Test: Subwoofer Nubert nuBox AW-991 – viel Bass zum fairen Preis
Kategorie(n) Lautsprecher, Lautsprecher-Tests, News, Sonstiges, Testberichte vom 15.Dez.2009
Lautsprecher-Spezialist Nubert hat mit dem aktuellen nuBox AW-991 einen Subwoofer im Portfolio, der kompromisslosen Heimkino-Sound verspricht. Er soll selbst die “magische Schallmauer” von 20 Hertz nach unten durchbrechen und so tiefste Frequenzen wiedergeben. Mit der zwischen 40 und 125 Hertz stufenlos wählbaren Übernahmefrequenz garantiert der Hersteller zudem eine akustisch perfekte Anpassung an die angeschlossenen Satelliten(-Lautsprecher). Optisch macht die Box nicht nur wegen ihres Bruttovolumens von 92 Litern einen sehr soliden und hochwertigen Eindruck: Das Gehäuse ist mit Dekorfolie in Schwarz, Ahorn oder Nussbaum bezogen und die vordere Schallwand mit Metallic-Lack beschichtet. In der Black&Black-Edition sind die Außenwände Schwarz und die Front mit (schwarzer) Hochglanz-Lackierung versehen. Nach unten strahlen zwei riesige Bassreflexrohre ab, die im Betrieb jede Menge Druck garantieren. Gummigepufferte Füße und ein Gewicht von 27 kg sollen dabei für die nötige Standfestigkeit sorgen. Wie viel Bass es für rund 600 Euro gibt, lesen Sie im nachfolgenden Testbericht. Der Subwoofer ist übrigens auch einer der Preise bei unserem Gewinnspiel.
Vorteile im Überblick:
+ extrem tiefreichender Bass
+ sehr sauber, dynamisch und pegelfest
+ komfortable Fernbedienung
+ zweckmäßiger Subsonic-Filter
Nachteile im Überblick:
- keine Raumklangkorrektur
Nubert nuBox AW-991 | Technik
Kernstück des nuBox AW-991 ist das 33 Zentimeter große Langhub-Chassis mit dreieinhalb Zentimetern Hub. Dank des zum Rand flach auslaufenden Sickenprofils sind die Verzerrungen im Betrieb äußerst gering. Das Bassreflexsystem mit zwei nach unten abstrahlenden strömungsgünstigen Doppeltrompeten trägt zusätzlich zur Erhöhung des Schalldrucks bei. Neben energieffizienter Class-G-Technik der Leistungsstufen weist auch die Aktivelektronik von Nubert interessante Besonderheiten wie zum Beispiel die Softclipping-Schaltung und einen effektiven Subsonic-Filter auf. Beide rückseitig schaltbare Funktionen erhöhen sowohl einzeln als auch zusammen die Belastbarkeit des Subwoofers.
Besonders beeindruckend ist die 30 Hertz-Schaltung, die für einen noch satteren Bassdruck sorgt: Bass und Tiefbass zwischen 100 und 30 Hertz werden auf diese Weise zunächst um bis zu drei Dezibel (dB) angehoben, bevor die Schaltung tiefste Bässe unterhalb von 29 Hertz steil abregelt. Speziell mit Musik hört sich diese Einstellung klanglich sehr satt an. Der integrierte Filter schützt den Tieftöner dabei vor zunehmendem Membranhub, der aufgrund der höheren Reflex-Tuningfrequenz mit zwei Rohren unterhalb von 30 Hertz auftreten würde. Um die Übersteuerungsfestigkeit weiter zu erhöhen, lassen sich die Impulsspitzen der 210 Watt starken Endstufe durch die Softclipping-Schaltung begrenzen.
Nubert nuBox AW-991 | Tonqualität
Kurz gesagt: Die Tonqualität ist im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend! Im Blu-ray Film “Königreich der Himmel” beispielsweise steht der deutsche DTS Master HD Soundtrack dem englischen Original in nichts nach. Schon im fünften Kapitel lässt der Subwoofer die Flammen des Schmiedeofens wie akustische Eruptionen vom Schlage eines kleinen Vulkanausbruchs lodern. Im Vergleich zu anderen Modellen ist der Tiefbass zugleich hör- und körperlich spürbar. Darüber hinaus gefällt die präzise Kraftentfaltung und die hohe Bandbreite im Bass. In unserem 40 Quadratmeter großen Hörraum stand die ganze Palette der tiefen Töne gleichermaßen druckvoll zur Verfügung, ohne dass eine Frequenz dröhnend hervorstach. So ertönte unter anderem in einer Szene das Getrampel der galoppierenden Pferde auf dem Waldboden überaus authentisch. Die darauf folgende Schlacht im Wald, die im Soundtrack durch kurzes tiefes Gegrummeln angekündigt wird, entlädt sich hingegen wieder mit voller Wucht.
Wie selbstverständlich der nuBox AW-991 Töne aller Basslagen mit gleicher Dynamik im Raum verteilt, begeistert – und das trotz relativ niedriger Sinusleistung von 210 Watt und doch noch relativ überschaubaren Abmessungen. In erster Linie ist das dem hohen Wirkungsgrad des Reflexsystems zu verdanken. Die Kraft resultiert also nicht aus Tausendwatt-Endstufen oder einer massiven elektronischen Entzerrung, sondern aus dem großen Hubraum und der optimierten Bassreflexabstimmung.
Noch mehr flatternde Hosenbeine sind im Bond-Abenteur “Casino Royale” angesagt: Das Durchstarten des Jumbojets massiert mit allertiefsten Druckwellen im Bereich um 22 Hertz und satten 110 Dezibel förmlich den Körper des Zuschauers. Derartige Frequenzen kommen in Liedern allerdings nur selten vor. Beim Musiktitel “Cousine Dupree” von Steely Dan beispielsweise wirken Schlagzeug und Bassdrum mit aktiviertem 30 Hertz-Hochpass aber noch wuchtiger und druckvoller. Diese Einstellung bringt sogar auf einer Party so hohe Schallpegel, dass selbst in sehr großen Räumen normalerweise nur ein nuBox AW-991 ausreichen würde.
Nubert nuBox AW-991 | Verarbeitung und Bedienung
Die Verarbeitung des Subwoofers ist sehr solide und hochwertig. Der nuBox AW-991 bringt stolze 27 kg auf die Waage und bietet dem Tieftöner ein großzügiges sowie mit zahlreichen Innenstreben massiv verstärktes Gehäuse aus mitteldichten Holzfaserplatten (MDF). Inklusive Füße, Stoffrahmen und Verstärker-Kühlrippen misst die Box 62 x 37 x 51 cm (H x B x T). Die serienmäßige Frontabdeckung aus schwarzem Akustikstoff kann auf Wunsch abgenommen werden. Wer die ganze Front abdecken möchte, kann im Nubert-Zubehörshop zusätzlich eine “lange Blende” bestellen. Zwar lassen sich die Lautstärke- und Frequenzregler dann noch weiter mit der mitgelieferten Infrarot-Fernbedienung steuern, die jeweilige Position ist aber nicht sichtbar. Nubert bietet den nuBox AW-991 in verschiedenen Farbvarianten an (Dekorfolie in Schwarz oder Ahorn mit lackierter Schallwand in Silbermetallic oder Dekorfolie in Nussbaum mit lackierter Schallwand in Graphitmetallic). Der Subwoofer in der Black&Black-Edition ist komplett schwarz und wird mit beiden Frontblenden (kurz und lang) ausgeliefert.
Die Bedienung ist sehr einfach und verständlich. Auf der Frontseite befinden sich zwei Drehregler (Volume und Frequency) sowie ein Power-Kontrolllämpchen. Dank des integrieten Sensors kann der Nutzer den Subwoofer beispielsweise auch komfortabel von der Couch aus steuern. Die Übernahmefrequenz ist zwischen 40 und 125 Hertz stufenlos wählbar, um den nuBox AW-991 akustisch perfekt an die angeschlossenen Satelliten anpassen zu können.
player.de meint:
Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis! Für rund 600 Euro erhält man ein Maximum an Basspower, die in dieser Preisklasse kaum zu übertrumpfen ist. Zwar ist der nuBox AW-991 mit einer Höhe von 62 cm sowie einem Gewicht von 27 kg ausgewachsen und schwergewichtig, macht aber in puncto Klangqualität keinerlei Kompromisse. So bleibt er selbst bei ordentlich wummernden Filmszenen fest auf dem Boden. Pegelfest bis 20 Hertz hinunter gibt der Subwoofer auch tiefste Frequenzen wieder, die im Heimkino keine Wünsche offen lassen. Dazu ist er nahezu perfekt verarbeitet und komfortabel fernbedienbar. Lediglich auf eine Raumkorrektur oder Einmesstechnik muss der Nutzer verzichten – diese Aufgaben muss ein angeschlossener AV-Receiver erledigen.Sie haben bis zum 11.01.2009 die Möglichkeit, dieses Klang-Highlight völlig kostenlos zu bekommen! Wie? Abonnieren Sie einfach unseren gratis Newsletter und Sie nehmen automatisch am großen Player.de HAPPY 2010 Gewinnspiel teil. Zusammen mit Nubert verlosen unter allen Teilnehmern einen Nubert nuBox AW-991 in der Black&Black-Edition im Wert von rund 620 Euro. Alle weiteren Infos zum Gewinnspiel sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie in unserer Meldung.
Weiterführende Links
Nubert nuBox AW-991 Produktseite
Nubert nuBox AW-991 | Testergebnisse
AUSSTATTUNG
Allgemein
Preis: 600 Euro (Black&Black-Edition: 620 Euro)
Abmessungen: 62 x 37 x 51 cm (H x B x T)
Gewicht: 27 kg
Funktionsprinzip: aktiver Subwoofer mit Bassreflextechnik
Interne Verstärker-Leistung: 210 Watt
Durchmesser des Chassis: 330 mm (13 Zoll)
Anschlüsse
Audio-Eingänge: LS-Buchsen-In, Stereo-Line-In
Audio-Ausgänge: LS-Buchsen-Out, Stereo-Line-Out
Features
Hochpass-Filter: 30 Hz
Tiefpass-Filter: 40 bis 150 Hz
Phasen-Einstellung: regelbar 0 bis 180 Grad
| BEWERTUNG | |
| Hörtest – Nebengeräusche: | gut |
| Hörtest – Tiefgang: | sehr gut |
| Hörtest – Präzision: | gut |
| Ausstattung: | gut |
| Bedienung: | sehr gut |
| Material + Verarbeitung: | sehr gut |
| MESSUNGEN | |
| Untere Grenzfrequenz: | 17 / 26 Hz (min./max. Tiefpass) |
| Maximaler Schalldruck: | 107 / 110 dB (min./max. Tiefpass) |
| player.de GESAMTWERTUNG | sehr gut |








player.de meint:
Februar 16th, 2010 um 12:01
[...] Wem das Bassvolumen trotz des Tuning-Moduls zu klein ist, sollte auch einen Blick auf den von uns getesteten Subwoofer nuBox AW-991 aus gleichem Hause [...]
März 22nd, 2010 um 09:33
[...] sich für einen guten Subwoofer interessiert, sollte übrigens mal einen Blick auf unseren Test des Nubert nuBox AW-991 werfen. Erfreulicherweise kommen auch Gamer mit der USB-Soundkarte sowie den Einstellmöglichkeiten [...]
April 19th, 2010 um 17:30
[...] nach einem Subwoofer mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis ist, sollte einen Blick auf den Nubert nuBox AW-991 werfen. Das Modell überzeugte in unserem Test unter anderem mit einem extrem tiefreichenden Bass [...]
Juni 10th, 2010 um 15:27
[...] Firmengeschichte als starke Marke etabliert und überzeugt durch hochwertige Produkte, die bei Tests sicherlich nicht nur der Konkurrenz aus Fernost zu schaffen machen. Um die gesamte heimische HiFi- [...]
Juni 28th, 2010 um 16:30
naja, 600€ is ja schonmal was…