FaVal Mercury HS 100: HDTV-Receiver mit PVR ready & HDMI-Upscaling für 99 Euro

FaVal bringt mit dem Merkury HD 100 seinen ersten HDTV-Receiver speziell für Einsteiger auf den Markt - das Modell kostet 99 Euro
FaVal bringt mit dem Merkury HD 100 seinen ersten HDTV-Receiver speziell für Einsteiger auf den Markt - das Modell kostet 99 Euro

Der norddeutsche Empfangstechnik-Distributor Max Communication bringt unter der hauseigenen Marke FaVal mit dem Mercury HS 100 seinen ersten HDTV-Sat-Receiver auf den Markt. Das neue Einstiegsmodell empfängt neben allen frei verfügbaren HDTV-Sendern auch herkömmliche SDTV-Programme und soll diese bei der Wiedergabe auf eine Auflösung von bis zu 1.080i hochskalieren. Dank integrierter HDMI-Schnittstelle sollen die AV-Signale verlust- und fehlerfrei an den angeschlossenen Fernseher bzw. Projektor übertragen werden.

Die TV-Aufnahmen auf den USB-Speicher können direkt per Fernbedienung gesteuert werden
Die TV-Aufnahmen auf den USB-Speicher können direkt per Fernbedienung gesteuert werden

Zur weiteren Ausstattung gehört ein USB-Port, über den sich mithilfe der PVR ready-Funktion TV-Sendungen auf einen externen Datenträger wie zum Beispiel USB-Stick oder -Festplatte aufzeichnen lassen. Die Aufnahmen sollen dabei auch zeitlich programmiert werden können. Ebenso unterstützt der Receiver auf diese Weise laut Hersteller das zeitversetzte Fernsehen (Timeshifting). Der eingebaute Multimedia-Player spielt auf Wunsch außerdem Bild-, Musik- und Videodateien direkt vom angeschlossenen USB-Speichermedium ab.

Auf der Rückseite stehen neben dem HDMI-Port auch eine SCART-Buchse zur Verfügung
Auf der Rückseite stehen neben dem HDMI-Port auch eine SCART-Buchse zur Verfügung

Der Mercury HS 100 soll zusätzlich zu BMP-, PNG- und JPEG-Fotos sowie MP3-, AAC-, WMA- und WAV-Liedern unter anderem auch mit den Videoformaten 3GP, AVI, DivX, MKV, MOV, MP4, MPEG und VOB zurechtkommen. Zu den unterstützten Empfangsformaten gehören MPEG-II, MPEG-IV und H.264. Neben der HDMI-Schnittstelle stehen ein optischer Digitalausgang sowie eine SCART-Buchse für ältere Anzeigegeräte oder Fernseher bereit. Darüber hinaus verfügt der Receiver über 5.000 Kanäle sowie einen elektronischen Programmführer (EPG) für das TV-Programm der kommenden sieben Tage.

Mit an Bord sind außerdem vier Favoritenlisten mit optionaler Kindersicherung, eine Blindscan-Funktion sowie eine Letterbox zur automatischen Erkennung des Bildformats (4:3 oder 16:9). DiSEqC 1.0, 1.1, 1.2 und 1.3 (inkl. USALS) gewährleisten eine einfache Einstellung der Satellitenposition und ermöglichen dem Nutzer zudem das Umschalten zwischen mehreren LNBs. Der HDTV-Sat-Receiver ist mit einem blau beleuchteten LED-Display sowie einem externen 12V-Netzteil ausgestattet. Laut Hersteller liegt der Stromverbrauch im Standby-Modus bei unter einem Watt.

Der FaVal Mercury HS 100 wird ab sofort von Max Communication vertrieben und kostet 99 Euro. Laut aktuellen Absatzzahlen der GFU (Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik) lag der Durchschnittspreis für HDTV-Receiver bislang bei etwa 180 Euro (player.de berichtete).

player.de meint:
Der erste HDTV-Receiver von FaVal gefällt in erster Linie durch seinen relativ günstigen Preis sowie den USB-Port, über den beispeilsweise zahlreiche Multimedia-Formate wie DivX, MKV oder 3GP wiedergegeben werden können. Ebenso ist das Gerät PVR ready und unterstützt so die Aufzeichnung von Fernsehsendungen auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte. Der Empfang von verschlüsselten TV-Programmen oder Pay-TV-Angeboten ist aufgrund des fehlenden CI-Slots bzw. Smartcard-Einschubs aber leider nicht möglich, so dass sich der Nutzer ausschließlich mit freien HDTV-Sendern wie z.B. Das Erste HD, ZDF HD, ARTE HD, Servus TV HD oder Anixe HD begnügen muss. Das vergangene Woche von Real verkaufte HD+-fähige Modell Comag SL90HD bot für etwa den gleichen Preis deutlich mehr. Aktuell ist in den Real-Filialen der HDTV-Sat-Receiver SetOne EasyOne S-HD1 für 70 Euro im Angebot.