Humax HD-Fox T2: Erster DVB-T2-Receiver mit HDTV & Netzwerk-Streaming

Humax HD-Fox T2: Erster DVB-T2-Receiver mit HDTV-Empfang, USB & Netzwerk-Streaming
Humax HD-Fox T2: Erster DVB-T2-Receiver mit HDTV-Empfang, USB & Netzwerk-Streaming

Der südkoreanische Elektronikhersteller Humax hat mit dem HD-Fox T2 seinen ersten DVB-T2-Receiver angekündigt. Das Modell soll HDTV-Programme empfangen, die im neuen DVB-T2-Standard (terrestrisch) ausgestrahlt werden und zudem die Wiedergabe von Multimedia-Dateien über die Netzwerk-Schnittstelle ermöglichen (Streaming). Der integrierte Upscaler garantiert darüber hinaus eine einfache Skalierung von SDTV-Material auf 1.080i. Das Gerät soll zunächst nur Großbritannien auf den Markt kommen.

Zur weiteren Ausstattung gehört ein elektronischer Programmführer (EPG), der die TV-Sendungen der nächsten acht Tage detailliert auflisten soll. Neben zwei herkömmlichen SCART-Buchsen bietet der Receiver auch einen HDMI-Anschluss zur verlustfreien Signalübertragung. Über den USB-Port auf der Rückseite sollen außerdem Multimedia-Dateien wie zum Beispiel DivX- bzw. Xvid-Videos, MP3-Lieder und JPEG-Fotos wiedergegeben werden können. Eine PVR-Variante für TV-Aufzeichnungen soll folgen. Der Stromverbrauch im Standby-Betrieb liegt laut Hersteller bei unter einem Watt.

Laut eines Berichts auf Engadget.com soll der Humax HD-Fox T2 bereits ab März 2010 in Großbritannien angeboten werden. Der Preis liegt bei 170 Britischen Pfund (rund 195 Euro). Ob und wann das Gerät nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt.

Im Vergleich zu DVB-T gewährleistet DVB-T2 etwa 67 Prozent mehr Kapazität auf einem TV-Kanal. Durch Verwendung des MPEG-4- statt MPEG-2-Formats soll die Kapazität effizienter ausgenutzt werden können. Auf diese Weise verspricht der neue Standard ausreichend Bandbreite für HDTV-Signale.

player.de meint:
Eine offizielle Mitteilung seitens des Herstellers zum HD-Fox T2 gibt es noch nicht. Laut Engadget kommt das Gerät zunächst nur in Großbritannien auf den Markt. Zumindest theoretisch gefällt der Receiver insbesondere durch die Multimedia-Wiedergabe via USB und das Netzwerk-Streaming. PVR und DLNA sind leider nicht an Bord. Der terrestrische HDTV-Empfang ist sicherlich auch eine interessante Sache, hierzulande aber gegenwärtig noch nicht möglich. Lediglich das Institut für Rundfunktechnik (IRT) in München strahlt im Umkreis von wenigen Kilometern Testsignale aus, die mit entsprechenden Geräten empfangen werden können. So bietet beispielsweise AVerMedia mit dem AVerTV Volar Black HD A850 einen HDTV-fähigen DVB-T-Stick für 33 Euro
(player.de berichtete). Für 17 Euro mehr gibt es auch den AirStar TeleStick2 von TechniSat.