3D auf der IFA bei Panasonic

Der 3D-Hype ist auch auf der diesjährigen IFA allgegenwärtig und flaut nicht ab. Panasonic – einer der ersten 3D-Verfechter – hat dieses Jahr sein Repertoire noch einmal erweitert.
Nachdem Panasonic bereits 2010 das erste 3D-Plasma-Gerät für das eigene Wohnzimmer veröffentlichte, stockte der japanische Elektroriese sein Kontingent dieses Jahr erheblich auf. LED-LCD-TVs und Plasma-TVs von 32 bis gar 65 Zoll werden angeboten, der Sprung in die dritte Dimension ist nun nicht mehr eine Sache von ausgewählten Geräten, sondern die breite Masse wird mit dieser Vielzahl an unterschiedlichen Geräten schier überflutet. Zudem stellt Panasonic mit dem PT-AT5000 seinen ersten 3D-Projektor vor, der dank frisch überarbeiteter LCD-Technologie eine hohe Helligkeit und sagenhafte Kontrastverhältnisse liefert, alles bei einem geringen Maß an Crosstalk und höchster 3D-Auflösung. Bei allen Produkten setzt der Hersteller auf das sogenannte Active-Shutter-Verfahren, welches das Bild ohne Auflösungsverlust in Full-HD wiedergibt und somit für jeden Zuschauer das maximale Multimediavergnügen garantiert.
Innovation wird auch im Bereich Internetplatform nicht klein geschrieben: Fernsehen und Internet verschmelzen durch das Smart-Viera-Konzept zu einer völlig neuen Erlebnisdimension des Webs. So sind unter anderem die Pflege sozialer Netzwerke oder das Spielen von 3D-Games per Viera Connect ohne Computereinsatz möglich. Für 2012 wird ein noch größeres Projekt in Angriff genommen: Die Olympischen Spiele in London sollen mit Unterstützung von Panasonic in 3D produziert und ausgestrahlt werden. Konkrete Vertragspartner dazu wurden von Panasonic allerdings noch nicht genannt.

player.de meint: Der breite Einzug der dritten Dimension in das Wohn- oder Schlafzimmer ist nur noch eine Frage der Zeit. Was James Cameron mit Avatar ausgelöst hat, spiegelt sich längst nicht mehr nur im Kino wider, sondern eben auch im privaten Bereich. Panasonic geht mit der Zeit und verspricht einmaliges Entertainment, welches man sich auch leisten kann. Waren 3D-Modelle letztes Jahr noch die Ausnahme, gilt mittlerweile das 2D-Gerät als „veraltet“, weil es im Vergleich zu den 3D-Geräten meist in jeder Situation die schlechtere Bildqualität liefert. Wie sich der Trend auf das Kaufverhalten der Kunden auswirken wird, bleibt abzuwarten. Der leidenschaftliche Filmegucker wird aber kaum auf die dritte Dimension in den eigenen vier Wänden verzichten wollen.