Sennheiser HMEC 466: Piloten-Headset mit Redel-Stecker

Mit dem HMEC 466 stellt Sennheiser ein professionelles Headset für Privatpiloten vor, das sich durch passive und aktive Geräuschdämpfung um bis zu 40 dB und multimediale Funktionen auszeichnet.
Mit dem HMEC 466 stellt Sennheiser ein professionelles Headset für Privatpiloten vor, das sich durch passive und aktive Geräuschdämpfung um bis zu 40 dB und multimediale Funktionen auszeichnet.

Sennheiser hat mit dem HMEC 466, dem Nachfolger des Sennheiser HMEC 460, ein professionelles Headset für Piloten von Propeller- und Turboprop-Flugzeugen vorgestellt, das sich durch aktive Lärmkompensation (NoiseGard-Technologie) und ausgezeichnete passive Dämpfung auszeichnen soll. Dank Redel-Stecker soll sich das HMEC 466 in fast allen Privatflugzeugen einsetzen lassen.

„Der Vorteil des Redel-Steckers liegt darin, dass er sämtliche Signale bündelt“, erklärt Ralf Kärgel, Produktmanager Aviation & Professional Headsets, Sennheiser. „Nicht nur die Audiosignale von Kopfhörer und Mikrofon werden über diesen Stecker übertragen, auch die Stromversorgung für die NoiseGard-Elektronik erfolgt über den Redel-Stecker. Das vereinfacht die Handhabung im Cockpit um ein Vielfaches.“

Über das in das Kabel integrierte Bedienteil sollen sich sämtliche Funktionen des Headsets steuern lassen. Dazu gehören die Aktivierung der NoiseGard- und der Auto-Shut-Off-Funktionen sowie die Wahl zwischen Stereo- oder Monosignal. Für den linken und rechten Kanal ist jeweils ein separater Regler zur Steuerung der Lautstärke für das rechte und linke Ohr vorhanden. Über die Bedieneinheit sollen sich außerdem ein Mobiltelefon und eine Audioquelle wie beispielsweise ein MP3-Player an das Headset anschließen lassen. Kärgel: „So kann man am Boden Anrufe entgegennehmen und in der Luft mit der Lieblingsmusik im Ohr den Flug genießen.“ Beim Empfang eines Funksignals wird die Wiedergabe der Audioquelle automatisch unterbrochen und das ATC-Signal übertragen.

Ein in seiner Empfindlichkeit einstellbares, Geräusch-kompensierendes Kondensatormikrofon soll eine sichere Sprachübertragung garantieren. Der flexible Mikrofonarm soll sich mit einer Hand justieren und um 300 Grad drehen lassen.

Passive Geräuschdämpfung und aktive Lärmkompensation sollen für optimalen Gehörschutz sorgen und Umgebungsgeräusche ausblenden. Die geschlossene Bauform soll dabei hochfrequente Geräusche abschirmen, während Sennheisers NoiseGard-Technologie niederfrequenten Dauerlärm ausgleicht. Kärgel: „Mit einer Reduzierung von insgesamt bis zu 40 dB ist das HMEC 466 in Sachen Gehörschutz absoluter Spitzenreiter in seiner Klasse.“

Der Tragekomfort des HMEC 466 soll aufgrund des um 20 Prozent reduzierten Anpressdrucks der Ohrmuscheln, verbesserter Polster am Kopfbügel sowie extraweicher Ohrpolster aus Kunstleder optimiert worden sein.

Das Sennheiser HMEC 466 mit Redel-Stecker soll ab sofort mit zehn Jahren Garantie im Handel erhältlich sein. Im Lieferumfang finden sich eine Kabelklemme, ein Wind- und Poppschutz für das Mikrofon, ein Audiokabel für den Handy-Anschluss, ein Audiokabel für den Anschluss portabler Abspielgeräte sowie eine Transporttasche für Headset und Zubehör.

player.de meint: Mit dem HMEC 466 spricht Sennheiser eine im Vergleich zum Massenmarkt absolut zwar recht kleine, aber relativ betrachtet doch nicht zu verachtende Gruppe von Anwendern an: Privatflieger. Hier gibt es zwar weniger potentielle Kunden, aber dafür braucht (!) jeder dieser Kunden ein Headset und die Konkurrenz ist im Vergleich zum Breitenmarkt recht überschaubar. Das Sennheiser-Headset bietet eine gute Geräuschdämpfung für aufdringliche Außengeräusche und einige weitere Funktionen, die gerade dröge Überführungsflüge deutlich unterhaltsamer machen sollten.