IFA 2010: Messe-Highlights werden in 3D über Astra-Satellit ausgestrahlt

Miss IFA 2010
Die Technik-Trends der 50. IFA werden über Astra erstmals in 3D übertragen

Der Satellitenbetreiber Astra und der Elektronikkonzern Panasonic wollen zusammen mit dem Spartensender IFA International TV die Highlights der 50. Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA 2010) erstmals als 3D-Fernsehprogramm übertragen: Vom 3. bis 8. September 2010 sollen täglich Sendungen mit neuesten Trends aus dem Consumer- und Lifestyle-Bereich europaweit über den Astra 3D-Demokanal ausgestrahlt werden. Für die Reportagen ist derzeit ein Zeitfenster von zwei Stunden vorgesehen. Diese starten jeden Tag um 10:00 Uhr und wiederholen sich dann entsprechend.

Die Schleife der während des Messezeitraums übertragenen Produktionen soll auch nach der IFA noch bis zum 18. September 2010 auf dem Sender zu sehen sein. Sämtliche Aufnahmen werden mithilfe von Panasonic-Geräten realisiert.

Panasonic unterstützt die Aufnahmen und Bearbeitung der IFA-Highlights in 3D (im Bild: 3D-TV Panasonic TX-P50VT20E)

Der Astra 3D-Demokanal ist seit Mai auf Sendung und unverschlüsselt über die Orbitalposition 23,5 Grad Ost auf der Frequenz 11,778 GHz empfangbar (DVB-S2, Transponder 3.204, Polarisation vertikal, Symbolrate 27.500 MSym/s, FEC 9/10). Die 3D-Sequenzen werden im sogenannten Side-by-Side-Verfahren übertragen und können aus diesem Grund mit jedem herkömmlichen HDTV-Sat-Receiver wiedergegeben werden. Um einen dreidimensionalen Effekt zu erkennen, sind dann allerdings ein 3D-Fernseher sowie eine kompatible 3D-Brille erforderlich (player.de berichtete).

Alle weiteren Informationen zum Astra 3D-Demokanal finden Sie in unserer Newsmeldung.

player.de meint:
Vom IFA-Programm profitieren vor allem Heimkino-Fans, die sich für die neuesten Technik-Trends interessieren, aber nicht nach Berlin zur Messe kommen können oder wollen. Um die dreidimensionalen TV-Übertragungen des Astra 3D-Demokanals empfangen und wiedergeben zu können, werden neben einem HDTV-Sat-Receiver auch ein 3D-Fernseher sowie eine entsprechende 3D-Brille benötigt. Allerdings sind 3D-kompatible Geräte zumindest hierzulande noch kaum verbreitet. In manchen Haushalten könnte es sogar schon allein- an der Satellitenposition 23,5 Grad Ost scheitern. Demnach dürften also leider nur sehr wenige Zuschauer in den Genuss der 3D-Reportagen kommen.
Das reguläre dreidimensionale Videomaterial für den Sender wird übrigens ausgerechnet von Panasonic-Konkurrent- Samsung bereitgestellt (player.de berichtete).