ZDF zeigt „Falling Down – Ein ganz normaler Tag“ in HDTV

Falling Down
Michael Douglas in "FallingDown-ein ganz normaler Tag" am 17.12.2011 um 00:20 Uhr auf ZDF HD

Samstagnacht, den 17.Dezember 2011 um 00:20 Uhr- zeigt das ZDF den Psychothriller „Falling Down – Ein ganz normaler Tag“ in HD-Auflösung.

Der amerikanische Spielfilm aus dem Jahr 1992 mit einem phantastischen Michael Douglas in der Hauptrolle dauert 105 Minuten und wird im 720p-Standard ausgestrahlt.

Das ZDF schreibt:

Mitten in Los Angeles steigt ein Mann aus seinem Auto aus und lässt den Wagen einfach auf der Straße stehen. Er macht sich auf den Weg zum Geburtstag seiner Tochter – die Nerven bis zum Anschlag angespannt. Eine tickende Zeitbombe, die unberechenbar durch die „Stadt der Engel“ zieht.

Am heißesten Tag des Jahres entflieht William Foster (Michael Douglas) einem lähmenden Verkehrsstau in Los Angeles, indem er einfach seinen Wagen verlässt. Er macht sich zu Fuß auf den Weg zu seiner Ex-Frau Beth (Barbara Hershey), die ihm per Gerichtsbeschluss den Umgang mit der gemeinsamen Tochter Adele (Joey Hope Singer) verboten hat. Als William in einem Gemischtwarenladen kein Kleingeld zum Telefonieren gewechselt bekommt, sondern zunächst etwas kaufen muss, rastet er aus und bedroht den Verkäufer.

Wandelndes Pulverfass

Trotzdem bezahlt er später einen für ihn angemessenen Preis für ein Getränk und verschwindet. Doch William ist geladen. Kurz darauf trifft er auf eine Gruppe Latinos und verprügelt sie. Seine zweifelhafte Odyssee gegen den Rest der Welt beginnt. Die Polizei hält Williams Ausschreitungen zunächst für belanglose Bagatellen. Als jedoch Fosters Gewaltbereitschaft und die Größe der von ihm benutzten Waffen proportional steigen, wird Detective Prendergast (Robert Duvall) auf den Amokläufer angesetzt.

Es ist Prendergasts letzter Einsatz – geistig hat er den harten Alltag auf den Straßen der kalifornischen Millionenmetropole bereits hinter sich gelassen. Mit seiner Partnerin Sandra (Rachel Ticotin) heftet sich Prendergast an die Spur des Mannes, den die Polizei nach seinem Nummernschild nur als „D-Fens“ kennt und dessen Gewaltbereitschaft zu eskalieren droht …

Nah an der Realität

Regisseur Joel Schumacher und sein Autor inszenieren die Hauptfigur nah am Alltag des Zuschauers, der sich fragen muss, ob ihm das auch passieren könnte. Die vorwiegend emotionalen Argumente der Hauptfigur enthüllen die Fatalität der Zustände, über die er sich aufregt. Michael Douglas verkörpert diesen Charakter selbst in Extremsituationen glaubwürdig – etwa, wenn er sich in einem Fastfood-Restaurant unter Zuhilfenahme einer Maschinenpistole darüber beschwert, dass es kein Frühstück mehr gibt.

Die Story des Films wurde von realen Ereignissen inspiriert: Ein Autofahrer hatte auf einem Freeway ohne ersichtlichen Grund die Autos vor sich gerammt. Drehbuchautor Ebbe Joe Smith beschreibt die Hauptfigur als einen Mann, der an den ‚Amerikanischen Traum‘ geglaubt hat, bis er ihm ins Gesicht explodierte. Insofern ist der Film geradezu von packender Aktualität.

„Mit schwarzem Humor und konsequenter Kompromißlosigkeit zeichnen Joel Schumacher und sein Star Michael Douglas den Amoklauf eines scheinbaren Otto Normalverbrauchers.“ (Zitat Blickpunkt Film)

player.de meint:
Ein dramatischer und spannender Psychothriller zugleich. Tipp: Immer darauf achten, genug Kleingeld im Geldbeutel zu haben,- man weiß ja nie…