Test: In-Ear-Hörer Wavemaster Pure – eleganter Ohrhörer mit HiFi-Klang
Kategorie(n) Kopfhörer, Kopfhörer-Tests, News vom 05.Feb.2010
Obwohl Wavemaster nur ein “kleiner Fisch” im großen Teich der Kopfhörerhersteller ist, zeigte sich der deutsche Hersteller in den letzten Monaten sehr innovativ, was die Entwicklung neuer Audio-Produkte anbelangt. Bereits im September des letzten Jahres hatten wir den mobilen Mikro-Lautsprecher Mobi im Praxistest, der für seine Größe eine wirklich beeindruckende Tonqualität liefert und sich so unser “Tipp!”-Logo redlich verdient hat (zum Testbericht). Wenige Monate später folgte mit dem Pure ein neuer In-Ear-Hörer, der vor allem mit HiFi-Klang, stark reduzierten Umgebungsgeräuschen, vergoldetem Miniklinken-Stecker (3,5 mm) sowie einer Tragetasche punkten soll (player.de berichtete). Allein die schwarz-silberne Farbkombination des kompakten Gehäuses wirkt auf jeden Fall schon einmal sehr edel und hochwertig. Was der Nutzer klanglich vom knapp 40 Euro teuren Wavemaster Pure erwarten darf, haben unsere Messungen im Testlabor ergeben. Erfahren Sie mehr im nachfolgenden Bericht!

Der Wavemaster Pure macht optisch einen hochwertigen Eindruck - kann er sich auch technisch beweisen?
Vorteile im Überblick:
+ sehr guter Tiefbass
+ angenehme Stimmwiedergabe
+ hoher Tragekomfort
+ modernes Design
+ Transporttasche im Lieferumfang enthalten
Nachteile im Überblick:
- etwas wenig Höhen
- starke Übertragung der Kabelgeräusche bei Bewegung
Wavemaster Pure | Ausstattung und Design
Wavemaster liefert den Pure standardmäßig mit drei Paar Silikon-Ohrpolstern in verschiedenen Größen aus. Je nach Ohrgröße des Nutzers gewährleisten die Pads auf diese Weise einen festen Sitz. Darüber hinaus ist im Lieferumfang eine schwarze Stofftasche mit zwei Innenfächern für einen sicheren Transport der Ohrhörer enthalten. Die Tasche selbst ist mit einem Wavemaster Relief-Schriftzug beklebt und kann mit einem Reissverschluss geschlossen werden.
Das Kabel ist mit einem strapazierfähigen schwarzen Kunststoff beschichtet. Die Ohrhörer selbst gefallen durch ihr kompaktes Kunststoffgehäuse in schwarz-silberner Farbgebung. Auf dem matten silbernen Teil sind die Initialen von Wavemaster sowie die Hörerseite (L bzw. R) aufgedruckt. Der Aufsatz für die Ohrpolster selbst besteht aus glänzendem Metall und sorgt so in Kombination mit dem schwarzen Klavierlack für ein hochwertiges Erscheinungsbild. Lediglich den Silikon-Pads ist anzusehen, dass sie aus einer Massenproduktion stammen, was im Gebrauch aber nicht länger stört.
Wavemaster Pure | Tonqualität
Laut Hersteller arbeiten im Gehäuseinneren Neodym-Treiber mit titanlegierter Lautsprecher-Membran, die sonst nur höherwertigen Modellen vorbehalten sein sollen. Tatsächlich erreichten die Ohrhörer in puncto Klangtreue einen durchaus akzeptablen Wert von 10,2 dB (maximale Frequenzgangabweichung) und halten in dieser Disziplin locker mit manch teureren Markenprodukten mit. Ebenso klingen die Bässe bei richtiger Positionierung im Ohr druckvoll und kräftig, könnten aber insbesondere bei rockigeren Liedern noch ein wenig “satter” sein. Fans klassischer und ruhiger Musik würden sich zudem etwas mehr Höhen wünschen. Zwar sind die Tonhöhen selbst sauber, nehmen aber speziell im oberen Klangbereich hörbar ab.
Anders wiederum die Mitten bzw. der Gesang: In unseren Audiosequenzen bzw. Testliedern überzeugten die Ohrhörer mit einer sehr angenehmen Stimmwiedergabe und sorgten auch bei Musik für guten Klang. Die maximale unverzerrte Hörerlautstärke liegt bei 115,8 db(A). Mit gerade einmal 0,2% sind die frequenzabhängigen Verzerrungen äußerst gering. Im unterstützten Frequenzbereich zwischen 20 und 20.000 Hz hat der Pure eine Minimal-Impedanz von 17,1 Ohm. Somit eignet sich das Modell optimal für den Einsatz an mobilen Endgeräten wie etwa Multimedia-Playern oder Handys, da deren Ausgangsstufen nicht durch einen zu geringen Widerstand überlastet werden. Im Allgemeinen ist die Tonqualität des Ohrhörers mit “gut” zu bewerten.
Wavemaster Pure | Tragekomfort und Verarbeitung
Der Wavemaster Pure bietet einen hohen Tragekomfort. Die mitgelieferten Silikonstücke in drei verschiedenen Größen sind sehr anpassungsfähig und sorgen so sowohl in kleinen als auch in großen Ohren für festen Sitz. Da die Hörer bzw. Kapseln selbst äußerst leicht sind, ist das Tragen sogar bei längeren “Hörsessions” unproblematisch und angenehm. Darüber hinaus minimieren die Ohrpads effektiv sämtliche Außengeräusche. Einziger Minuspunkt: Die Kabelgeräusche werden bei Bewegungen stark übertragen.
Obwohl die Ohrpads etwas billig wirken und es ihnen anzusehen ist, dass sie einer Massenproduktion entstammen, sind sie überraschend robust. Auf diese Weise können die Polster recht grob von den Hörern abgezogen werden, ohne Schaden zu nehmen. Das Gehäuse ist ebenfals sehr solide verbaut, aufgrund der glänzenden Oberfläche aber sehr anfällig für Fettflecken bzw. Fingerabdrücke. Der vergoldete 3,5 mm Miniklinken-Anschluss sitzt fest in seiner Plastikummantelung. Im Großen und Ganzen hinterlässt das Design des Wavemaster Pure einen hochwertigen und edlen Eindruck.
player.de meint:
Für 39,90 Euro bekommt der Käufer mit dem Pure einen gut ausgestatteten In-Ear-Hörer, der in seiner Preisklasse auf ganzer Linie überzeugt. Hinsichtlich Klangtreue kann das Modell sogar locker mit einigen teureren Markenmodellen mithalten. Der Tiefbass ist sehr gut und kräftig. Lediglich bei “wummernder Musik” könnte der Bass aber etwas “satter” klingen. Die Mitten bzw. Stimmen gehen in Ordnung. Ambitionierte Klassik-Fans werden die ein oder andere Tonhöhe in ihren Liedern vermissen. In leisen Passagen nerven die Kabelgeräusche, die bei Bewegung direkt an die Hörkapseln übertragen werden. Optisch gefallen die Ohrhörer insbesondere durch ihr kompaktes Design und die hochwertig wirkende schwarz-silberne Farbkombination. Der Wavemaster Pure hat sich das Testergebnis “gut” verdient und ist auf jeden Fall eine interessante Alternative zu den teuren Markenprodukten.
Tipp: Worauf Sie beim Kauf eines Kopfhörers achten sollten, lesen Sie in unserem Ratgeber!
Weiterführende Links
Wavemaster Pure | Testergebnisse
| MESSUNGEN | |
| Klangtreue (max. Pegelabweichung): |
10,2 dB |
| Verzerrungen, frequenzabhängig (Klirrgang über Frequenz 100 Hz bis 10 kHz; bei 94 dB): |
0,2% |
| Minimale Impedanz (20 Hz – 20 kHz): |
17,1 Ohm |
| Maximale Impedanzabweichung (20 Hz – 20 kHz): |
1,9% |
| Maximale Hörerlautstärke bei 150 mV Eingangsspannung (IEC 60268-1): |
96,7 dB(A) |
| Maximale unverzerrte Hörerlautstärke (1 kHz / 1% THD): |
115,8 dB(A) |
| TONQUALITÄT: | gut |
| Preis (UVP): |
39,95 Euro |
| player.de GESAMTWERTUNG | gut |








Februar 16th, 2010 um 15:04
[...] sind ein WLAN-Stick (USB), ein HDMI-Kabel sowie ein 20 Euro-Gutschein für den In-Ear-Hörer Wavemaster Pure [...]
Februar 18th, 2010 um 19:27
[...] Der Turbine Pro wurde erstmals auf der CES 2010 in Las Vegas gezeigt und ab sofort erhältlich sein. Je nach Farbkombination kostet das Modell entweder 299,95 Euro (Rotgold-Schwarchrom) oder 399,95 Euro (Kupfer-Chrom). Interessenten können die neuen Monster Cable In-Ear-Hörer vom 2. bis zum 6. März auch auf der CeBIT in Hannover sehen (Planet Reseller; Halle 14, Stand K49). player.de meint: Der Turbine Pro ist sicherlich eine gute Wahl für Musikenthustiasten, die auf der Suche nach einem gut ausgestatteten In-Ear-Hörer sind. Laut Monster bietet das Modell eine “klangliche Offenbarung” mit einer beispiellosen Tonqualität, wie sie sonst nur von professionellen Lautsprechern erreicht wird. Optisch macht das Metallgehäuse der Hörer auf jeden Fall schon einmal einen sehr hochwertigen und modernen Eindruck. Leider hält sich der Hersteller mit technischen Daten bedeckt. Ob die kompakten Hörer also auch technisch wirklich all das halten, was sie versprechen, lässt sich wohl nur durch einen Test herausfinden. Mit einem Preis von knapp 300 Euro (Gold) bzw. 400 Euro (Kupfer) ist der Turbine Pro jedenfalls alles andere als billig und positioniert sich klar im High-End-Bereich. Wer also knapp bei Kasse ist, Kompromisse eingehen kann und lediglich einen Kopfhörer für den Musikgenuss in der Freizeit sucht, sollte einen Blick auf den “gerade einmal” 40 Euro teuren Wavemaster Pure werfen (zum Testbericht). [...]
Februar 22nd, 2010 um 17:01
[...] dem Wavemaster Pure musste nun auch der In-Ear-Hörer Zen Aurvana des singapurischen Konkurrenten Creative alle Hürden [...]
März 2nd, 2010 um 14:22
[...] Xtreamer beispielsweise wird mit einem WLAN-Dongle sowie einem Gutschein für den In-Ear-Hörer Wavemaster Pure zum Paketpreis von 139 Euro ausgeliefert (player.de berichtete). Wer auf WLAN komplett verzichten [...]
März 12th, 2010 um 15:40
[...] die frequenzabhängigen Verzerrungen mit 2,1 Prozent jedoch deutlich höher als beim günstigen Wavemaster Pure (0,2 Prozent). Der Bass selbst ist ein wenig angehoben, wodurch die Lieder “weicher” [...]
Juni 29th, 2010 um 03:22
Echt schlechte Kopfhörer für den Preis. Ich habe mir den Mut genommen mir so ein noname Ding zu kaufen und es stellt sich als Fehler heraus. Erst mal die positiven Aspekte: Tragkomfort ist top. Jedoch sind die Höhen z.T. so laut und klingen so schräg, dass bei manchen Songs ich echt Kopfschmerzen bekomme.
Nicht zu empfehlen.