CES 2012: 3D-Fernseher von LG bekommen neues Design

Neues "Cinema Screen-Design" von LG
1-mm-Rahmen: LGs nächste Generation der 3D-Fernseher soll dem neuen "Cinema Screen"-Design folgen

Vorbei ist die Zeit der breiten, tief ins Bild reichenden Rahmen, die den Flachbildfernseher klobig wirken lassen: LG stellt auf der bis 13. Januar in Las Vegas stattfindenden Consumer Electronics Show (CES) das sogenannte „Cinema Screen-Design“ vor, welches sich durch einen gerade einmal 1 mm (richtig gelesen: ein Millimeter) schlanken Displayrahmen auszeichnen soll.

Laut Hersteller folgt das neue Erscheinungsbild der kommenden 3D-Fernseher nicht nur einem ästhetischen, sondern auch funktionalen Zweck. Dank des auf ein Minimum reduzierten Displayrahmens sollen die dreidimensionalen Effekte noch besser, weil intensiver zur Geltung kommen und auf diese Weise für ein „atemberaubendes Kinofeeling“ sorgen. Auch die dazugehörigen 3D-Brillen bleiben nicht vom „Cinema Screen“-Design verschont: Die künftigen drei Modelle sind angeblich um 20 Prozent leichter als ihre Vorgänger und versprechen so mehr Komfort bei längeren Filmen.

Ebenso warten die TV-Geräte der nächsten Generation mit einer Reihe neuer 3D-Technologien auf. Hierzu gehört in erster Linie die „Dual Play“-Funktion, die den bisherigen Split-Screen bei Videospielen ablöst: Das Feature erzeugt in Verbindung mit der Dual-Play-Brille zwei vollständig getrennte Bilder, während „3D Sound Zooming“ den entsprechenden Ton zum jeweils richtigen Spieler leiten soll. Komplettiert wird die Ausstattung durch die überarbeitete Smart-TV-Funktion, die zahlreiche neue Inhalte bietet (player.de berichtete).

player.de meint:
Optisch machen LGs angekündigte 3D-Fernseher eine sehr gute Figur, wenn auch der Purismus sicherlich nicht jedem gefällt. In puncto Technik wissen die Geräte ebenfalls mit besonderen Technologien zu überzeugen. Allerdings ist der südkoreanische Hersteller ein Verfechter der passiven, also auf Polarisation basierenden 3D-Technik, wodurch im 3D-Betrieb laut einer aktuellen Studie weniger als 25 Prozent der ursprünglichen (Full-HD-)Auflösung übrig bleiben. Weitere Infos dazu finden Sie in unserer Newsmeldung.