Beyerdynamic T1: Neuer Kopfhörer mit doppeltem Wirkungsgrad
Kategorie(n) Kopfhörer, News, Zubehör / Gadgets vom 23.Sep.2009
Beyerdynamic stellt mit dem T1 einen neuen High-End-Kopfhörer aus seinem Premiumline-Programm vor, der sieben Dezibel lauter sein soll als übliche 600-Ohm-Modelle. Erreicht werden soll dies durch moderne Schallwandler sowie ein Magnetsystem mit einer Antriebsleistung von über einem Tesla. Die Membranspule kann laut Hersteller einen besonders hohen Wirkungsgrad erzielen und Töne auf diese Weise absolut transparent, räumlich und verzerrungsfrei wiedergeben.
Weitere Klangfortschritte soll ein symmetrisches 6-Pol-Kabel mit zwei parallel geführten Doppeladern sowie zwei separaten Abschirmungen erreichen. Die Kabelkapazität kann so bei gleichzeitig größerer Immunität gegen Störfelder und Übersprechen sinken. Der Anschluss an Geräte wie z.B. Blu-ray Player, AV-Receiver oder HiFi-Verstärker erfolgt über einen vergoldeten Stereo-Klinkenstecker. Dank eines speziellen Akustikgewebes sollen die Ohrmuscheln des Kopfhörers gegen störende Schallreflexionen gedämpft und vor Feuchtigkeit geschützt werden. Der Hersteller verspricht mit dem T1 qualitative Handarbeit “made in Germany”. Das neue Topmodell aus dem Hause Beyerdynamic soll Mitte November im Handel erhältlich sein und 890,- Euro kosten. Auf der IFA 2009 auf dem Stand von Beyerdynamik konnte man den T1 bereits probehören.
Technische Daten:
- Wandlerprinzip: dynamisch
- Arbeitsprinzip: halboffen
- ohrumschließend
- Übertragungsbereich: 5 – 50.000 Hz
- Nennimpedanz: 600 Ohm-System
- Kennschalldruckpegel: 102 dB (1mW / 500 Hz)
- Klirrfaktor: < 0,05% (1mW / 500 Hz)
- Nennbelastbarkeit: 300 mW
- Max. Schalldruckpegel: 126 dB (300 mW / 500 Hz)
- Nenndrückkraft: ca. 2,8 N
- Länge/Art des Kabels: 3 m / gestrecktes Kabel / symmetrisch
- Anschluss: vergoldeter Stereo-Klinkenstecker / 6,35 mm
- Gewicht ohne Kabel: ca. 350 g
player.de meint:
Hörsturzgefahr und High-End pur! Bei einem maximalen Schalldruckpegel von 126 Dezibel sollte man vorsichtig mit dem Lautstärkeregler umgehen. Für das Erreichen dieser Lautstärke benötigt man jedoch einen geeigneten Kopfhörerverstärker. Wofür eine solche Leistung bei Kopfhörern gut sein soll? Nun ja, ein höherer Wirkungsgrad bedeutet weniger Stromverbrauch und geringere Anforderungen an den Verstärker. Der hohe Maximalpegel pedeutet vor allem unverzerrten Musikgenusss selbst bei größeren Lautstärken. Hochwertig sieht das neue Modell auf jeden Fall aus und es fühlt sich auch gut an, wie wir auf der IFA bereits feststellen konnten. Unser kurzer Test war aber wegen zu großer Umgebungsgeräusche (Messelärm) nicht aussagekräftig genug, um an dieser Stelle über das Hörerlebnis zu berichte.


November 26th, 2009 um 14:25
[...] Unverbindliche Preisempfehlung: 85,- Euro player.de meint: Gut ausgestattete Kopfhörer zum moderaten Preis! Beide Modelle bestechen durch eine hohe Klangqualität sowohl im mobilen Einsatz unterwegs als auch stationär zu Hause. Bei einem Schalldruckpegel von bis zu 98 dB sollte der Nutzer auf der Straße allerdings darauf achten, dass die Lautstärke keine wichtigen Außengeräusche übertönt. Zwischen den Modellen sind die Unterschiede allerdings nicht allzu groß: Der DTX 910 ist lediglich anders lackiert, bietet einen 1 dB höheren Schalldruckpegel sowie einen Frequenzbereich, der bei 15 Hz beginnt. Diese marginalen Eigenschaften gewährleisten aber wohl kaum einen 30 Euro höheren Preis. Wer High-End-Kopfhörer für den professionellen (Studio-)Einsatz sucht, sollte einen Blick auf den Beyerdynamic T1 werfen (player.de berichtete). [...]
März 23rd, 2010 um 12:31
[...] ist seit Ende des letzten Jahres erhältlich und beherbergt moderne Tesla-Technologie (player.de berichtete). So sollen komplett neu konstruierte Schallwandler eine Antriebsleistung von über einem Tesla [...]
April 14th, 2010 um 12:22
[...] von über einem Tesla sieben Dezibel lauter sein soll als übliche 600-Ohm-Modelle (player.de berichtete), hat das Unternehmen nun einen auf der gleichen Technologie basierenden Kopfhörer für den [...]
April 16th, 2010 um 10:35
[...] und soll sich so durch eine bislang unerreichte Antriebsleistung auszeichnen (player.de berichtete). Die Technik hält ab Mai auch Einzug in den T 50 p, einen speziell für den mobilen Einsatz [...]
Juli 12th, 2010 um 18:03
[...] soll. Das speziell für den mobilen Einsatz konzipierte Modell basiert – ebenso wie der T1 und T 50 p – auf der firmeneigenen Tesla-Technologie und soll auf diese Weise einen deutlich [...]