Philips & RSA: Neues Kurzfilmprojekt für 21:9-Fernseher – Parallel Lines

Philips kooperiert ab sofort mit Ridley Scott Associates: Fünf Kurzfilme
Philips kooperiert ab sofort mit Ridley Scott Associates: Fünf Kurzfilme

Der niederländische Elektronikhersteller Philips arbeitet ab sofort mit der Filmproduktionsfirma Ridley Scott Associates (RSA) zusammen, die von Sir Ridley Scott, dem Hollywod-Regisseur von Kinoerfolgen wie „Alien“, „Blade Runner“ und „Gladiator“ gegründet wurde. Grund ist eine neue Kampagne für den Philips Cinema TV Fernseher im 21:9-Kinoformat, die an den Erfolg des Kurzfilms „Carousel“ anknüpfen soll. Dieser ist zur Markteinführung des Geräts entstanden. Mit dem aktuellen, „Parallel Lines“ getauften Projekt will der Hersteller nun die Qualitäten seiner jüngsten Produktreihe demonstrieren.

Das neue Parallel Lines-Projekt von Philips soll das Kino ins Wohnzimmer bringen
Das neue Parallel Lines-Projekt von Philips soll das Kino ins Wohnzimmer bringen

Speziell zu diesem Projekt hatte Philips im Februar ein einheitliches Thema für einen Kurzfilm vorgegeben und forderte RSA-Regisseure heraus, einen wegbereitenden Kurzfilm in einem Genre ihrer Wahl zu drehen. Hierbei sollten auch die filmischen Einsatzmöglichkeiten der Philips-Fernseher entsprechend in Szene gesetzt werden. Von den über 45 Einreichungen konnten sich fünf durchsetzen, die die Genres Drama, Action, Animation, Thriller und Science Fiction abdecken. Ausgewählt wurden die Filmregisseure Greg Fay, Johnny Hardstaff, Carl Erik Rinsch, Jake Scott und Hi-Sim.

Alle fünf Beiträge sollen ab heute Abend exklusiv nur im Internet zu sehen sein. Diese werden laut Hersteller mit dem eigens entwickelten Ambiplayer abgespielt, der in die Website integriert ist und dem Betrachter mithilfe von diversen Bedienungsmöglichkeiten (z.B. Einstellung von Licht, Bild und Sound) das Maximum an Kinoerlebnis bieten soll. Die Nachbildung der Ambilight-Technologie sowie des 21:9-Formats verspricht eine originalgetreue Wiedergabequaltität wie bei den neuen Philips-Fernsehern.

Den offiziellen Trailer zu Parallel Lines sehen Sie hier:

Die Philips Ambilight-Technologie gehört zur Ausstattung der 21:9-Fernseher und ist angenehm für die Augen
Die Philips Ambilight-Technologie gehört zur Ausstattung der 21:9-Fernseher und ist angenehm für die Augen

Zur Feier der heutigen Premiere von Parallel Lines sollen auf YouTube mit dem speziellen Mediaplayer erstmals Sequenzen des Trailers im Kino-Breitformat 21:9 gezeigt werden. Die fünf Filme in gesamter Länge sind dann laut Philips auf einem extra hierfür angelegten YouTube-Kanal zu sehen, der mit dem Ambiplayer ausgestattet ist. Da der Kurzfilm „Carousel“ von Adam Berg mit dem Cannes-Löwen Film Grand Prix prämiert wurde, erhofft sich der Hersteller mit seiner neuen Kampagne, an diesen Erfolg anknüpfen zu können.

Gary Raucher, Vice Präsident und Head of Integrated Communications bei Philips, begründet den großen Aufwand des Projekts: „Wir bei Philips sind davon überzeugt, dass man die Qualität selbst erleben muss, um den Unterschied zu sehen. Daher wollten wir eine atemberaubende Kurzfilmserie in unterschiedlichen Kino-Genres kreieren, um das Kinoerlebnis für Zuhause aus erster Hand demonstrieren zu können. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit den hochtalentierten RSA-Regisseuren und sind sehr gespannt auf die Reaktion des Publikums.“

player.de meint:
Da Philips eigenen Angaben zufolge mitterlweile seit drei Jahren verschiedene Filmprojekte unterstützt, scheint sich das Unternehmen nun auch mit seiner neuen Kampagne einen großen Durchbruch zu erhoffen. Sowohl optisch als auch technisch machen die neuen Fernseher im – für den Heimbereich eher ungewöhnlichen – 21:9-Format einen guten und soliden Eindruck. Vor allem in dunklen Räumen ist die Ambilight-Technologie sehr angenehm und entspannt die Augen ein wenig. Ob das aufwendige Parallel Lines-Projekt letztlich die Umsatzzahlen der (2D-)Fernseher im 3D-Zeitalter nach oben kurbelt, bleibt abzuwarten. Schließlich spielt das dreidimensionale Erlebnis eine immer größer werdende Rolle, zumal die Fußball-WM 2010 teilweise in 3D produziert werden soll (player.de berichtete).