E-MU Pipeline: Kabellose digitale Audioübertragung hoher Qualität

E-MU Pipeline
E-MU Pipeline

Der Audiospezialist E-MU hat mit Pipeline ein kabelloses Digital-Audio-Übertragungssystem auf den Markt gebracht, das durch niedrige Latenzen (5,5 ms Dedicated-Pairing-Modus, 10 ms Broadcast-Modus) und hohe Audio-Qualität (48 kHz Abtastrate, 96 dB Signal-Rausch-Verhältnis) überzeugen will. Konkurrierende Systeme sollen Latenzen von gerade einmal 20 ms erreichen. Da die Reichweite auf 15 m gesteigert werden konnte, soll das Gerät Musikern zudem eine bislang unbekannte Bewegungsfreiheit auf der Bühne verschaffen.

Jedes Pipeline-Gerät kann beliebig als Transmitter oder als Empfänger konfiguriert werden. Im Broadcast-Modus können Signale von einem Transmitter an mehrere Receiver geschickt und so ein noch größerer Bühnenbereich abgedeckt werden. Störungen durch ungewollt aufgefangene Signale von außen werden durch die verschlüsselte Übertragung. Durch drei voneinander unabhängige Stereo-Kanäle soll Pipeline auch dann ohne Störungen funktionieren, wenn es von mehreren Musikern auf einer Bühne genutzt wird. Zusätzlich soll es auch als In-Ear-Bühnen-Monitoring-System eine gute Figur machen.

Die aufladbaren Lithium-Ionen-Akkus sollen zehn Stunden im Empfangs- und fünf Stunden im Übertragungsmodus durchhalten. Die beiden integrierten RCA-Flex-Ports können analog und digital sowie als Ein- oder Ausgänge genutzt werden. Dank 3,5-mm-Klinke-Anschluss kann aber auch ein simpler MP3-Player oder ein Computer angebunden werden. E-MU Pipeline soll daher mit praktisch jedem Audio-Gerät kompatibel sein.

Im Lieferumfang finden sich Strom-Adapter, Ladegerät, Kabel und eine Silikonschutzhülle mit Gürtelclip. E-MU Pipeline ist trotz einem empfohlenen Verkaufspreis von 149 Euro bereits zu einem Straßenpreis von 99 Euro im Fachhandel erhältlich.

player.de meint:
Wer denkt, dass E-MU Pipeline nur etwa für (semi-)professionelle Musiker ist, irrt. Das gute Stück kann genauso gut eingesetzt werden, um beispielsweise mit einem PC oder Notebook und einem Boxensystem einen Raum zu beschallen, ohne dass der Rechner in Sichtweite ist. So können beispielsweise auch Konferenzen oder Vorträge komfortabel gehandhabt werden, indem das Signal eines ganz normalen Headsets mit Klinkenstecker an die Lautsprecher übertragen wird. Denkbare Einsatzmöglichkeiten gibt es eine ganze Menge.