zack Brown (Seth Rogen) und Miriam „Miri“ Linky (Elizabeth Banks) kennen sich seit der Vorschule, sind dickste Freunde und teilen sich gemeinsam eine Wohnung. Sie arbeitet im Supermarkt, er in einer Kaffeebar, aber das Geld reicht hinten und vorne nicht, um über die Runden zu kommen. Eines Abends besuchen die beiden ein Klassentreffen ihres alten Jahrgangs, bei dem sich Miri mit dem Versuch, ihren alten Schwarm Bobby Long (Brandon Routh) anzubaggern, lächerlich macht. Wie sich herausstellt, liegen Bobbys sexuelle Interessen beim eigenen Geschlecht, deshalb hat er auch gleich seinen Partner mitgebracht, den Pornodarsteller Brandon (Justin Long).

Zack ist fasziniert von Brandons exotischem Beruf, und schon bald keimt in ihm eine Idee: Da in ihrer Wohnung inzwischen auch Strom und Wasser abgestellt wurden, muss dringend Bares her – warum also nicht schnelles Geld verdienen, indem man selbst einen Pornofilm dreht?Zögernd willigt Miri ein. Das nötige Budget ist rasch besorgt, indem Zack kurzerhand seinen Arbeitskollegen Delaney (Craig Robinson) zum Produzenten des Films erklärt. Ein Titel wird ebenfalls bald gefunden: „Krieg der Spermien“, in Anlehnung an „Krieg der Sterne“. Beim Casting stellen Zack, Miri und Delaney sodann eine geeignete Besetzung zusammen und finden in dem Videofilmer Deacon (Jeff Anderson) auch gleich einen Kameramann. Als in einer umgebauten Garage die Dreharbeiten beginnen, sind alle Beteiligten guten Mutes, doch Miri wird stutzig, als sie bemerkt, dass ihr von Zack im Skript nur eine Sexszene zugedacht wurde – und zwar mit ihm selbst.

Dann überstürzen sich die Ereignisse: Erst wird die Garage samt Requisiten abgerissen, was zu dem Entschluss führt, in Zacks Kaffeebar heimlich weiterzudrehen. Und als schließlich der große Tag kommt, an dem Zack und Miri das erste Mal gemeinsam Sex haben, entdecken beide, dass hinter ihrer kumpelhaften Freundschaft mehr steckt, als sie sich selbst zugestehen wollten. Doch mit diesen neu entdeckten Gefühlen umzugehen, erweist sich als äußerst kompliziert – besonders beim Dreh eines Pornofilms.

Dass der amerikanische Kultregisseur Kevin Smith kein Kind von Traurigkeit ist, dürfte allgemein bekannt sein. Bereits in seinem gefeierten Regiedebüt „Clerks – Die Ladenhüter“ aus dem Jahr 1994 sorgte er mit seinem Hang für liebenswerte Loser, gepfefferte Dialoge und vulgären Humor bei prüden Zeitgenossen für rote Ohren (und Augen). Politische Korrektheit sucht man auch diesmal vergeblich, doch wenn Smith die Hüllen fallen lässt, dann tut er das neben seiner üblichen Dreistigkeit mit einer großen Portion Romantik und Gefühl. Denn dieser „Porno“ ist vor allem ein Liebesfilm – nur mit zwei Menschen, die davon anfangs noch gar nichts wissen. Dass auch der Zuschauer sein Herz an den frechen Spaß verliert, dafür sorgt die ebenso charmante wie urkomische Paarung von Seth Rogen („Beim ersten Mal“, „Wie das Leben so spielt“) und Elizabeth Banks („Vorbilder?!“, „72 Stunden – The Next Three Days“), zu denen sich neben Smith-Stammdarsteller Jason Mewes („Dogma“, „Jay und Silent Bob schlagen zurück“) auch eine echte Porno-Ikone gesellt: Traci Lords („Serial Mom“, „Blade“), die dem Hardcore-Geschäft aber längst den Rücken gekehrt hat.

player.de meint:
Ein „Liebesfilm“,- und kein Pornofilm, sehr amüsant und witzig gedreht. Sehr schade, wenn man am nächsten Morgen wieder aufstehen muss. Da wäre wohl ein Receiver mit Aufnahmefunktion sinnvoll…