Das Erste zeigt „Die Verführerin Adele Spitzeder“ in HDTV

Die Verführerin Adele Spitzeder
"Die Verführerin Adele Spitzeder" am 11. 01.2012 um 20:15 Uhr auf ARD HD

Heute, den 11. Januar 2012, am FilmMittwoch im Ersten, zeigt Das Erste um 20:15 Uhr den deutsch-östereichischen Spielfilm aus dem Jahr 2011 „Die Verführerin Adele Spitzeder“ in HD-Auflösung.

Der Film dauert 90 Minuten und wird am morgigen Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 10:30 Uhr wiederholt.

Die ARD schreibt:

Mit Charme und Witz gelingt es Adele Spitzeder, in München Mitte des 19. Jahrhunderts eines der größten Geldinstitute ihrer Zeit aufzubauen: die Dachauer Bank. Birgit Minichmayr spielt die Hauptrolle der Adele Spitzeder vor der Kamera und unter der Regie von Xaver Schwarzenberger.

Als Adele 1865 in München ankommt, scheint ihre Lage nahezu ausweglos: Völlig mittellos bleibt ihr nichts anderes übrig, als Geld zu absolut überhöhten Zinsen zu leihen. Die Spirale dreht sich unaufhaltsam nach unten. Doch Adele ist kein Mensch, der kampflos aufgibt. Getrieben von dem unbändigen Wunsch nach Applaus und Anerkennung, rappelt sie sich nach jeder Niederlage wieder auf, um in einem atemlosen Tempo erneut Anlauf zu nehmen.

Und schließlich kommt ihr die rettende Idee: Sie verspricht den einfachen Leuten „das meiste Geld für ihr Geld“. Die Zinszahlungen deckt sie durch immer weitere Einlagen von neuen Kunden und das Konzept geht zunächst auf: Mitten in einer urbayerischen Kneipe, zwischen Tagelöhnern und Handwerkern, avanciert Adele zum „Bankfräulein“.

Als eine der ersten Frauen in diesem Geschäft wird sie missgünstig beäugt. Vor allem, nachdem ihr Erfolg kein Ende zu nehmen scheint. Denn Adele weiß sich zu inszenieren: Sie verteilt großzügig Almosen an die Armen, spendet reichlich an die Kirche, die ihren Namen von der Kanzel predigen lässt, und kauft schließlich zur Eigenwerbung kurzerhand eine Zeitung.

Der finanzielle Erfolg stillt Adeles Durst nach künstlerischer Bestätigung nicht. Sie nimmt einen jungen Poeten bei sich auf, aber seine Bewunderung lässt sich nicht erkaufen. Die zwei Welten von Adele driften immer weiter auseinander. Während sie nach außen hin das Bild einer gottesfürchtigen und volksnahen Dame pflegt, lässt sie hinter verschlossenen Türen ihren Gelüsten freien Lauf. Adele umgibt sich gern mit Menschen und genießt den Moment. Allerdings lässt sie nie jemanden wirklich an sich heran und damit macht sie sich nicht nur Freunde.

Langsam beginnt es im Hintergrund zu brodeln. Es wird immer enger für Adele. Gläubiger, Konkurrenten und Polizei spinnen eine Intrige, der sie nicht mehr entkommen kann. Und schließlich wird die Spitzederin verhaftet. Doch wer glaubt, sie würde daran zerbrechen, der kennt Adele schlecht :

player.de meint:
Die sogenannte „Finanzkrise“ gab’s doch schon mal .., ein interessanter Film