Test: Subwoofer Nubert nuBox AW-991 – viel Bass zum fairen Preis

Subwoofer Nubert nuBox AW-991 im Labortest
Subwoofer Nubert nuBox AW-991 im Player.de-Labortest

Lautsprecher-Spezialist Nubert hat mit dem aktuellen nuBox AW-991 einen Subwoofer im Portfolio, der- kompromisslosen Heimkino-Sound verspricht.- Er soll selbst die „magische Schallmauer“ von 20 Hertz nach unten durchbrechen und so tiefste Frequenzen wiedergeben. Mit der zwischen 40 und 125 Hertz stufenlos wählbaren Übernahmefrequenz garantiert der Hersteller zudem eine akustisch perfekte Anpassung an die angeschlossenen Satelliten(-Lautsprecher). Optisch macht die Box nicht nur wegen ihres Bruttovolumens von 92 Litern einen- sehr soliden und hochwertigen Eindruck: Das Gehäuse ist mit Dekorfolie in Schwarz, Ahorn oder Nussbaum bezogen und die vordere Schallwand mit Metallic-Lack beschichtet. In der Black&Black-Edition sind die Außenwände Schwarz und die Front mit (schwarzer) Hochglanz-Lackierung versehen. Nach unten strahlen zwei riesige Bassreflexrohre ab, die im Betrieb jede Menge Druck garantieren. Gummigepufferte Füße und ein Gewicht von 27 kg sollen dabei für die nötige Standfestigkeit- sorgen. Wie viel Bass es für rund 600 Euro gibt, lesen Sie im nachfolgenden Testbericht. Der Subwoofer ist übrigens auch einer der Preise bei unserem Gewinnspiel.

So viel Basspower und kompromisslosen Tiefbass wie beim nuBox AW-991 gibt es für 600 Euro selten
So viel Basspower und kompromisslosen Tiefbass wie beim nuBox AW-991 gibt es für 600 Euro selten

Vorteile im Überblick:

+ extrem tiefreichender Bass
+- sehr sauber, dynamisch und pegelfest
+ komfortable Fernbedienung
+ zweckmäßiger Subsonic-Filter

Nachteile im Überblick:

– keine Raumklangkorrektur

Nubert nuBox AW-991- | Technik

Der nuBox AW-991 lässt es im Heimkino richtig krachen
Der nuBox AW-991 lässt es im Heimkino richtig krachen

Kernstück des- nuBox AW-991- ist das 33 Zentimeter große Langhub-Chassis mit dreieinhalb Zentimetern Hub. Dank des zum Rand flach auslaufenden Sickenprofils sind die Verzerrungen- im Betrieb- äußerst gering.- Das Bassreflexsystem mit zwei nach unten abstrahlenden strömungsgünstigen Doppeltrompeten trägt- zusätzlich zur Erhöhung des Schalldrucks bei. Neben energieffizienter Class-G-Technik der Leistungsstufen- weist auch die Aktivelektronik von Nubert interessante Besonderheiten wie zum Beispiel die Softclipping-Schaltung und einen effektiven Subsonic-Filter auf. Beide rückseitig schaltbare Funktionen erhöhen sowohl einzeln als auch zusammen die Belastbarkeit des Subwoofers.

Besonders beeindruckend ist die 30 Hertz-Schaltung, die für einen noch satteren Bassdruck sorgt: Bass und Tiefbass zwischen 100 und 30 Hertz werden auf diese Weise zunächst um bis zu drei Dezibel (dB) angehoben, bevor die Schaltung- tiefste Bässe unterhalb von 29 Hertz steil abregelt. Speziell mit Musik hört sich diese Einstellung klanglich sehr satt an. Der integrierte Filter schützt den Tieftöner dabei vor zunehmendem Membranhub, der aufgrund der höheren Reflex-Tuningfrequenz mit zwei Rohren unterhalb von 30 Hertz auftreten würde. Um die Übersteuerungsfestigkeit weiter zu erhöhen, lassen sich die Impulsspitzen der 210 Watt starken Endstufe durch die Softclipping-Schaltung begrenzen.

Nubert- nuBox AW-991- | Tonqualität

Die Frontblende lässt sich abnehmen und kann durch eine lange Blende ausgetauscht werden
Die Frontblende lässt sich abnehmen und kann durch eine lange Blende ausgetauscht werden

Kurz gesagt: Die Tonqualität ist im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend! Im Blu-ray Film „Königreich der Himmel“ beispielsweise steht der deutsche DTS Master HD Soundtrack dem englischen Original in nichts nach. Schon im fünften Kapitel lässt der Subwoofer die Flammen des Schmiedeofens wie akustische Eruptionen vom Schlage eines kleinen Vulkanausbruchs lodern. Im Vergleich zu anderen Modellen ist der Tiefbass zugleich hör- und körperlich spürbar. Darüber hinaus gefällt die präzise Kraftentfaltung und die hohe Bandbreite im Bass. In unserem 40 Quadratmeter großen Hörraum stand die ganze Palette der tiefen Töne gleichermaßen druckvoll zur Verfügung, ohne dass eine Frequenz dröhnend hervorstach. So ertönte unter anderem in einer Szene- das Getrampel der galoppierenden Pferde auf dem Waldboden überaus authentisch. Die darauf folgende Schlacht im Wald, die im Soundtrack durch kurzes tiefes Gegrummeln angekündigt wird, entlädt sich hingegen wieder mit voller Wucht.

Wie selbstverständlich der nuBox AW-991 Töne aller Basslagen mit gleicher Dynamik im Raum verteilt, begeistert – und das trotz relativ niedriger Sinusleistung von 210 Watt und doch noch relativ überschaubaren Abmessungen. In erster Linie ist das dem hohen-  Wirkungsgrad des Reflexsystems zu verdanken. Die Kraft resultiert also nicht aus Tausendwatt-Endstufen oder einer massiven elektronischen Entzerrung, sondern aus dem großen Hubraum und der optimierten Bassreflexabstimmung.

Softclipping-Schaltung und Subsonic-Filter sind Besonderheiten des Subwoofers
Geräterückseite: Softclipping-Schaltung und Subsonic-Filter sind Besonderheiten des Subwoofers

Noch mehr flatternde Hosenbeine sind im Bond-Abenteur „Casino Royale“ angesagt: Das Durchstarten des Jumbojets massiert mit allertiefsten Druckwellen im Bereich um 22 Hertz und satten 110 Dezibel förmlich den Körper des Zuschauers. Derartige Frequenzen kommen in Liedern allerdings nur selten vor.- Beim Musiktitel „Cousine Dupree“ von Steely Dan beispielsweise wirken Schlagzeug und Bassdrum mit aktiviertem 30 Hertz-Hochpass- aber- noch wuchtiger und druckvoller. Diese Einstellung bringt sogar auf einer Party so hohe Schallpegel, dass selbst in sehr großen Räumen normalerweise nur- ein nuBox AW-991 ausreichen würde.

Nubert nuBox AW-991- | Verarbeitung und Bedienung

Komfortable Steuerung: Die Fernbedienung ist im Lieferumfang enthalten
Komfortable Steuerung: Die Fernbedienung ist im Lieferumfang enthalten

Die Verarbeitung des Subwoofers ist sehr solide und hochwertig. Der nuBox AW-991 bringt stolze 27 kg auf die Waage und bietet dem Tieftöner ein großzügiges sowie mit zahlreichen Innenstreben massiv verstärktes Gehäuse aus mitteldichten Holzfaserplatten (MDF). Inklusive Füße, Stoffrahmen und Verstärker-Kühlrippen misst die Box 62 x 37 x- 51 cm (H x B x T). Die serienmäßige Frontabdeckung aus schwarzem Akustikstoff kann auf Wunsch abgenommen werden. Wer die ganze Front abdecken möchte, kann im Nubert-Zubehörshop zusätzlich eine „lange Blende“ bestellen. Zwar lassen sich die Lautstärke- und Frequenzregler dann noch weiter mit der mitgelieferten Infrarot-Fernbedienung steuern, die jeweilige Position ist aber nicht sichtbar. Nubert bietet den nuBox AW-991 in verschiedenen Farbvarianten an (Dekorfolie in Schwarz oder Ahorn mit lackierter Schallwand in Silbermetallic oder Dekorfolie in Nussbaum mit lackierter Schallwand in Graphitmetallic). Der Subwoofer in der Black&Black-Edition ist komplett schwarz und wird mit beiden Frontblenden (kurz und lang) ausgeliefert.

Die Bedienung ist sehr einfach und verständlich. Auf der Frontseite befinden sich zwei Drehregler (Volume und Frequency) sowie ein Power-Kontrolllämpchen. Dank des integrieten Sensors kann der Nutzer den Subwoofer beispielsweise auch komfortabel von der Couch aus steuern. Die Übernahmefrequenz ist zwischen 40 und 125 Hertz stufenlos wählbar, um den nuBox AW-991 akustisch perfekt an die angeschlossenen Satelliten anpassen zu können.

Sauber versteift: Das 33 cm-Langhubchassis sitzt im stabilen 60 Liter-Gehäuse
Sauber versteift: Das 33 Zentimeter-Langhubchassis sitzt im stabilen 60 Liter-Gehäuse

Player.de sehr-gutplayer.de meint:
Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis! Für rund 600 Euro erhält man ein Maximum an Basspower, die in dieser Preisklasse kaum zu übertrumpfen ist. Zwar ist der nuBox AW-991 mit einer Höhe von 62 cm sowie einem Gewicht von 27 kg ausgewachsen und schwergewichtig,- macht aber in puncto Klangqualität- keinerlei Kompromisse. So bleibt er selbst- bei ordentlich- wummernden Filmszenen fest auf dem Boden. Pegelfest bis 20 Hertz hinunter gibt der Subwoofer- auch tiefste Frequenzen wieder, die im Heimkino keine Wünsche offen lassen.- Dazu ist er nahezu perfekt verarbeitet und- komfortabel fernbedienbar. Lediglich auf eine Raumkorrektur oder Einmesstechnik muss der Nutzer verzichten – diese Aufgaben muss ein angeschlossener AV-Receiver erledigen.

Sie haben bis zum 11.01.2009- die Möglichkeit, dieses Klang-Highlight völlig kostenlos zu bekommen! Wie? Abonnieren Sie einfach unseren- gratis Newsletter und Sie- nehmen automatisch am großen Player.de HAPPY 2010 Gewinnspiel teil. Zusammen mit Nubert verlosen unter allen Teilnehmern- einen Nubert nuBox AW-991 in der Black&Black-Edition im Wert von rund 620 Euro. Alle weiteren Infos zum Gewinnspiel- sowie die- Teilnahmebedingungen finden Sie in unserer Meldung.

Weiterführende Links

Nubert nuBox AW-991- Produktseite

Nubert nuBox AW-991- | Testergebnisse

AUSSTATTUNG

Allgemein
Preis:
600 Euro (Black&Black-Edition: 620 Euro)
Abmessungen: 62 x- 37 x- 51 cm (H x B x T)
Gewicht: 27 kg
Funktionsprinzip: aktiver Subwoofer mit Bassreflextechnik
Interne Verstärker-Leistung: 210 Watt
Durchmesser des Chassis: 330 mm (13 Zoll)

Anschlüsse
Audio-Eingänge:
LS-Buchsen-In, Stereo-Line-In
Audio-Ausgänge: LS-Buchsen-Out, Stereo-Line-Out

Features
Hochpass-Filter:
30 Hz
Tiefpass-Filter: 40 bis 150 Hz
Phasen-Einstellung: regelbar 0 bis 180 Grad

BEWERTUNG
Hörtest – Nebengeräusche: gut
Hörtest – Tiefgang: sehr gut
Hörtest – Präzision: gut
Ausstattung: gut
Bedienung: sehr gut
Material + Verarbeitung: sehr gut
MESSUNGEN
Untere Grenzfrequenz: 17 / 26 Hz (min./max. Tiefpass)
Maximaler Schalldruck: 107 / 110 dB (min./max. Tiefpass)
player.de GESAMTWERTUNG sehr gut