Der Nachfolger der PlayStation Portable kommt: NGP – Next Generation Portable Entertainment System

Der Nachfolger der PSP läuft unter dem Codenamen NGP und hat ein Mulit Touch fähiges OLED-Display
Der Nachfolger der PSP läuft unter dem Codenamen NGP und hat ein Mulit Touch fähiges OLED-Display

Die Zeit der Gerüchte ist vorbei: Sony hat den Nachfolger seiner mobilen Spielekonsole PSP (PlayStation Portable) nun endlich vorgestellt. Die noch unter dem Codenamen NGP (Next Generation Portable Entertainment System) laufende Konsole soll Ende des Jahres erscheinen. Dem Trend der sozialen Vernetzung trägt Sony beim NGP absolut Rechnung: So ist neben der schon von der PSP bekannten WLAN-Verbindung dieses Mal auch ein 3G-Modul für UMTS an Bord, sodass man zumindest theoretisch überall und zu jeder Zeit online sein kann. Zudem setzt Sony bei der Technik noch auf eine ganze Reihe weiterer Leckereien:

– 5 Zoll großes 16:9 OLED-Display mit einer Auflösung von 960 x 544 Pixel und kapazitiver Multi Touch Bedienung
– Touchpad auf der Rückseite für die gleichzeitige Steuerung auf der Vorder- und Rückseite
– ARM Cortex A9 core CPU mit vier Kernen
– SGX543MP4+ Grafikprozessor
– 2 Kameras (Front/Rück)
– 3-Achsen Bewegungserkennung mit Gyroscope, Beschleunigungssensor und elektronischem Kompass
– GPS-Modul (um beispielsweise Mitspieler in der Nähe lokalisieren zu können)
– Bluetooth-Modul (2.1+EDR mit A2DP/AVRCP/HSP)

Beim Nachfolger der PSP, dem NGP wird man den Gegner von zwei Seiten in die Mangel nehmen können: dank Multi Touch Display von vorne und mit dem rückseitigen Touchpad von hinten.
Beim Nachfolger der PSP, dem NGP wird man den Gegner von zwei Seiten in die Mangel nehmen können: dank Multi Touch Display von vorne und mit dem rückseitigen Touchpad von hinten.

Angeblich sollen Prozessorleistung und Grafikpower annähernd PS3-Niveau erreichen, sogar deren Spiele sollen sich von Entwicklern portieren lassen können.

Etwas befremdlich wirkt aber der Abschnitt „New Game Medium“ der Sony-Pressemeldung indem Sony die Einführung einer neuen Speicherkarte auf Flashspeichertechnik basierend ankündigt. Entwickler sollen auf den Karten ihre Spiele plus aller zusätzlichen Daten und Spielstände unterbringen können. Die Einführung dieser Kartentechnik dürfte wohl wieder einmal dem Kopierschutz geschuldet sein. Ob Sony darüberhinaus auch bereits existierende Speichertechnik – etwa den hauseigenen Memorystick oder SDHC-Karten unterstützen wird, ist den bislang zur Verfügung stehenden Informationen nicht zu entnehmen.

player.de meint:
Die aktuellen Entwicklungen – allen voran sicher Apples iPhone, iPad und iPod touch und nun die Markteinführung des 3D-fähigen Gameboys 3DS von Erzrivale Nintendo dürften die Sony-Enwickler reichlich unter Druck gesetzt haben. Mal sehen, was dabei heraus gekommen ist und ob eine solche Konsole überhaupt noch Chancen hat, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.