Neue Technologie: 3D mit Shuttertechnik ohne Brille

Shutterbrille, Modell 2011 am CES-Stand von Samsung. Zwischen den LCD-Lichtschotten(Brillengläser) sitzt ein Infrarot-Sensor, der Signale vom Fernseher empfängt und den Rythmus der Umschaltung vorgibt.
Bald überflüssig? Shutterbrillen wie diese hier von Samsung, die erst auf der CES 2011 vorgestellt wurde.

Jeder, der sich auch nur ansatzweise für 3D interessiert, muss dieses Video „Jonathan Post Experiment“ von Francois Vogel gesehen haben. Es ist das wohl aufheiternste 3D-Video, das überhaupt existiert.

Hier zunächst ein deutscher Text zum englischen Vorspann des Franzosen:
Jeder kennt das traditionelle 3D Kino wo man Brillen hat, die sich bei einer schnellen Frequenz (120 Hz) öffnen und schließen, so dass man zunächst mit einem und dann mit dem anderen Auge auf das jeweilige Bild schauen kann. Jonathan Post hat nun einen Weg gefunden, das Ganze ohne Brille zu realisieren. Es folgt eine Demonstration der Technik. Bevor Sie nun weiterlesen, sehen Sie sich bitte das folgende Video an:

So läuft die Demonstration ab:

Francois klebt sich elektrische Muskel-Stimulatoren an die Schläfen und synchonisiert den Prototyp mittels Fernbedienung zum Monitor (jeweils eine FB für jedes Auge). Während die Augenlider in der Shutterfrequenz öffnen und schließen (zum Totlachen), spricht er munter weiter und freut sich über die atemberaubende Qualität der 3D-Bilder. „Es fühlt sich wirklich echt an, so als ob ich es wirklich greifen könnte. Die Qualität ist atemberaubend. Das Großartige daran ist, dass man nichts zu tun hat – man braucht keine Brille und kann die 3D-Show auf eine sehr schöne Weise genießen“. Francois macht klar, dass es sich um Prototypen handelt und dass das Erlebnis schon bald für Jedermann erhältlich sein wird.

Player.de meint: Das Video gehört für uns als Technik-Freaks zu den witzigsten, die wir jemals gesehen haben und beweist: Dass man 3D auch nicht immer ganz ernst nehmen muss. Natürlich handelt es sich um ein Fake-Video, Francois hat mit Sicherheit kein atemberaubendes 3D gesehen und wahrscheinlich auch nichtmal zum Bild synchonisiert, sondern einfach ein elektronisch stimuliertes Blinzeln aufgelegt. Der Regisseur aus Paris hat sich auf diese Art der Filme spezialisiert, wie man beispielsweise auch hier sehen kann: http://www.paranoidus.com/director/1/francois-vogel/3/time-warner-speeding-picture/2/