Arcam rDac: Neuer externer DA-Wandler verbessert Heimkino-Sound

Arcam rDac
High-End-Spezialist Arcam bringt mit dem rDac einen neuen externen DA-Wandler im kompakten Aluminium-Gehäuse auf den Markt

Der vor allem im High-End-Segment bekannte britische Audio-Spezialist Arcam hat mit dem rDac einen neuen externen Digital-Analog-Wandler für anspruchsvolle Nutzer vorgestellt. Das kompakte Modell soll speziell die Klangqualität im Heimkino deutlich aufpolieren und kann laut Hersteller mit jedem Quellgerät verbunden werden, das seine Daten digital sowie in Stereo ausgibt. Dazu gehören unter anderem CD-Player, (digitale) Sat-Receiver, Spielkonsolen und DAB-Tuner.

Rückseite des Arcam rDac
Mit seinen vier Eingängen soll der rDac von Arcam unterschiedlichste Quellgeräte klanglich aufpolieren

Für den Anschluss eines entsprechenden Zuspielers stehen auf der Rückseite des rDac neben jeweils einem optischen und koaxialen Audio-Digitalausgang auch ein USB-Port (Typ B) sowie eine Wireless-Schnittstelle zur Verfügung. Über diese Schnittstelle sollen sich mithilfe eines in den nächsten Wochen erhältlichen Wireless-Adapters beziehungsweise -Dongles zum Beispiel Musikinhalte von einem iPod oder Computer drahtlos in optimaler Qualität an den DA-Wandler übertragen lassen.

Arcam rDac am Notebook angeschlossen
Per USB verbunden kann der rDac sogar PCs und Notebooks zu besserem Klang verhelfen

Der USB-Port hingegen ist für eine kabelgebundene Verbindung zum PC oder Notebook vorgesehen. Der rDac taktet dabei die eingehenden Daten nach einem von dCS entwickelten Verfahren neu und befreit sie so von Jitter. Auf diese Weise wird laut Arcam eine am Computer bislang undenkbare Klangqualität ermöglicht. Da der DA-Wandler vom Betriebssystem angeblich als externes Audiogerät erkannt werden soll, lässt er sich angeblich ohne großen Aufwand verwenden (Plug and Play).

Die gesamte Audioverarbeitung übernimmt der eingebaute DA-Wandler-Chip 8741 von Wolfson, der übrigens auch im CD-/SACD-Player Arcam CD37 zum Einsatz kommt. Im Inneren des Aluminium-Gehäuses wurde außerdem eine „High-endige analoge Ausgangsstufe“ integriert. Rückseitig ist der rDac mit einem Stereo-Cinch-Ausgang ausgestattet.

Der Arcam rDac soll noch ab diesem Monat im Fachhandel erhältlich sein und 399 Euro kosten. Der Vertrieb für Arcam-Produkte in Deutschland erfolgt über die GP Acoustics GmbH.

player.de meint:
Arcam hat vor rund 21 Jahren seinen ersten externen DA-Wandler produziert und seitdem eine Art Vorreiterrolle im Bereich der digitalen Audioverarbeitung übernommen. Demnach dürfte auch der neue rDac seine Versprechen einhalten. In erster Linie richten sich externe Digital-Analog-Wandler allerdings an anspruchsvolle Nutzer, die mit dem in ihr Abspielgerät integrierten Wandler unzufrieden sind beziehungsweise die bestmögliche Soundqualität aus ihrem – in der Regel hochpreisigen – HiFi- oder Heimkino-System herausholen möchten. Das Klangbild kann zwar tatsächlich aufpoliert werden, Quantensprünge sollte man aber dennoch nicht erwarten. Wie Sie übrigens die Bildqualität in Ihrem Heimkino verbessern können, erfahren Sie hier.