Arcam Solo Neo: Neuer High-End-Receiver mit WLAN-Streaming & CD-Player

Arcam zeigt mit dem Solo Neo seinen neuen Receiver mit Streaming-Funktion, CD-Player und (W)LAN
Arcam zeigt mit dem Solo Neo seinen neuen Receiver mit Streaming-Funktion, CD-Player und (W)LAN

Der britische Audio-Spezialist Arcam hat mit dem Solo Neo einen neuen Receiver mit Streaming-Funktion und integriertem CD-Player für höchste audiophile Ansprüche angekündigt. Das Gerät gibt herkömmliche Audio-CDs wieder und verfügt außerdem sowohl über WLAN als auch einen Ethernet-Port, wodurch der Nutzer seine Lieder drahtlos bzw. kabelgebunden direkt von einem im Netzwerk eingebundenen PC, Notebook oder Medienserver abspielen können soll. Auf diese Weise gewährleistet der Hersteller zusätzlich den einfachen Zugriff auf auf Webradios aus der ganzen Welt.

Das WLAN-Modul ist bereits in das Gerät integriert
Das WLAN-Modul ist bereits in das Gerät integriert

Parallel dazu sollen sogar verschiedene Live-Streamings und Webdienste wie zum Beispiel Last.fm, Musikload oder Napster unterstützt werden. Für den Empfang herkömmlicher Radiosender (analog und digital) bietet das Gerät einen DAB-/FM-Tuner. Steht etwa kein Signal oder keine Internetverbindung zur Verfügung, lassen sich Multimedia-Dateien auch über die eingebaute USB-Schnittstelle von Speicher-Sticks oder externen Festplatten wiedergeben. Laut Arcam kommt der Solo Neo mit zahlreichen Dateiformaten wie MP3, AAC, WAV, OGG Vorbis und FLAC zurecht.

Arcam Solo Neo: Das Metallgehäuse mit Alumium-Abdeckung macht einen soliden Eindruck
Arcam Solo Neo: Das Metallgehäuse mit Alumium-Abdeckung macht einen soliden Eindruck

Der optional erhältliche irDock ermöglicht zudem das Andocken und die unmittelbare Steuerung eines iPods. Für die hochwertige Tonausgabe stehen auf der Rückseite diverse Anschlussmöglichkeiten für Fernseher, AV-Receiver und Subwoofer bereit. Ebenso gehören eine RS232-Schnittstelle sowie IR-Ein- und Ausgänge zur Ausstattung. Bässe, Mitten und Höhen sind dabei aufeinander abgestimmt, wodurch Lautsprechern selbst feine Klangdetails bei hohen Lautstärken in optimaler Klarheit wiedergegeben werden sollen.

Auf der Rückseite des Solo Neo stehen Anschlüsse für zusätzliche Heimkino-Komponenten zur Verfügung
Auf der Rückseite des Solo Neo stehen Anschlüsse für zusätzliche Heimkino-Komponenten zur Verfügung

Durch kürzere Signalwege gewährleistet das Gerät zudem eine verbesserte Klangqualität. Vor allem dank des 24-bit-DA-Wandlers des CD-Players sollen nicht nur analoge, sondern auch komprimierte digitale Audiodateien der eingelegten Disc deutlich an klanglicher Brillanz gewinnen. Das eingebaute Matrix-Display sorgt für eine gute Lesbarkeit, während die Bedientasten sowie die mitgelieferte Fernbedienung eine einfache Steuerung des Receivers versprechen.

Der Arcam Solo Neo soll ab Mai dieses Jahres zu einem Preis von 1.799 Euro im Handel erhältlich sein. Das Metgallgehäuse mit Aluminium-Abdeckung ist ausschließlich in Silber erhältlich.

player.de meint:
Sowohl optisch als auch technisch klingt der neue Receiver von Arcam auf jeden Fall sehr vielversprechend. So sollen sich eigene Lieder über den integrierten CD-Player, den USB-Port oder dank Streaming-Funktion direkt von einem netzwerkfähigen PC bzw. Notebook abspielen lassen. Dank des eingebauten WLAN-Moduls kann der Solo Neo sogar drahtlos auf das Netzwerk bzw. Internet zugreifen. Neben tausenden Webradios sind ebenso- herkömmliche FM- und DAB-Radiosender empfangbar. So verlockend die Ausstattung auf den ersten Blick aber auch sein mag, desto abschreckender ist der Preis: Stolze 1.799 Euro soll das Gerät kosten und positioniert sich damit klar im High-End-Segment. Dennoch verzichtete der Hersteller auf eine DLNA-Zertifizierung sowie die SACD-Wiedergabe. Will der Nutzer Musikinhalte von seinem iPod abspielen, muss er die dafür benötigte Dockingstation „irDock“ separat dazukaufen. Wer stattdessen lieber etwas für das dreidimensionale Heimkino sucht, sollte einen Blick auf den rund 1.400 Euro günstigeren 3D Blu-ray Player Samsung BD-C6900 werfen. Das Gerät erreichte in unserem Praxistest die Gesamtnote „sehr gut“.