Sony BDV-F500: Blu-ray Komplettanlage mit 2.1-Boxensystem & 3D für Einsteiger

Sony BDV-F500: Neues 2.1 Blu-ray Komplettsystem im Monolith-Design mit 350 Watt Leistung
Sony BDV-F500: Neues 2.1 Blu-ray Komplettsystem im Monolith-Design mit 350 Watt Leistung

Sony komplettiert sein angekündigtes Line-Up an 3D-fähigen Blu-ray Komplettsystemen mit dem BDV-F500. Das Modell ist eine abgespeckte und somit auch günstigere Variante der 2.1-Anlage BDV-F700: Im Lieferumfang sind lediglich zwei kompakte Satellitenlautsprecher statt Standboxen enthalten und auch der in die Steuereinheit eingebaute S-Master Digitalverstärker leistet mit 350 Watt Gesamtleistung 50 Watt weniger als sein „großer Bruder“. Ansonsten soll sich die Ausstattung sowie die Optik (Monolith Design-Konzept) beider Systeme aber nicht unterscheiden.

So will der Hersteller das BDV-F500 ebenfalls mit zwei separaten Firmware-Updates fit für die 3D-Wiedergabe sowie das DLNA-Streaming machen und verspricht von vornherein den einfachen Zugriff auf die Online-Angebote des Bravia Internet Video-Services. Dazu gehören beispielsweise die Video-Portale YouTube, Dailymotion und Wired. Ebenso soll der Nutzer mithilfe der Gracenote-Technologie zusätzliche Details (z.B. Cover, Schauspieler, Produktionsjahr und Titelinformationen) zur eingelegten Blu-ray Discs, DVD oder CD in der internetbasierten Entertainment-Datenbank abrufen können. Für BD-Live-Inhalte hat Sony einen internen Speicher mit einem Gigabyte Kapazität spendiert.

Sony BDV-F500: Die 3D-Wiedergabe und das DLNA-Streaming kommen durch spätere Firmware-Updates hinzu
Sony BDV-F500: Die 3D-Wiedergabe und das DLNA-Streaming kommen durch spätere Firmware-Updates hinzu

Für den Internetzugang steht ab Werk eine Netzwerk-Schnittstelle zur Verfügung. Alternativ gewährleistet ein optional erhältlicher WLAN-Dongle auch die drahtlose Nutzung aller Online-Features sowie des DLNA-Streamings (z.B. Zugriff auf Multimedia-Inhalte des PCs bzw. Notebooks). Der Adapter wird an einem der zwei vorhandenen USB-Ports angeschlossen. Auf diese Weise soll auch die direkte Wiedergabe von Bild-, Musik- und Videodateien möglich sein. Laut Hersteller kommt die Steuereinheit unter anderem mit den Formaten JPEG, MP3, AAC, WMV, DivX, MPEG4 und MKV zurecht. 24p True Cinema, x.v.Colour sowie die Audio-Codecs Dolby TrueHD und DTS-HD versprechen dabei eine optimale Wiedergabequalität von Bild und Ton.

Neben allen gängigen Disc-Typen soll das Komplettsystem sogar mit SACD-Medien zurechtkommen, während DVD-Filme auf eine Auflösung von 1.080p (Full HD) hochskaliert werden sollen. Der Audio Return Channel des HDMI 1.4-Ausgangs verspricht zudem auch beim normalen Fernsehen die Tonausgabe über die Anlage, ohne zusätzliche Kabel verlegen zu müssen. Ferner ist das BDV-F500 laut Hersteller auch über das iPhone bzw. den iPod touch fernbedienbar (Installation einer App erforderlich). Ebenso lassen sich mit Bravia Sync alle kompatiblen Heimkino-Komponenten mit einer Fernbedienung steuern. Im Quickstart-Modus soll das Abspielgerät innerhalb von drei Sekunden startbereit sein.

Sony will das BDV-F500 parallel zum BDV-F700 im April 2010 auf den Markt bringen. Der Preis liegt bei 499 Euro. Wann die Firmware-Updates für die 3D-Wiedergabe und das DLNA-Streaming angeboten werden, steht noch nicht fest.

player.de meint:
Interessant, wie viele Blu-ray Komplettanlagen Sony innerhalb weniger Monate aus dem Boden stampfen will. Mit dem BDV-F500 folgt das sechste System, das sich hinsichtlich seiner Ausstattung jedoch ausschließlich an Einsteiger zu richten scheint. Zwar lassen die Wiedergabemöglichkeiten und die Multimedia-Features (vor allem nach den Firmware-Updates) keine größeren Wünsche offen, anspruchsvollere Nutzer dürften sich mit 350 Watt Gesamtleistung und einem 2.1-Lautsprechersystem aber nur äußerst bedingt zufriedengeben. Wer sein bestehendes Heimkino lediglich um die 3D-Wiedergabe erweitern möchte, sollte einen Blick auf den Blu-ray Player Panasonic DMP-BDT300 werfen. Das Gerät verfügt über zwei HDMI-Ausgänge und macht so die Anschaffungs eines 3D-fähigen AV-Receivers überflüssig.