Die fünf besten Blu-ray-Player des Jahres

Die Preise purzeln – sowohl Player als auch Discs werden immer billiger: Die Blu-ray ist im Massenmarkt angekommen, immer mehr Menschen genießen hochauflösende Bilder in überragender Qualität. Player.de warf einen Blick zurück und analysierte alle getesteten Geräte, um die besten aus allen Preisklassen für Sie herauszufiltern. Dabei darf natürlich auch nicht das Trendthema des Jahres fehlen: die 3D-Wiedergabe. Immer mehr Blu-ray-Player stoßen in die dritte Dimension vor und faszinieren mit ihrer verblüffend realistischen, räumlichen Filmdarstellung, die den Betrachter förmlich ins Bild saugt. Die ersten beiden der fünf hier vorgestellten Blu-ray-Player beherrschen 3D und sind somit ein besonders heißer Tipp fürs Christkind oder den Einkauf nach den Feiertagen, wenn das Weihnachtsgeld besonders locker sitzt. Doch Vorsicht: Ein 3D-Player allein genügt nicht! Auch der Fernseher muss 3D beherrschen.

Stylisher 3D-Player ohne Macken: Samsung BD-C 6900

Weltklasse in der 3D-Darstellung, aber auch bei zweidimensionalen Bildern eine Wucht: der 400 Euro teure Samsung
Weltklasse in der 3D-Darstellung, aber auch bei zweidimensionalen Bildern eine Wucht: der 400 Euro teure Samsung

Weltklasse in der 3D-Darstellung, aber auch bei zweidimensionalen Bildern eine Wucht: der 400 Euro teure Samsung

Der Samsung BD-C 6900 (Test hier) entpuppte sich im Messlabor und im Praxistest als echtes Multitalent: sensationelle Bildqualität bei DVD und Blu-ray, Zukunftssicherheit durch 3D-Funktion, futuristisches Design, Multimedia-Ausstattung bis zum Abwinken – und das für gerade mal 400 Euro! Doch wer braucht schon den Listenpreis, wenn es das gute Stück im Internet mittlerweile viel, viel preiswerter gibt: Player.de entdeckte den Samsung bereits für 230 Euro bei einigen Online-Händlern!

3D-Player mit zwei HDMI-Ausgängen: Panasonic DMP-BDT300

Da hat jemand mitgedacht: Der Panasonic DMP-BDT300 ist dank zweitem HDMI-Ausgang für den Ton auch für Besitzer älterer AV-Receiver interessant
Da hat jemand mitgedacht: Der Panasonic DMP-BDT300 ist dank zweitem HDMI-Ausgang für den Ton auch für Besitzer älterer AV-Receiver interessant

Mit 500 Euro Listenpreis ist Panasonics Topmodell (Test hier) zwar etwas teurer als der oben vorgestellte Samsung-3D-Player, aber dafür hat er einen Vorzug, den nur ganz wenige Player bieten: zwei HDMI-Ausgänge. Auf diese Weise wird die Wiedergabe von 3D-Bildern und HD-Ton sichergestellt, da viele AV-Receiver das Durchleiten von 3D-Signalen nach HDMI 1.4-Norm noch nicht beherrschen. Somit geht eine HDMI-Leitung direkt ins Display, während die HDMI-Tonleitung in den Receiver läuft – Problem gelöst. Auch sonst punktet der Panasonic kräftig: Bild und Ton bewegen sich auf höchstem Niveau, und auch die Multimedia-Ausstattung lässt keine Weihnachtswünsche offen. Im Internet kann man das Modell für rund 100 Euro weniger bestellen.

Der Preisbrecher: Sony BDP-S 370 für 180 Euro

Im Internet bereits für 110 Euro zu haben: Sonys hervorragender BDP-S 370
Im Internet bereits für 110 Euro zu haben: Sonys hervorragender BDP-S 370

Der Listenpreis von Sonys aktuellem Einsteiger-Player liegt bei 180 Euro, doch viele Händler bieten ihn bereits wesentlich preiswerter an, und zwar ab 110 Euro. Die 3D-Wiedergabe beherrscht der 370er als einziger Player im aktuellen Sony-Line-up nicht (Newsmeldung hier), doch das kann man bei diesem Preis auch kaum erwarten. Dafür macht der superflache BDP-S 370 sonst alles richtig: Bild- und Tonqualität sind makellos, und Multimedia-Ausstattung gibt es auch: Über „Bravia Internet Video“ kann man zum Beispiel im Internet surfen und Dienste wie YouTube oder Amazon auch auf dem Fernseher nutzen. Über den USB-Anschluss nimmt der Sony zudem noch Musik-, Foto- und Videodateien entgegen. Preiswerter kann man in die Blu-ray-Welt kaum eintauchen.

Nächstes Sparwunder: Panasonic DMP-BD 65

Viel Qualität für wenig Geld: Panasonics DMP-BD 65
Viel Qualität für wenig Geld: Panasonics DMP-BD 65

Und gleich noch ein preiswerter Einsteiger-Player, der sich prima unter dem Weihnachtsbaum macht: der Panasonic DMP-BD 65 (Test hier). Laut Hersteller soll er 200 Euro kosten, im Internet fanden wir ihn gegen Jahresende bereits für verführerische 120 Euro. Verführerisch, weil der DMP-BD 65 eine hervorragende Bildqualität bietet, die sich auch nicht vor der teureren Konkurrenz zu verstecken braucht. Trotz seines geringen Preises bietet er Multimedia-Funktionen wie zum Beispiel den Zugang zu Panasonics Online-Portal „Viera Cast“ oder zusätzliche Abspielfeatures über USB und SD-Karte. Und schnell und sparsam ist der Japaner auch noch.

Denon DVD-A1 UD: Nobelplayer für 5.000 Euro

Dekadent oder sinnvoll? An diesem 5.000-Euro-Player scheiden sich die Geister
Dekadent oder sinnvoll? An diesem 5.000-Euro-Player scheiden sich die Geister

Der Denon DVD-A1 UD (Test hier)-  kam zwar bereits im Jahr 2009 auf den Markt, gilt aber als Monument für die Ewigkeit. Ein paar Daten: 19 Kilogramm Kampfgewicht, 5.000 Euro Kontobelastung. Wer über das nötige Kleingeld verfügt und schwer heben kann, findet einen Player vor, der die Bild- und Tonübertragung perfekt beherrscht und in keiner Disziplin Schwächen zeigt. Die Verarbeitung ist makellos, die Ausstattung üppig, wenn man von der fehlenden 3D-Verarbeitung einmal absieht. Das „UD“ im Namen steht übrigens für „Universal Disc“, da der DVD-A1 nicht nur Blu-rays, DVDs und CDs in höchster Qualität abspielt, sondern auch SA-CDs und DVD-Audio. Einziger echter Kritikpunkt neben dem hohen Preis: die langen Einlesezeiten von Discs. Es kann schon mal eine Minute vergehen, bis eine Blu-ray startet. Nach de Geduldsprobe geht allerdings die Sonne auf.

Player.de meint: Der Markt an guten und günstigen Blu-ray Playern lässt derzeit nicht viel zu wünschen übrig. Egal ob 3D, Highend oder Schnäppchen-Player – für jeden ist etwas dabei. Wir sind schon sehr gespannt auf die neuen Blu-ray Player im Jahr 2011, die wir natürlich wie gewohnt testen und einem Vergleich unterziehen werden.