iPhone und Co. führen durch Berlin

Die Softwarefirma Mobile Guides hat in Kooperation mit dem Michael Müller Verlag elektronische Reiseführer für iPhone und iPod touch entwickelt. Aus dieser Reihe gibt es nun den Berlin-Guide. Die Software bietet neun Spaziergänge durch die interessantesten Viertel Berlins sowie sechs Ausflüge in die grünen Oasen der Stadt und nach Potsdam. Der Reiseführer informiert über Geschichte, bietet aktuelle Hintergrundinfos und gibt Szenetipps. Ebenfalls integriert sind Stadtpläne mit eingezeichneten Routenempfehlungen, Sehenswürdigkeiten, S- und U-Bahnhöfen, Restaurants, Cafés, Kneipen, Clubs und Shopping-Adressen.

Der Reiseführer unterstützt bei den Reisevorbereitungen und liefert zahlreiche Informationen und Geschichten rund um Berlin. Dazu gehören unter anderem 14 Offline-Karten und über 1000 Links zu Google Maps, sowie 147 Fotos von den Sehenswürdigkeiten der Metropole. Der Guide bietet zusätzlich die Telefondirektwahl zu über 800 Zielen und die direkte Verbindung ins Web mit über 700 Internet-Links. Auch eine Schlagwortsuche ist in mehr als 1700 Einträgen möglich.

Neben iPhone & iPod touch stehen die Reiseführer auch für die Betriebssysteme Symbian S60 3rd Edition, Windows Mobile 5/6 und Pocket PCs ab 2003 sowie Palm OS ab 5.0 zur Verfügung. Das Programm benötigt ca 5-15 MByte Speicherplatz, was einer Datenmenge von knapp 3 MP3-Songs hoher Qualität entspricht. Die Inhalte werden dabei vollständig auf dem Handy installiert und funktionieren daher auch ohne Mobilfunkversorgung. Für Blackberry und Android sind weitere technische Erweiterungen in Arbeit.

Die Versionen für das iPhone und den iPod touch können direkt im AppStore heruntergeladen werden, die Smartphone-Version gibt es beim Michael Müller Verlag oder anderen Partnern. Elektronische und gedruckte Version kosten zwischen 8 und 27 Euro, zudem sind weitere Reiseziele als Bundle mit Buch erhältlich. Weitere Informationen unter www.michael-mueller-verlag.de

player.de meint: Praktisch, solch ein Reiseführer zum Mitnehmen! Die Kür wäre die direkte Einbindung des ins iPhone integrierten GPS-Moduls gewesen, um die Führungen noch individueller und spontaner zu gestalten. Aber mobil ist schon mal ein Anfang, bleiben wir gespannt auf die kommenden Generationen.