Sony Highend Blu-ray: der neue BDP-S5000 ES

Sony BDP-S5000 ES: ein faszinierender Highend-Player für Filme auf Blu-ray?
Sony BDP-S5000 ES: ein faszinierender Highend-Player für Filme auf Blu-ray?

Pünktlich zur IFA 2008 stellt Sony den neuen Blu-ray Player BDP-S 5000 ES vor. Die neuen Modelle der Einstiegs- und Mittelklasse BDP-S350 und BDP-S550 sind schon seit ein paar Wochen bekannt; vom BDP-S 350 haben wir ja bereits einen ausführlichen Test veröffentlicht.
Der ganz spezielle, auf den extrem anspruchsvollen Kunden zurechtgeschnittene 5000 ES birgt ein deutliches Mehr an Ausstattung und Qualität. Von der ES-Serie sollte man das auch erwarten können, schließlich steht ES traditionsgemäß für „elevated standard“, also den gehobenen Anspruch.

Zu den technischen Finessen gehört der eingebaute 14-Bit Videoprozessor mit Sonys Bildverarbeitungstechnologien „HD Reality Enhancer“ und „Super Bit Mapping“. Eine reiche Farbdarstellung und eine selektive Detailschärfung sind somit zur Optimierung der Bildqualität im Player fest vorgesehen. Anmerkung der Redaktion: Jede Automatik ist so gut wie ihre Abschaltfunktion, besonders wenn Discs mit hervorragend gemastertem Content abgespielt werden. Wir hoffen also, dass sich diese Funktionen auch abschalten lassen, wenn der Film gut genug ist.

In Bezug auf die neuen Tonformate Dolby TrueHD und DTS HD bringt der Player das volle Ausstattungspaket mit: HDMI 1.3a leitet den Bitstream zum entsprechend geeigneten Verstärker bzw. Receiver weiter und wenn der die neuen Tonnormen noch nicht unterstützt, decodiert der Sony die Tonformate intern nach PCM. Hierbei wird sogar die absolut verlustfreie Tonvariante von DTS HD, nämlich Master Audio unterstützt.

Seine Technologie zum Hochskalieren von DVDs auf HDTV-Auflösung nennt Sony „Precision Cinema HD Upscale“ und verpricht auch hier höchste Bildqualität.

Auch ansonsten lässt sich der Player mit seiner Ausstattung nicht lumpen und integriert eine Netzwerkschnittstelle nach Profil 2.0 zur Unterstützung von BD-Live. Zudem gibt er natürlich 24p-Signale aus, von denen dann auch die neuen Bravia-Fernseher und Projektoren aus dem Hause Sony profitieren dürften.

Viel Aufwand steckt auch im Gehäuse und den Bauteilen: Robustheit, ein stabiles und präzises Laufwerk und ein geringes Betriebsgeräusch standen hier auf dem Programm.

Zum Preis gab es noch keine Information, wir vermuten aber, dass er aufgrund des großen Aufwands über 1.000 Euro liegen wird.