Tunebug Vibe: Neue Vibrationsbox verwandelt Gegenstände in Lautsprecher

Silicon Valley Global bringt mit dem Tunebug Vibe einen neuen Vibrationslautsprecher ohne eigene Membran auf den Markt
Silicon Valley Global bringt mit dem Tunebug Vibe einen neuen Vibrationslautsprecher ohne eigene Membran auf den Markt

Mit „Melodiekäfer“ lässt sich der vom kalifornischen Elektronikhersteller Silicon Valley Global entwickelte Vibrationslautsprecher der Tunebug-Serie wohl am ehesten übersetzen. Auf der morgen startenden CeBIT in Hannover präsentiert das Unternehmen nun erstmals den Tunebug Vibe. Das neueste Modell kommt völlig ohne eigene Membran aus und soll dank SurfaceSound-Technologie nahezu jeden Gegenstand oder jede Oberfläche einfach in einen Lautsprecher verwandeln.

Als Resonanzkörper dient laut Hersteller die mitgelieferte Transportbox und jeder andere Gegenstand
Als Resonanzkörper dient laut Hersteller die mitgelieferte Transportbox und jeder andere Gegenstand

Ein Tastendruck genügt, um die Oberfläche, auf dem der Vibrationslautsprecher abgelegt ist, mit Musik zu beschallen. Am besten sollen sich dafür Kartons, eine Zigarettenschachtel oder die im Lieferumfang enthaltene Aufbewahrungsbox eignen, die allesamt als Resonanzkörper dienen. Laut Hersteller werden auf diese Weise die vom Tunebug Vibe ausgegenenen Klänge bzw. Töne mehrfach verstärkt und in Form von Schallwellen an die Umgebung weitergegeben. Diese sollen dabei mithilfe der patentierten NXT SurfaceSound-Technologie durch die Oberflächen des Resonanzkörpers fließen. Je größer der Gegenstand ist, desto satter soll der Sound sein.

Der integrierte Akku verspricht eine Laufzeit von bis zu 5 Stunden
Der integrierte Akku verspricht eine Laufzeit von bis zu 5 Stunden

Die Stromversorgung des Vibrationslautsprechers erfolgt über einen integrierten Lithium-Polymer-Akku mit 450 mAh, der bis zu fünf Stunden Abspieldauer gewährleistet. Aufgeladen wird dieser mit dem mitgelieferten USB-Ladekabel. Das Modell unterstützt laut Hersteller alle Abspielgeräte, die mit einem 3,5 mm Miniklinkenstecker verbunden werden können (z.B. MP3-Player, diverse Smartphones oder Notebooks). Ein entsprechendes Audiokabel ist im Lieferumfang enthalten. Die Lautstärke lässt sich ausschließlich über die Audioquelle regulieren. Der „Melodiekäfer“ bringt 150 Gramm auf die Waage und misst 58,5 x 25,4 mm.

Der Tunebug Vibe soll im Frühjahr 2010 auf den europäischen Markt kommen und 49 Euro kosten
Der Tunebug Vibe soll im Frühjahr 2010 auf den europäischen Markt kommen und 49 Euro kosten

Die Markteinführung des Tunebug Vibe von Silicon Valley Global ist für das Frühjahr 2010 geplant. Der Preis soll bei 49 Euro liegen. Im April wird laut Hersteller ein weiteres Tunebug-Produkt auf den Markt kommen, das sich in erster Linie an Sportler richten und über Bluetooth-Funktion verfügen soll.

CeBIT-Besucher können das Modell ab morgen (2. März 2010) bis zum 6. März 2010 am Messestand von TrekStor sehen und testen (Halle 15 Reseller Park, Stand H43).

player.de meint:
Wirklich neu ist die Idee eines Vibrationslautsprechers ja nicht. So gibt es beispielsweise auf Amazon.de den Hama B-15 schon jetzt für knapp 34 Euro. Nichtsdestotrotz-  ist der Tunebug Vibe sicherlich eine nette Alternative, die insbesondere durch ihr kompaktes Design sowie den integrierten Akku gefällt. Der Nutzer kann den „Melodiekäfer“ so auch unterwegs nutzen. Die Akkulaufzeit hängt allerdings stark von der jeweiligen Nutzung und Lautstärke ab. Den Sound einer vollwertigen Stereoanlage sollte man allerdings keineswegs erwarten. Hierfür reicht die Leistung definitiv nicht aus. Wer lediglich einen kleinen Lautsprecher für den mobile Abspielgeräte sucht und auf die „Resonanzkörper-Spielerei“ verzichten kann, sollte unbedingt einen Blick auf den Mikro-Lautsprecher Wavemaster Mobi werfen (zum Testbericht). Das knapp 30 Euro teure Modell entpuppte sich in unserem Test als echtes kleines Klangwunder.