Neues aus dem Hause Teufel: Blu-ray Heimkinoanlagen

www.teufel.de
Teufels erstes Blu-ray-Komplettsystem: Impaq 3000 - im Augenblick mit sattem Rabatt!

Seit rund 30 Jahren versorgt „Lautsprecher Teufel“ alle HiFi-Fans und THX-Fanatiker mit einigen der besten Soundsysteme der Branche. Die kleine Berliner Firma schraubt selbst heute oft noch selbst und bringt die Ware direkt von der Firma ins heimische Wohnzimmer. Das Konzept des Direktvertriebs scheint hier aufzugehen. Vor einiger Zeit hat Teufel den Sprung in die nächste Generation gewagt, und sowohl 2.1, als auch 5.1 Heimkinoanlagen mit integriertem Blu-ray-Player released. Jetzt wurden die Anlagen noch einmal überarbeitet, die Mikrolautsprecher mussten schicken Säulenlautsprechern weichen. Was der Rest des Systems verspricht? Werfen wir doch mal einen Blick darauf:

Teufel Impaq 300 / 310 – das 2.1 Blu-ray-System

Die kleinere Version in Teufels Blu-ray-Sortiment, doch nicht weniger imposant: ein passiver Sidefire-Subwoofer unterstützt das Satelliten-Lautsprecher-Paar und ist mit seinem 200mm Tieftöner die Basis für eine voluminöse Klangkulisse. Für die nötige Power sorgt ein im Receiver integrierter Dreikanal-Verstärker und beschallt Räume bis zu 25qm ohne Probleme. Zusätzliche Surroundboxen sollen durch die Integration von Dolby Virtual Speaker überflüssig werden, und trotz „nur“ 2.1 einen intensiven, räumlichen Klang erzeugen. Der Blu-ray Receiver sorgt für eine Full HD 1080p24-Videoausgabe und beherrscht die Dekodierung von HD-Tonformaten. Integrierte Scaler und Deinterlacer konvertieren Nicht-HD-Material auf bis zu 1080p.

Die Verarbeitung ist wie von Teufel gewohnt auf hohem Niveau gehalten. Schwarzes Hochglanz-Plastik an der Front, gebürstetes mattes Aluminium, welches das übrige Gehäusemantel kleidet, wirken sehr wertig. Die Disc-Lade, sowie eine Klappe, die USB und Kopfhörer-Out geschickt verbirgt, sind gut eingepasst. Dazu bietet die Rückseite alle gängigen Video- und Audioausgänge: HDMI, koaxialen und digitalen Audio-Out, FM- und Ethernetanschluss.

Der verbaute Blu-ray-Player arbeitet schnell, leise und zuverlässig. Vorbildlich ist auch die problemlose Netzwerkeinbindung, nur das nicht integrierte DLNA-Streaming stört ein wenig, die Internetverbindung wird lediglich für BD-Live genutzt. Via USB können MP3-Musikdatein, JPG- und PNG-Bilder und ein ganzes Repertoire and Videocodecs in 1080p abgespielt werden, darunter DiVX, Xvid und WMV. Hierauf ist auf die benötigte FAT32-Formatierung des USB-Sticks zu achten, andere Dateisysteme wie NTFS werden nicht unterstützt. Weitere Produktdetails zum Teufel-System Impaq 300/310 finden Sie hier.
Im Gegensatz zum Impaq 300 wird das Impaq 310 mit schicken Säulen-Lautsprechern ausgeliefert, der Rest des Systems bleibt identisch. Der Preis für das 300er System liegt bei 599 Euro, das 310er System geht für 699 Euro über den Ladentisch. Als Alternative ist Sonys 2.1-System um 300 Euro günstiger: Hier geht’s zur Produktbeschreibung.

Teufel Impaq 3000 / 3100 – das 5.1 Blu-ray-System

Mit dem großen Bruder des 300er Systems bietet Teufel erstmals eine komplette 5.1 Anlage inklusive Blu-ray-Player. Spitzen-Surround-Akustik trifft auf Full-HD-Bildqualität. Selbstverständlich ist dank Upscaling die DVD-Bibiothek noch lange nicht veraltet, sondern auch in 1080p zu genießen. 600 Watt des Blu-ray Receivers stehen für den HD-Sound zur Verfügung und beschallen laut Teufel 30qm ohne Probleme. Dazu liefert Teufel fünf identische Surround-Speaker für ein kongruentes Klangbild, sowie einen passiven Sidefire-Subwoofer, der mit dedizierten 150 Watt für die tiefen Frequenzen verantwortlich ist.

Das 5.1 System glänzt mit einer überragenden Verarbeitungsqualität. Das verwendete Hochglanz-Plastik wirkt edel und unempfindlich gegen Kratzer. Anschlusstechnisch hat sich der Teufel nicht lumpen lassen, und spendiert dem System zwei HDMI-In, sowie ein HDMI-Out, optischen und koaxialen Audioanschluss, Ethernetport und Antennenanschluss. Die Front beinhaltet für ein schnelles, komfortables Anbringen einen USB-Anschluss.

Auch der verbaute Blu-ray-Player lässt keine Wünsche offen. Die Netzwerkverbindung wird bei aktiviertem DHCP quasi automatisch eingerichtet, alternativ kann auch eine statische IP-Adresse angegeben werden. Wie der kleine Bruder erkennt auch das 5.1 System nur FAT32-Medien per USB-Port. Für noch mehr Multimedia, vor allem beim 5.1 System, wäre ein PC-Zugriff bzw. DLNA-Streaming wünschenswert gewesen.

Wie der kleine Bruder, ist auch das große System ist in zwei Versionen erhältlich. Wo beim Impaq 3000 kleine Würfellautsprecher stehen, wird das 3100er mit fünf schicken Säulen-Speakern ausgeliefert. Das macht sich am Preis bemerkbar: während man das Impaq 3000 für 699 Euro erstehen kann, muss man für das Impaq 3100 ganze 999 Euro auf den Ladentisch blättern. Ob dreihundert Euro mehr für ein bis auf die Speakerform identisches System gerechtfertigt sind, muss der Kunde selbst entscheiden, happig ist der Aufpreis in jedem Fall. Weitere Produktdetails zum Teufel-System Impaq 3000 finden Sie hier.

Alternative: Sonys 5.1 Primus ist im Vergleich zum Impaq 3100 ganze 650 Euro billiger: Hier geht’s zur Produktbeschreibung.

Player.de meint: Teufel zeigts mal wieder allen! In puncto Ausstattung und Verarbeitung können beide Systeme in der höchsten Liga mitspielen. Auch im multimedialen Bereich lässt die Berliner Soundschmiede kaum einen Wunsch offen, einzig DLNA-Streaming und ein Kartenslot bleibt dem Kunden verwehrt. Mit Preisen im moderaten dreistelligen Bereich gibt es sicher günstigere Alternativen, allerdings wird man den Satz „Wow, ein Teufel-System“ schmerzlich vermissen.