ZDF zeigt: „Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ als Free-TV-Premiere in HDTV

Operation Wallküre
"Operation Walküre" am 01.11.2011 um 20:15 Uhr im ZDF

Am heutigen Dienstag, den 01.11.2011 präsentiert das ZDF um 20:15 Uhr den spannenden Geschichtskrimi mit hochkarätiger Besetzung als Free-TV-Premiere in HD-Auflösung. Der Krimi wird im 720p-Standard ausgestrahlt und dauert 105 Minuten. Eine Wiederholung läuft am 01.11.2011 um 00:35 Uhr.

Im Anschluß an den Film folgt die Dokumentation „Stauffenberg – Die wahre Geschichte“.

Das ZDF schreibt:

Als dem deutschen Oberst von Stauffenberg klar wird, dass eine politische Wende nur Aussicht auf Erfolg hat, wenn die Führerfigur Adolf Hitler aus dem Weg geräumt ist, nimmt er Kontakt zur Widerstandsgruppe um Oberst von Tresckow auf und plant, Hitler in der Wolfsschanze zu töten.

„Es lebe das heilige Deutschland“, sind die letzten Worte des Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Tom Cruise), bevor ihn ein Exekutionskommando 1944 niederstreckt. So ereilt ihn ein schnellerer Tod, als er manchen seiner später in Berlin-Plötzensee gehenkten Mitverschwörer noch erwartet. Stauffenberg hatte Hitler lange treu gedient, wie alle in der deutschen Wehrmacht hat er einen Eid auf die Person des Führers geschworen. Doch bereits bei seinem Einsatz in Afrika kamen ihm starke Zweifel an dem allgemeinen Blutvergießen, die er in einem Tagebuch notiert.

Gesinnungswandel

Nachdem Stauffenberg durch eine Explosion schwer verletzt wurde, kehrt er nach Deutschland zurück, sieht endlich seine Frau Nina (Carice van Houten) und seine Kinder wieder. Durch den Kontakt zu Generalmajor Henning von Tresckow (Kenneth Branagh) tritt Stauffenberg in Kontakt zu der Widerstandsgruppe um Carl Goerdeler (Kevin R. McNally) und Ludwig Beck (Terence Stamp), zu der auch General Friedrich Olbricht (Bill Nighy) und dessen Adjutant Mertz von Quirnheim (Christian Berkel) gehören.Stauffenberg macht den Verschwörern den Vorschlag, einen neuen Versuch zu unternehmen, sich aber vor allem für den Ernstfall zu rüsten, wenn ein Attentat tatsächlich gelänge. Zwei Versuche scheitern, aber Stauffenberg will es wieder versuchen – ein weiteres Mal bei einer militärischen Lagebesprechung in der „Wolfsschanze“, Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen. Doch Mussolini hat seinen Besuch angekündigt, der Termin wird vorverlegt und findet außerdem wegen der großen Hitze nicht in der „Wolfsschanze“ selbst, sondern in einer auf ihrem Gelände liegenden Baracke statt …

Das Thema polarisiert

Der Spielfilm behandelt, basierend auf wahren Ereignissen, einen Teilaspekt der Geschichte des deutschen Widerstands gegen Hitler – den Versuch Stauffenbergs und seiner Mitverschwörer, Hitler bei einer Besprechung mit einer Bombe zu töten, die Macht in Deutschland einer zivilen Regierung zu übergeben und den Zweiten Weltkrieg zu beenden. Der „20. Juli“ ist von vielen vergeblichen, manchen fast vergessenen Anschlägen auf das Leben des „Führers“ der wohl bekannteste und berühmteste. Der Autor Will Berthold kommt in einem Buch auf insgesamt 42 Versuche, bei denen Hitler stets sein Überleben einzig dem Zufall zu verdanken hatte.

Der Film schildert die Ereignisse zwischen März 1943 und dem 20. Juli 1944 dramaturgisch verdichtet wie in einem Brennglas. Dabei konzentriert er sich auf die handelnden Personen und deren Antrieb, führt in den inneren Kreis des nationalsozialistischen Systems. Um die amerikanisch-deutsche Koproduktion gab es in Berlin übrigens viel Medienrummel. Selbst Dreharbeiten im Bendlerblock, im SS-Staat Sitz des Oberkommandos des Heeres, heute Teil der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, direkt angrenzend an das Bundesministerium der Verteidigung, wurden dem Team nach einigem Hin und Her schließlich erlaubt.

Der player.de HDTV-Programmtipp: "Operation Walküre" im ZDF HD

player.de meint:
Zitat der FAZ : „Operation Walküre ist-man glaubt es kaum-der spannendste Thriller der letzten Zeit“. Dem ist nichts hinzu zufügen