Shuttle XPC SA76G2: Mini-PC-Barebone für AMD-AM3-Prozessoren

Shuttle XPC SA76G2
Shuttle XPC SA76G2

Shuttle hat mit dem XPC-Barebone SA76G2 eine neue Einstiegs-Plattform für leise Wohnzimmer-PCs vorgestellt. Das kompakte, 30,0 x 20,0 x 18,5 cm (TxBxH) kleine Gehäuse im klassisch schwarzen G2-Design aus gebürstetem Aluminium ist das erste Shuttle-Barebone, das AMDs Prozessoren für den Sockel AM3 unterstützt.

Das mit dem AMD-Chipsatz RS760/SB710 ausgerüstete Shuttle SA76G2 soll zu AM2- und AM2+-Prozessoren kompatibel sein und bis zu acht Gigabyte DDR2-Speicher unterstützen. Die genauen Kompatibilitätslisten für Prozessoren, Grafikkarten und Arbeitsspeicher findet Ihr online bei Shuttle. So genannte Hotspot-Informationen können übrigens hier abgerufen werden.

Shuttle XPX SA76G2
Shuttle XPX SA76G2

Das Mainboard des Barebones beherbergt die DirectX-10-taugliche Onboard-Grafik ATI Radeon 3000 (RV610, 350 MHZ Chip-Takt), die bis zu zwei Monitore gleichzeitig ansprechen kann. Mit einer zusätzlich im PCI-Express-2.0-Steckplatz eingesteckten ATI-Grafikkarte können bis zu vier Monitore per ATI SurroundView angesprochen werden.

Das SA76G2 bietet an Front- und Rückseite insgesamt sechs USB-Anschlüsse, Kopfhörer- und Mikrofon-Buchsen, 6-Kanal-Audio, PS/2, VGA und DVI. Über Anschlüsse auf dem Mainboard können zusätzlich vier USB-, zwei COM, eine Parallel- und eine S/PDIF-Schnittstelle aus dem Gehäuse herausgeführt werden. Das Mini-PC-Barebone ist mit einem 250-Watt-Netzteil bestückt und wird durch ein Heatpipe-System gekühlt. Die wichtigsten Kabel sind bereits vorverlegt.

Das neue Shuttle XPC SA76G2 soll ab sofort für 229 Euro (inkl. MwSt.) im Handel erhältlich sein. Bezugsquellen können über den „Shuttle StoreLocator“ www.shuttle.eu/buy abgefragt werden.

player.de meint:
Shuttles XPC-Barebones sind zuverlässige kleine Biester, von denen der Autor selber eines seit Jahren im Wohnzimmer stehen hat. Leise, kompakt und – je nach Ausstattung – leistungsstark genug selbst für Gameplay im Wohnzimmer. Und in praktisch jeder Konfiguration leistungsstark genug, um als passable Media-Player/-Recorder zum einsatz zu kommen. Explizit beim SA76G2 sollte man aber bedenken, dass es standardmäßig keinen qualitativ hochwertigen Audio-Ausgang gibt – S/PDIF muss extra ausgeführt werden – und dass es „nur“ einen DVI-D-Ausgang bietet. Wer also ein Display mit HDCP-geschützten HDMI-Eingängen ansteuern will, sollte das Ganze besser noch einmal überlegen.